Schlagwort-Archive: Tyler Childers

Baby It’s Colter Outside

Wenn man das Wort „Country“ hört, dann denkt man an Tennessee, an Texas und Kentucky – aber nicht unbedingt an Saskatchewan. Mit dem 23jährigen Colter Wall stammt allerdings einer der rasantesten Aufsteiger des traditionellen Country (hier auf meinem Blog poste ich natürlich keinen auf Charts gebügeltem Pop-Country von der Stange, sondern nur das urwüchsige Rohmaterial) aus dem kanadischen Bundesstaat. Sein kommendes zweites Album „Songs Of The Plains“ widmet Colter ganz seiner Heimat, den endlosen Ebenen der kanadischen Prärie. Die Platte erscheint am 12.10., also sollte man denken, seine Coverversion des alten Cowboy-Songs „Bury Me Not on the Lone Prairie“ sei bestimmt auf der Neuen zu finden. Falsch gedacht! Obwohl Colter das Video zwei Wochen vor VÖ einer neuen Platte online stellt, ist der Song darauf nicht vertreten. Nun gut, einen Eindruck, was einen erwartet, gibt dieser Clip trotzdem.

The Class of 2017 – Pt 2

Es ist wieder so weit! Genauer gesagt: Es war wieder so weit. Sonntag war Stichtag. Unsere Blogclique hat den Ein-Kasten-Augustiner-Preisträger fürs Jahr 2017 gekürt! Yeah!

Aber bevor wir verraten, welche Band von uns einen Kasten Bier kriegt, muss der Ablauf des Ganzen nacherzählt werden. Es folgt: Runde 1

Zuerst aber noch mal ganz kurz: Worum geht’s?

Also. Der Gedanke ist: Wir wollen den besten Song des Jahres finden und der Band/dem/der Interprete(i)n dafür einen Preis überreichen. Aber keine von diesen Statuen, die nur auf dem Kaminsims verstauben. Lieber was Sinnvolles. Ein Kasten gutes Münchner Bier macht alle Musiker glücklich, oder? The Class of 2017 – Pt 2 weiterlesen

The Class of 2017

Auch dieses Jahr wieder, eh klar: Wir vergeben den ein-Kasten-Augustiner-Preis für den Song des Jahres 2017! Hurra!Was hat es damit auf sich? Wer ist nominiert? Mehr dazu:

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Interview: Tyler Childers

Wir schreiben gerade mal das erste Wochenende von 2018 und das erste Mega-Album des Jahres ist bereits erschienen. Okay, in den Staaten steht „Purgatory“ von Tyler Childers schon seit August in den Läden. Sonderbar eigentlich, dass es in Zeiten des Internet immer noch verschiedene Release-Dates gibt. Aber egal – Hauptsache, das Ding ist seit Freitag auch in Deutschland erhältlich.

Denn „Purgatory“ ist in den USA die Sensation der Saison in Sachen Alternative Country schlechthin. Sturgill Simpson himself hat Hand angelegt, ebenso Johhny Cash-Producer David Ferguson. Aber diese Namen sollen nicht das Licht von dem Mann in den Schatten stellen, der diese Songs schrieb und singt: Tyler Childers, 26-jähriger Rotschopf aus Kentucky. Ein freundlicher, nachdenklicher Typ. Und falls sich jemand auf diesen Blog verirrt hat, der immer noch glaubt, Country-Sänger seien geistig Schmalspur fahrende Provinz-Dödel, dann lege ich demjenigen das folgende Interview umso mehr ans Herz.

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Interview: Jake Bugg

Es gibt Musiker, die sind echte Labertaschen. Die muss man nur anstupsen und sie erzählen und erzählen, kommen vom Hundersten ins Tausendste. Aber es gibt auch Musiker, die bleiben verschlossen. Jake Bugg gehört eher in die zweite Kategorie. Nicht, dass er überhaupt nichts sagt im Interview – aber er hält sich halt doch immer ein bisschen bedeckt. Trotzdem: Als Interviews für sein heute (01.09.) erscheinendes viertes Album „Hearts That Strain“ anstanden, habe ich mich natürlich um eins bemüht. Die Platte ist nämlich wirklich gelungen. Alles Weitere dazu in unserem Gespräch:

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Our future is the Childers

Meine Schwäche für alt.Country ist bekannt – eine sensationelle Platte des Genres 2017 erscheint am 4.8. und kommt von Tyler Childers aus Kentucky. Der Singer/Songwriter ist in seinem Heimatstaat schon lange als Geheimtipp unterwegs – 2011 veröffentlichte er sein erstes Album, damals 19. Seitdem wartet man darauf, dass er durchstartet – und Holla, wird der Rotschopf mit seinem zweiten Album „Purgatory“ durchstarten! Als Produzenten konnte er niemand geringeren als David Anderson (der schon mit Johnny Cash himself arbeitete) und Sturgill Simpson (STURGILL SIMPSON!!!) gewinnen. Jetzt gibt’s auch ein Video, und zwar zum Song „Whitehouse Road“.

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