Schlagwort-Archive: Blossoms

What did you expect from 2018, Pt.1

Hallo, 2018!
Wirst du ein gutes Indie-Jahr werden? Die ersten Anzeichen sind nicht schlecht. Auf so einige spannende Newcomer dürfen wir uns freuen – darüber habe ich neulich schon mal einen Post geschrieben. Natürlich warten wir aber auch auf so einige Größen und persönliche Favoriten, die sich zurück melden.

Ich habe eine Liste unter folgendem Motto zusammen gestellt: „Ausgesuchte kommende Alben 2018“. Dies sind Platten, die fürs neue Jahr schon definitiv angekündigt wurden, die man sicher erwarten oder zumindest realistisch erhoffen darf – oder über die man wenigstens spekulieren kann.
Plötzlich standen da über 30 Namen auf meinem Zettel. Deswegen teile ich die Liste in drei Beiträge auf.
Los geht’s mit Teil 1.

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Prize and Shine – Pt. 3

augustiner-collected-2016-cAber wer hat denn jetzt gewonnen? Sorry, ich komme nicht immer dazu, mich dem Blog ausreichend zu widmen, deswegen musste ich euch ziemlich warten lassen. Aber weiter geht’s mit der Kür unseres Ein-Kasten-Augustiner-Preises. Im letzten Post hierzu haben wir die erste Runde hinter uns gebracht und die Hälfte des Teilnehmerfeldes eliminiert. Wie geht’s weiter? Wer wird gewinnen und kriegt von uns einen Kasten Münchner Bier überbracht? Prize and Shine – Pt. 3 weiterlesen

Prize and Shine – Pt2

augustiner-collected-2016-bEin mal im Jahr küren wir hier den Ein-Kasten-Augustiner-Preis. Die Idee dahinter ist, dass eine Gruppe Freunde und ich ein Lied zum „Song des Jahres“ ernennen und dann dem Sieger einen Kasten Augustiner zukommen lassen. Auch wenn wir den Kasten noch nicht oft wirklich an den Mann gebracht haben, fand doch letztes Wochenende unser entsprechendes Meeting statt. Hier nun Teil 1 unserer Zeremonie…

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Decisions, Decisions

Was läuft da mit der Blossoms-Tour? Das Münchner Konzert am 13.02. wurde vom Technikum ins Strom verlegt – gleichzeitig spielt Declan McKenna, der den Blossoms-Support geben sollte, nun seine eigene Headliner-Show im Technikum. Hmmm.

Okay, offenbar stößt der junge Declan in Deutschland auf ein größeres Echo als die Blossoms (die immerhin letztes Jahr auf die #1 in UK stürmten und dort das erfolgreichste Debütalbum des Jahres hinlegten). Man muss wohl einsehen, wenn die Managements sagen: Sorry, es ist nicht mehr angemessen, wenn er die Vorband gibt.

Ich bleibe trotzdem fest auf der Seite der Blossoms. Okay, für sein junges Alter ist Declan echt ordentlich weit, aber vom Songwriting her stehen Blossoms für meinen Geschmack doch noch ein gutes Stück drüber. Naja, ist meine Meinung. Quasi als Beleg gibt’s ein neues Video aus ihrem Album zu „Honey Sweet“.

Zum Vergleich noch mal Declan McKenna. Auch nicht schlecht. Was ich mag: Er versucht, was auszusagen. Ach, entscheidet euch selbst wo ihr hin geht – Hauptsache, in München bleibt am 13.02. keiner zu Hause. Ein gemeinsames Konzert wäre halt schon das Beste gewesen.

UPDATE 08.02.: Offenbar bleiben die Konzerte zusammen – auch Declan soll jetzt im Strom spielen. Vielleicht nur ein Missverständnis?

Prize and Shine 2016 – It’s On!

augustiner-collected-header-2016Hey, haben wir was vergessen? Natürlich nicht! Wir haben zwar letztes Mal wieder die Trophäe nicht an den Gewinner gebracht, (jedenfalls bis dato) – aber trotzdem soll’s natürlich auch dieses Jahr auf diesem Blog wieder einen 1-Kasten-Augustiner-Preis geben!

Will heißen: Ich und eine Handvoll Freunde (Will wer mitmachen? Schreibt einen Kommentar or PM me on facebook) treffen uns in meiner Küche in München und diskutieren, welches Lied unserer Meinung nach der Song des Jahres war. Inklusive In-der-Küche-tanzen, Brezenmonster, peinlichen Gesangsversuchen und mehr. Hinterher wird das Procedere hier noch mal nacherzählt und der Sieger kriegt (so ist jedenfalls der Plan) einen Kasten Augustiner überreicht!

Und wer sind die 16 Nominierten des Jahres 2016? Das lest ihr gleich HIER: Prize and Shine 2016 – It’s On! weiterlesen

Long Listance Call – Pt 1

Es gibt nicht viele Traditionen auf diesem meinem kleinen Blog. Eine aber ist: Einmal im Jahr lege ich mich mit der BBC an. Dann nämlich, wenn die britische Rundfunkanstalt zum Jahreswechsel her geht und ihre „Longlist“ mit ihren 15 musikalischen Tipps für die kommende Saison bekannt gibt.

Wenn die BBC vorgelegt hat, reagiere ich erst mal auf ihre Vorschläge (siehe 2014/15 und 2015/16) und liefere ein paar Tage später meinen Gegenentwurf mit 15 Indie-Acts (hier 2014/15 bzw. 2015/16)
Also gar kein weiteres Geplänkel. Gestern hat die BBC ihre 15 Namen genannt. Hier erst mal ihr Kurzclip, auf der nächsten Seite geht’s dann weiter:

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Single Review: Temples

certainty-singleTemples – „Certainty“

Es ist immer gut, einem Song ein paar Durchläufe zu geben.

Ich war gespannt wie viersieben Flitzebogen auf die Rückkehr der Temples, aber „Certainty“ gab mir aufs erste Hören nicht das, was ich erwartete. Nach dem prima Debütalbum „Sun Structures“ hatten sich die vier aus Kettering 2013 als Psychedelia-Britpopper etabliert – und ich wäre superhappy gewesen, wenn sie genau da weiter gemacht hätten. Wenn sie noch so ein Rickenbacker-Riff wie den „Shelter Song“ oder wieder so einen Glam-Stomp wie „Keep In The Dark“ hingelegt hätten.

Statt dessen beginnt „Certainty“ nach dem trockenen Drum-Intro mit einer elektronischen, wubbernden one-note-Bassline, aus der ein Blossoms-mäßiges Ohrwurm-Instrumentalriff entspringt. Im folgenden Wechselspiel aus Gitarren, Bass und Moogs kann man schier nicht unterscheiden, was Saiten und was Synths sind – ein typischer Tame Impala-Move, eigentlich.

Das alles könnte man auch zweifelhaft finden. Single Review: Temples weiterlesen

The Reading Present

Update in Sachen Reading: Weitere Clips vom Festival-Wochenende. Hat die BBC auf ihrer „Introducing“-Stage neue Favoriten für uns zutage gefördert?
Nicht wirklich – zumindest was meinen Geschmack angeht. Vielleicht seht ihr’s anders?

Clean Cut Kid zum Beispiel gelten ja als große Hithoffnung – und die grundsätzliche Idee, nach Phoenix und Arcade Fire gleichzeitig zu klingen, fände ich ja durchaus vielversprechend. (Ich unterstelle einfach mal, dass das ist, was die Liverpooler machen wollen.) Aber die CCK machen nicht genug draus und enden irgendwo zwischen Of Monsters And Men und den Wombats. Das können sie unmöglich wollen.

Drei weitere Videos nach dem Break…
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Review: Viola Beach

violabeachalbumViola Beach – „Viola Beach“

Diese Platte ist Rang 1 der UK-Charts. Na gut, dann schreibe ich also doch mal drüber. Aber ich warne euch schon mal: Ich kann nicht das schreiben, was alle hören wollen.

Die Geschichte von Viola Beach sollte inzwischen jedem, der sich ein wenig mit Indiepop befasst, bekannt sein. Die Band lebt nicht mehr. Kris Leonard, River Reeves, Tomas Lowe, Jack Dakin und ihr Manager Chris Tally starben am 13. Februar bei einem fürchterlichen Autounfall in Schweden.

In Södertälje, südwestlich von Stockholm, steht eine ungewöhnliche Brücke über einen Kanal – wenn ein Schiff durch die Wasserstraße fährt, wird der sich überm Kanal befindliche Teil der Fahrbahn hydraulisch um mehrere Meter in die Höhe gehoben. Die beiden Enden der Brücke an Land nördlich und südlich des Kanals ragen also so lange ins Nichts. Viola Beach, nachts unterwegs von einem schwedischen Festival, kannten diese Konstruktion nicht. Warum sie aber auch die zahlreichen Warnlichter ignorierten, eine ganze Schlange wartender Autos überholten und sogar Absperrungen durchbrachen, wird immer ein Rätsel bleiben. Ihr Kleinwagen fuhr über den Brückenrand und stürzte in die Tiefe.

Zu dem Zeitpunkt war das Quartett aus Warrington das, was man eine aufstrebende Band nennt. Review: Viola Beach weiterlesen