Schlagwort-Archive: Josh Pyke

Kleine Kollektion 2020/17

Heute als Liveclips-aus-Sydney-Special:

Zuerst: Darüber, dass die DMA’s vor drei Wochen ihr drittes Album „The Glow“ veröffentlicht haben, habe ich hier ja oft genug gejubelt. Jetzt gibt’s nen neuen Liveclip ihrer Brixton Academy-Show aus dem März. Damals schon wurde das Albumhighlight „Hello Girlfriend“ vorgestellt.

Auch darüber, dass der meisterliche AUS-Songwriter Josh Pyke in Bäld ein neues Album in die Läden bringt, habe ich hier zuletzt wiederholt geschrieben, den Josh war online sehr aktiv. Auch heut hat er wieder eine Performance geteilt, dismal ist es aber kein neues Lied, sondern sein Klassiker (naja zumindest in Austrlien ist es einer) „Memories And Dust“

Noch kein Album gibt’s von den Rock-Indie-Aufsteigern Johnny Hunter, die zur Zeit die Aussie-Szene ordentlich aufmischen. Ihre aktuelle Single „Hollow Man“ haben sie für den Online-Kanal live „Create Or Die“ eingespielt.

Kleine Kollektion 2020/16

Man Of Moon haben ne neue Single! Das schottische Duo, das vor ein paar Jahren schon auf Europatour mit Franz Ferdinand war und von dem man schnell große Dinge erwartete, hat diesen Durchbruch zwar noch nicht erreicht – aber „Strangers“ hat wieder Groove und Druck und ich find’s prima. Wenn da endlich mal ein Album kommt, kann es wirklich super werden.

Dass Josh Pyke aus Sydney wiederum zu meinen Lieblings-Singsr/Songwritern gehört, das habe ich in den letzten Wochen hier schon oft gepostet. Mit „You’re My Colour“ legt der Australier nun schon den fünften Vorab-Track seines kommenden Albums „Rome“ vor. Na, da bleiben zur VÖ nicht mehr viele Songs übrig.

Es kann doch nicht sein, dass der Bandname SPICE noch nicht vergeben ist? Mich nervt sowas ja, wenn eine Band schon bei der Namenssuche zu faul ist, mal kurz zu googlen. Da zeigen schon die ersten zwei Ergebnisse eine deutsche und eine englische Band dieses Namens. Okay, diese neue Truppe aus San Francisco schreibt sich in Großbuchstaben. Ändert für mich nichts daran, dass das ein unorigineller Name ist. Na immerhin ist die Musik in Ordnung. New Wave in extra ruppig. Das 80s-Revival-Label Dais Records hat die Band gesignt und mal wieder keinen Fehler gemacht.

Kleine Kollektion 2020/09

… und einmal mehr begint der Tag mit gleich mehreren neuen Clips in meinem Feed.

Los geht’s mit den Mystery Jets. Das aktuelle Album („A BIllion Heartbeats“)  der Band von der Themseinsel Eel Pie Island ist ein bisschen übersehen worden – eigentlich sollte es schon letzten Herbst erscheinen, dann kam ein Krankenhausaufenthalt von Sänger Blaine Harrison dazwischen. Der zweite Anlauf wurde von der Corona-Krise überschattet. Grund genug, noch mal ein Video nachzulegen.

Ihr Album „Zonoscope“ war meine Lieblingsplatte von 2011, aber zuletzt sind Cut Copy ein bisschen auf der Stelle getreten. Für August haben die Elektronikpopper aus Sydney nun ihr neues Album „Freeze Melt“ angekündigt. Der Vorab-Song „Cold Water“ wirkt durchaus vielversprechend. Geht fast ein bisschen in die New Romantics-Richtung, was? Ich sage das, weil’s mich ein bisschen an die 80s-Band China Crisis erinnert. Natürlich moderner.

Noch mal Sydney: Auch der meiner Meinung nach famose Singer/Songwriter Josh Pyke hat einen neuen Song geteilt. „Don’t Let It Wait“ ist, ironischerweise bei diesem Titel,  inzwischen schon der vierte Vorab-Track aus dem kommenden Album „Rome“.

 

 

Pyke up the pace

… und gleich noch mal Sydney. Der daheim in Australien super-beliebte*, hierzulande geradezu sträflich übersehene Songwriter Josh Pyke wird in absehbarer Zeit sein sechstes Album veröffentlichen. Zwar hat Josh weder Albumtitel noch Releasedatum bekannt gegeben, aber die neue Single „Doubting Thomas“ ist bereits die zweite in wenigen Wochen. Da bahnt sich also was an.

‚* Josh hat mit all seinen bisherigen Alben in den AUS-Top 10 erreicht, bereits Konzerte im Opernhaus Sydney mit Orchester gegeben und er hat einen eigenen Preis ins Leben gerufen: Jedes Jahr unterstützt er eine(n) australische(n) Songwriter(in) finanziell, gibt Tipps in Sachen Business etc. Vor ein paar Jahren hat er so z.B. bereits Alex Lahey gefördert. Von diesem Level Australien-Erfolg sprechen wir hier.

What Did You Expect From 2018, Pt.3

Heute: Der dritte und letzte Teil meiner Liste „Ausgesuchte kommende Alben 2018“.  Es geht um meine persönliche Vorschau auf das anstehende Indie- Jahr. Um Platten, auf die ich gespannt warte. Alben, die entweder schon feststehen, die sicher erwartet werden oder auf die man zumindest spekulieren darf.

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Interview: Alex Lahey

Letztes Jahr tauchte Alex Lahey aus Melbourne auf und legte eine prima Single nach der anderen hin: Flotter Indie-Gitarrenpop, zum Platzen voll mit self-deprecating humour. Heute erscheint ihr Album „I Love You Like A Brother“ und erfüllt alle Versprechen. Alex singt über die Komplikationen ihres Liebeslebens, über ihre Zukunftsängste und ihre Freundschaften so, dass es jeder mitfühlen kann. Klar, dass auch ich mich um einen Termin bemühte, als sie Interviews zur Platte gab. Interview: Alex Lahey weiterlesen

Feels, Pyke, Heaven

Heute: Nicht immer nur Neues teilen – auch Älteres würdigen!

Kennt Ihr das – ihr hört einen Song, der euch noch nie so aufgefallen ist und auf einmal ZIEHT er euch die Schuhe aus?

Dass ich den australischen Songwriter Josh Pyke, auch wenn er in Europa und den USA praktisch nicht stattfindet, für einen der ganz Großen seiner Zunft halte, das habe ich auf diesem Blog schon wiederholt kundgetan. Der Mann ist ein unaufdringlicher Poet und manchmal schleichen sich seine Songs heimlich an und packen dich sanft… und dann ziehen sie dir den Hals zu.

Heute zum Beispiel hat mich sein Lied „Fill You In“ (erstmals erschienen 2005) ohne Scheiß total mitgenommen und fast zum Heulen gebracht.

Bisher fand ich die Bildsprache in dem Song nett, aber whimsical. Ich meine, Regen und Kaninchen und Vögel und Malbücher kommen im Text vor. Aber hey, was ist heute los? Heute scheint mir der Schluss des Lieds auf einmal aus den traurigsten und liebevollsten Worten zu bestehen, die je geschrieben wurden.

I’m a man, I’m a man like I used to be
and I wanna fill you in
There was a hole in my heart where animals lived
and I wanna fill you in
You know I do a very fine impression of myself
and I wanna fill you in
And there’s a colouring pad in the back of my head
and I wanna fill you in

Fuckin’ell.
Musik. Ich liebe Musik so sehr. Nichts sonst macht sowas aus mir.

Review: Alex Lahey

Alex Lahey – B-Grade University EP

Ja, sie haben Recht. Alle, die Alex Lahey schon feiern, haben Recht. Das ist ja zuletzt zu einer kleinen Lawine geworden. Aber das war erst der Anfang, glaube ich. Die geht global.

Alex Lahey kommt aus Melbourne und sie ist mal wieder ein Musterbeispiel für meine ewige These, dass das, was einen Singer/Songwriter (bzw. -in) auszeichnen muss, Persönlichkeit und Charakter ist. Denn musikalisch ist das, was Alex macht, nix Neues: Gitarrensongs halt. Indierock halt. Aber hey, diese EP ist famos.

Wer feiert Alex Lahey schon alles? Erstens die australischen Indie-Radios, die vor allem auf ihre zweite Single „You Don’t Think You Like People Like Me“ ansprangen. Zweitens Josh Pyke. Der Sänger aus Sydney hat, feiner Zug, eine eigene kleine Stiftung gegründet: Er unterstützt jährlich einen neuen australischen Musiker mit Rat, Tat und einer kleinen Prämie. Alex Lahey hat sich beworben und frisch gewonnen. Das Geld kann sie gut brauchen, hat sie doch bisher auf ihrem Eigenlabel veröffentlicht. Allerdings, die Talentscouts MÜSSEN sie inzwischen jagen, denn drittens ist auch Pitchfork bei den Begeisterten. Wie kam’s? Pitchfork-Autor Ryan Schreiber sollte für eine Aussie-Radioshow aktuelle Lieder von down under bewerten. Als man ihm Alex vorspielte, fand er sie so toll, dass er ihr gleich ein kleines Feature auf der US-Online-Bibel widmete.

Und was ist es nun, das Alex macht?

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