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Fragebogen: Django Django

Das Gute an Regentagen wie heute: Ich komme dazu, ein paar alte Interviews abzutippen. Im März beispielsweise hatte ich einen Termin mit Django Django, bevor sie am Abend im Münchener Technikum spielten. Sänger Vincent Neff und Keyboarder Tommy Grace waren so nett, mit mir unseren albernen piranha-Fragebogen durchzuspielen. Man lernt nicht viel über die Musik der Schotten, aber dafür sehen wir die Jungs von einer Seite, die man sonst vielleicht nicht so mitkriegt. Es wurde jedenfalls sehr lustig, zwischendurch haben wir uns so richtig weggeschmissen. Ich sage nur: „Pet Death Porno.“ Fragebogen: Django Django weiterlesen

Lift Music

Diese Bilder erinnern mich an den 80s’s Hit „The Only Way Is Up“: Django Django haben ein Video zu „Beam Me Up“ gedreht, es ist der inzwischen vierte Clip zu einem Track vom dritten Album „Marble Skies“. Interessant sind dabei nicht nur die Visuals. Ich staune auch, weil mir der Song im Albumzusammenhang weder positiv noch negativ auffiel. So auf sich allein gestellt funktioniert er als Single aber wirklich gut, finde ich.

Djangle Pop

Hmm. Also, Samstag erst habe ich hier ziemlich übers neue Album von Django Django gejubelt. Als neue Single (oder als Impact Track oder wie immer man das heute nennen will) aber picken die Schotten nun ausgerechnet „Surface To Air“. Den Song mit der Gastsängerin, die sich Self Esteem nennt (man kennt sie auch als Rebecca Taylor von Slow Club).

Dieses Stück nun ist natürlich erstens untypisch, nicht nur der Frauenstimme wegen. Zweitens, naja, sagen wir’s so, für mich ist es der zehntbeste Song des Albums. Von zehn.
Im Albumzusammenhang finde ich das aber schon okay, da sorgt der Track für Abwechslung und zeigt eine Facette vom Django Django-Sound, die man nicht so oft erlebt. Auf sich allein gestellt ist mir die Nummer aber zu sehr coffee table.

Immerhin eine gute Sache kann ich dem Song abgewinnen: Die Vorstellung, dass einige Leute Django Django über „Surface To Air“ erst kennenlernen, deswegen für so ein Clean Bandit-mäßiges Pop-Ding halten und dann ordentlich mit den Ohren schlackern, wenn sie das ganze Album hören.

Review: Django Django

Django Django – Marble Skies

Eine Sache, die ich nicht ausstehen kann: Wenn Bands ihr letztes Album öffentlich in die Tonne treten. Man kommt sich als Anhänger regelrecht blöd vor, wenn man liest: „Okay, ja, die letzte war ein bisschen scheiße“. Das sagen Bands ja nicht, wenn man ihnen das Ding aus den Händen riss. Das sagen sie, wenn die vorletzte Platte erfolgreicher war und wenn sie Fans zurück gewinnen müssen. Aber: Wenn ihr euer letztes Album nicht mochtet, warum habt ihr’s dann überhaupt raus gebracht und getourt?

Django Django werden zur Zeit in der UK-Presse mit den Worten zitiert, ihr letztes Album „Born Under Saturn“ sei im Nachhinein „bloated“ gewesen. Zu deutsch: Aufgedunsen. Echt jetzt? Also, ich mochte die Platte sogar!

Klar, ihr Debüt klang irgendwie frischer, aber das liegt ja in der Natur der Sache. Als sie 2012 auftauchten, da rechnete keiner mit Django Django. Da waren sie eine schottische Band, die fernab jeder Aufmerksamkeit ungestört vor sich hin bastelte und fröhlich lauter verschiedene Stile ineinander dengelte, von Country bis House. Klar, am Ende kam irgendwie Indie raus, so wie am Ende ein Braunton rauskommt, wenn man zitronengelb, ziegelrot und meerblau mischt. Aber trotzdem, es blieb ein Mix, in dem jeder was für sich entdecken konnte.  Review: Django Django weiterlesen

What did you expect from 2018, Pt.2

Gestern habe ich eine Liste begonnen: „Ausgesuchte kommende Alben 2018“.

Anders gesagt: Auf welche Platten aus dem Indie-Bereich können wir uns im neuen Jahr einstellen? Ein paar Alben sind bereits bestätigt, andere sind realistische Prognosen und die eine oder andere Spekulation ist auch dabei. Hier nun Teil 2 meiner Aufstellung.

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Go Go Django

Ach guck – auch Django Django melden sich mit einem neuen Clip zurück. Einerseits nicht wirklich eine Überraschung, ihre letztes Album „Born Under Saturn“ ist schließlich jetzt zweieinhalb Jahre alt, sie waren also quasi wieder dran. Andererseits, es wurden noch keine Ankündigungen rausgeschickt (oder wenn doch, habe ich sie nicht mitgekriegt). Am 26. Januar soll das neue Album kommen und „Marble Skies“ heißen.

Meine Alben 2015 – Pt.1 (30-21)

josh pyke header

So. 2015 neigt sich dem Ende entgegen. Auch dieses Jahr habe ich wieder (ich bin nun mal voll der Nerd, can’t help it) meine eigene Hitliste der besten Alben der letzten 365 Tage aufgestellt. „Sollte leichter gehen als sonst“, dachte ich, „dieses Jahr habe ich schließlich lauter Reviews auf den Blog gestellt. Ich muss ja eigentlich nur schauen, wer die meisten Punkte kriegte.“ Aber, tja, die jetzige Liste sieht letztlich doch anders aus.

Es zeigte sich: Manchen Alben habe ich in der ersten Euphorie vielleicht zu viele Punkte gegeben, andere Alben entpuppten sich erst langfristig als „Grower“. Ein paar Alben meiner Top 30 habe ich gar nicht besprochen, meistens, weil ich den/die Künstler sowieso im Interview auf dem Blog hatte.

Anyway, jetzt reicht’s mit dem Palaver, ich beginne mit meinem Countdown. Nur eins noch: Am Ende des Artikels findet ihr eine Spotify-Playlist dazu.

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Welcome To The Django

Mal angenommen, ich wäre der Typ, der Budgets für Videos vergibt. Wenn ein Regisseur zu mir käme und sagen würde: „Ich will was machen über Farben und Oberflächen“ – dann würde ich gähnen und den Kerl nach Hause schicken. Und mir später in den Hintern beissen, weil der Typ aus genau diesen zwei Themen denn eben seinen echt smarten Clip für die aktuelle Django Django-Single „Pause Repeat“ gedreht hätte. („Pause Repeat“ stammt natürlich aus „Born Under Saturn“, dem zweiten Album der Schotten).

Django Django – Pause Repeat from daniel brereton on Vimeo.