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The Prize Task – 2020 Revision (Pt.1)

2020 war ein sonderbares Jahr. Das muss man ja niemandem mehr sagen. Ein paar Lieblingslieder gab es trotzdem.

Deshalb soll, obwohl wir alle im Lockdown leben, der gute alte „1 Kasten Augustiner-Preis“ auf diesem Blog auch dieses Jahr gekürt werden. Dafür wollen wir unser schräges Song-Casting dieses Mal wohl per Videokonferenz durchführen. Mal schauen, wie’s abläuft.

Worum geht’s? Wir werden in kleiner Runde ein Lieblingslied zum Song des Jahres erklären. Die Gewinner sollen dafür einen Kasten feines Münchner Bier von uns kriegen. Übergeben konnten wir diesen Kasten zwar erst selten, aus welchen Gründen auch immer. Aber letztlich geht’s eh zuerst darum, in der Clique über Texte und Arrangements zu diskutieren, zu brunchen, durch die Küche zu tanzen, schlecht zu singen und Spaß zu haben.

Wie das aussieht? Dazu als Beispiel die Beiträge aus dem letzten Jahr: Teil 1 / Teil 2 / Teil 3. Tja, ob das per Videokonferenz vergleichbar ist? Wir werden’s sehen.

Aber am Anfang steht wie immer eine Shortlist. Diese sechzehn Songs findet ihr nach dem Klick.

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Meine Alben 2020, Pt. 6 / 5 – 1

Tusch! Fanfare! Tänzerinnen springen aus Torten! Delfine vollführen Saltos in ihren Pools! Neymar hat eine Samba-Band gebucht und 500 Freunde in seinen Partykeller eingeladen, vor lauter ungeduldiger Erwartung dieser Bekanntgabe! Wir sind tatsächlich bei den Top Five meiner Lieblingsalben des Jahres 2020 angekommen. Die einzige Statistik, die in diesem Jahr was gilt! Jetzt tut euch den Gefallen und klickt!

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Kleine KOllektion 2020/25

Wenn das Jahr vorbei ist und man seine Liste der Alben des Jahres zusammenstellt – also, es müssten schon noch einige plötzliche Superalben erscheinen, damit „Sunlight“ von Spacey Jane dann nicht in meinen Top 5 auftaucht. Es ist nicht so, dass die Westaustralier besonders spektakuläre Musik machen, aber die Songs haben eine sonderbare… ich nenne das mal „staying power“: Aufs erste Hören mag man sie. Aufs fünfte, sechste Hören LIEBT man alles an ihnen. Das gilt natürlich auch für den Song „Straightfaced“, für den Spacey Jane heute ein Video geteilt haben.

Sehr wohl spektakulär sind seit 2000 bereits die Gorillaz. The Cure sind es seit den späten 70s. Ihr braucht nicht diesen Blog, um mitbekommen, zu haben dass Robert Smith auf der neuen Single von Damon Albarns Artpop-Projekt gastiert – aber posten muss ich den Clip schon.

Addieren wir eben noch einen Corona-Clip? Britt Daniel und sein Kollege Alex Fischel von Spoon haben eine Liveversion von „Rainy Taxi“ (von „They Want My Soul“, 2014) geteilt.

Kleine Kollektion 2020/20

So, was ist mit zuletzt an sehenswerten Clips aufgefallen? Fangen wir an mit Glasgows Neo-New Wave-Gothpop-Duo THE NINTH WAVE. Haydn Park-Patterson und Millie Kid veröffentlichen weiter fleißig Videos aus ihrer aktuellen EP „Happy Days“. Jetzt kam der Song „Come Down Forever“ an die Reihe.

Eine meiner bisherigen Lieblingsplatten des Jahres 2020 kommt von Spacey Jane. Das Quartett aus Fremantle bei Perth hat mit seinem Debüt „Sunlight“ einen sweet spot getroffen. Ich höre darin ein bisschen Teenage Fanclub, ein bisschen Melbourne-Jangle, ein bisschen Britpop. Die Band selbst sieht ihr Vorbilder in Aussie-90s-Bands wie You Am I, Jebediah oder Grinspoon – so ehrlich muss ich sein, das sind Namen, die ich kenne, in deren Musik ich mich aber nie vertiefte. Muss ich wohl mal nachholen. Aber es gibt so viel Musik, wer soll das alles hören?! Anyway, Spacey Jane haben eine Livesession eingespielt, für den AUS-Kanal „Pile TV“. Die Songs sind: „Wasted On Me“, „Love Me Like I Haven’t Changed“ sowie das Car Seat Headrest-Cover „Fill In The Blank“

Drittens: Oha! The Cribs sind wieder da! Große Freude! Neulich erst dachte ich mir: „Mei, von denen hat man ja lange nix mehr gehör!.Ob die wohl noch Musik machen? Gut, trennen werden sie sich nie, weil’s nun mal Brüder sind. Aber wann und ob da wohl was Neues kommt?“ Die Antwort: Ja! „Running Into You“ ab jetzt, das Album „Night Network“ ab dem 13.11.!

Die Zeiten, in denen man Phoebe und Joe von Two People als „Ex-Snakadaktal“ ankündigt, sollten vorbei sein. Schließlich stehen die zwei vor ihrem zweiten Album „Second Body“ (VÖ: 28.08.), damit ist die Discographie ihrer zweiten Band offiziell länger als die ihrer ersten. So oder so – die Athmosphären-Synth-Australier schicken der Platte einen weiteren träumerischen Vorab-Track voraus: „Been A Little While“

… und noch mal Australien: King Gizzard! Yupidu! Na, was kredenzen Stu & Co uns heute? „Honey“ war ein erstaunlich nettes  akustisches Liebeslied,  geht’s so weiter? Nein, „Some Of Us“ thematisiert den Weltuntergang und die Leute, die uns dort hinein treiben. Recht hat er ja, der Stu.