Inhale Inhale Rock’n’Roll!

Auch aus Dublin gibt’s Neues: Die schicken Hype-Boys Inhaler haben eine neue Single namens „Falling In“.

Meinetwegen soll man da draußen lästern, dass der Sänger zu sehr nach U2 klingt (den Grund dafür kennt ihr inzwischen) und dass ihr Sound nicht wirklich originell ist, weil er irgendwie zu viel gleichzeitig sein will – aber ich finde, das greift letztlich schon alles gut ineinander.

Die Girls stehen auf diese Band und wenn die Girls auf ne Indieband stehen, dann ist das immer gut für die Sache an sich.

This Is A Glow

Wir haben das Live-Video gepostet, wir haben das Corona-Akustikvideo gepostet – jetzt gibt’s auch den offiziellen Clip zum Titelsong des kommenden DMA’s-Albums „The Glow“

„I’m sick and tired of chasing the glow“ singt Tommy O’Dell, und wer kann’s nicht nachvollziehen, dieses Gefühl, dass man eine Sache, die man verfolgt, wohl nie einholen wird – das Wort „The Glow“ finde ich dafür sehr gut gewählt – ein unbestimmtes Glühen, das fasziniert und das viel verspricht, das man aber nicht zu fassen kriegt… manchmal können sie durchaus nen poetischen Ton treffen, diese drei Australier.

Der Regisseur (wieso der? Vielleicht ist’s eine Lady. Es steht nicht dabei…) betont im Clip diesen Glow. Statt Handlung gibt’s diffuses Glühen , gedämpftes Strahlen, zuckendes Leuchten und kleine flackernde Flammen im allgemeinen Dunkel. Als Umsetzung des Gedankens ist das richtig, finde ich. Ein gelungenes Video.

Worms don’t come easy to me

Neulich hat mein itunes-Shuffle mal wieder einen Track von Cut Worms in die Playlist gespült und ich fragte mich: „Was ist eigentlich aus dem Kollegen geworden? Sein erstes Album war doch eine echte Entdeckung, ein charmanter Mix aus Lo-Fi und klassischem 60s-Pop!“ Dieses Albumdebüt ist jetzt zwei Jahre alt – Zeit ist’s also, dass da was Neues kommt!“

Und sieh an: Heute teilt der gute Mann (Cut Worms ist das Soloprojekt des Wahl-New Yorkers Max Clarke) tatsächlich eine neue Single. Die setzt in etwa da an, wo Cut Worms vor zwei Jahren aufgehört hat. Will sagen: 60s-Melodien, Lo-Fi-Aufnahme. Nice.

Fewsflash!

Dieses kommende Video macht mich happy. Denn man durfte sich Sorgen machen um die FEWS. Nach deren zweiten Album ist ein Mitglied ausgestiegen – und zwar nicht irgendeins.

Habt ihr die Story der FEWS noch im Kopf? Es war so: In Myspace-Zeiten  hatten sich zwei Musikfans kennen gelernt. Der eine, David, kam aus Malmö. Der andere, Frederick, aus San Francisco. Die zwei verstanden sich online so gut, dass Frederick irgndwann seine Sachen packte und nach Schweden zog, um mit David Musik zu machen. Er lernte Schwedisch, nahm einen Job an. Mit zwei Freunden von David aus Malmö gründeten sie die FEWS. Der eine war Drummer Rasmus, der andere, Bassist Alexander, musste nach den Aufnahmen  des ersten Albums wieder aufhören.

Die Band kriegte gutes Feedback vom Kontinent und aus England und unterschrieb bei PIAS, also zog man nach London und rekrutierte dort einen neuen Bassisten, den Engländer Jay.  In dieser Besetzung tourte man das erste Album und nahm die zweite Platte auf. Beide Alben gehören zu meinen Favoriten der letzten Jahre.

Tja, doch vor einem Jahr etwa musste auch David, der Schwede aus dem Kern-Duo, Goodbye (bzw. Hej då) sagen. Und weil er mit Frederick ja Gründungsmitglied und Co-Frontmann gewesen war, hätte das das Aus der FEWS bedeuten können. Aber der Neue (Jacob, wie Frederick aus San Francisco und früher bei der Band Useless Eaters aktiv) fügt sich gut ein. wie man an der ersten neuen Single „Heaven“ hört. Eine EP soll in Kürze folgen – nicht mehr bei der PIAS übrigens, sondern auf dem nu gegründeten bandeigenen Label namens „Hello Dog“.

Today we see I Saw You Yesterday

Schon zum wiederholten Male poste ich hier Musik von I Saw You Yesterday aus Tokio.  Zeit, dass ich mal etwas mehr über die Band in Erfahrung bringe. Damit ich nicht nur wieder zum x-ten Mal schreibe, dass ich finde, dass diese Band ziemlich skandinavisch klingt. Weil sie mich nämlich an early-2000er–SWE-Bands wie The Motorhomes und The Perishers erinnert.

Hmm. Auf der Website ihres JP-Labels steht nur, dass I Saw You Yesterday sich 2015 gründeten und zu viert sind. Dass sie die Bands solcher US-Labels wie Slumberland und Captured Tracks als Einflüsse sehen. Namen der Musiker finde ich nicht.

Tja. Ich würde also gerne mal mehr erzählen, kann es aber nicht. Nun gut. Nach ihrem zweiten Mini-Album „Calm Days“, das im November erschien, legen ISYY mit einer feinen neuen Single nach: „Wander“.

Beths Wishes!

Ist ja schön und gut, dass zahlreiche gelangweilte Bands uns zur Zeit Videos aus der Isolation schicken.  Es gibt aber auch diejenigen Musiker, die tatsächlich eine neue Platte fertig haben, die nun eigentlich propere Videos zur Promo voraus schicken wollen und irgendwie mit der neuen Situation arbeiten müssen.

Siehe The Beths. Ich warte schon ganz aufgeregt aufs zweite Album der Neuseeländer. Ironischerweise heisst die zweite Vorab-Single daraus „I’m Not Getting Exited“. Also für mich gilt das Gegenteil. Anyway, Elizabeth Stokes und ihre Buben wollten – so scheint es sich mir –  ein „richtiges“ Video machen, mussten dies aber nun mit Isolations-Szenen mixen.

Brighten The Coronas #4

Unter der Überschrift „Brighten The Coronas“ fasse ich Clips zusammen, wie sie zur Zeit in der Isolation von Bands und Solomusiker(innen) entstehen.

BIG TIME ist die Band der zwei Took-Brüder aus Sydney: Johnny (Gitarrist der DMA’s) & Matty (Sänger/Gitarrist bei PLANET). Bisher gibt’s eine Single der zwei, diese haben sie nun in „Stripped Back“-Version eingespielt.

… mehr Corona- bzw- Live-Videos nach dem Break Brighten The Coronas #4 weiterlesen

Rey in der (you-)Tube

Indie aus/in Mexiko – leider kein Thema, bei dem ich Bescheid weiss. Ich meine, man hört ja immer wieder, dass der Sound dort extrem gefragt sei. Morrissey fanatischste Anhänger kommen aus Mexiko, selbst die Delays erzählen, man habe sie auf dem Flughafen empfangen wie die Beatles.  Gut, das sind einzelne Anekdoten, kein echter Beweis dafür, dass es in dem Land eine blühende Szene gibt. Falls jemand mehr weiss, schreibt doch gerne mal was in den Kommentaren.

Anyway. Immerhin eine mexikanische Band ist Stammgast hier auf dem Blog, sie sind allerdings auch längst Wahl-New Yorker. Rey Pila, die zwischendurch immerhin auch mal auf Julian Casablancas‘ Label unter Vertrag waren. Es gibt eine neue Single namens „Let It Burn“.

Kleine Kollektion 2020/06

So. Heute mal wieder ne kleine Zusammenfassung.

Es hat sich ein Muster raus kristallisiert, wenn neue Alben veröffentlicht werden. In Vinyl/CD-Zeiten wurde bei (halbwegs) etablierten Bands eine Single voran geschickt, wenn sie ein neues Album (nicht ohr Debüt) veröffentlichten. Vielleicht auch mal zwei, in Ausnahmefällen.

Heute ist es oft so, dass es drei oder vier Vorab-Singles werden, die in relativ kurzen Abständen von 3-6 Wochen auf den Fan losgelassen werden. Was ja okay ist. Ist halt so. Es bedeutet aber auch, dass man in den Phasen vor so einer Album-Release denken kann, mein Blog befasse nur mit den drei gleichen, immer wieder kehrenden Bands. (Was mir nicht ganz recht ist, denn es sind doch mindestens fünf. Höhö)

Lange Einleitung, um zu sagen:  Es gibt ’ne dritte Vorab-SIngle vom kommenden July-Talk-Album, zu denen ich jetzt nix mehr sagen muss. Der Song: Diesmal ziemlich arty.

Ebenfalls gibt’s ne dritte Single vom kommenden Album der Blog-Stammgäste  Rolling Blackouts Coastal Fever. Hochkant gedreht. Weil ich alt bin und Clips nicht auf dem Handy gucken will, nervt mich das ein bisschen. Der Song ist wenigstens super wie immer bei RBCF.

Neulich erst habe ich das „Visual“ zur aktuellen Walt Disco-Single „Cut Your Hair“ gepostet. Jetzt gibt’s auch ein „richtiges“ Video, das wir der Vollständigkeit halber nachliefern wollen.

 

Indiekram. Mehr oder weniger. Interviews, Reviews, Playlists, Commentary.