Marvel at D.C.

Auch Fontaines D.C., die Macher meines Lieblingsalbums von 2019, haben ein neues Video geteilt. Zwar gab’s schon ein Video zu „Liberty Belle“, als sie den Song 2018 erstmals als Single veröffentlichten. Allerdings haben die Dubliner den Song fürs Album neu aufgenommen, jetzt wollten sie die neue Version auch noch mal mit Bildern untermalen. Fair enough, auch wenn’s letztlich ein typischer Live/on-the-road-Clip ist.

Hayley Hayley Rock’n’Roll

So, es geht los mit dem Jahr 2020. In Advent und Nachweihnachtszeit haben Künstler und Labels ihre neuen Videos noch zurück gehalten, nun brechen die Dämme. Gefühlt jedenfalls. Heute kann ich gleich mehrere kleine Posts rausjagen.

Los geht es mit der dritten Single von Ex-Jezabels Hayley Mary, die am 24.01. ihre Solo-Debüt-EP veröffentlicht. Ihre neue Single heisst „Like A Woman Should“ und einmal mehr erkennt man hörbar, dass Johnny Took von den DMA’s seine Finger im Spiel hatte.

First Look 2020

Die erste Band, die 2020 mit einer neuen Single begrüßt, das sind Melbournes Husky. Das Duo aus Gideon Preiss und Husky Gawenda hat seinen neuen Song „SYWD“ genannt, und ich weiss leider nicht, wofür diese Abkürzung steht. Im Netz findet man die „Schiffs- und Yachtwerft Dresden“, aber ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass die Australier diese zum Thema ihres neuen Songs gemacht haben.

Na jedenfalls: Husky, die wir seit drei Alben als sympathische Folk-Melodieband kennen. haben hier ein ganz schön ambitionierte Nummer hingelegt. Im Verlauf des Songs kommen Holzbläser, Streicher und Synthbass zum Einsatz. Kann man da schon von Prog-Folk sprechen?

Oliver’s Twists

Ich hatte meine musikalischen Initiationsereignisse in den späten 80s/frühen 90s. Das Label 4AD war damals DIE Adresse.

Pixies, Throwing Muses, Cocteau Twins, Pale Saints, Lush, Ultra Vivid Scene, The Breeders, Belly, Kristin Hersh, Red House Painters, Mojave 3, The Amps, Frank Black und andere Lieblingsbands waren auf 4AD – Labelgründer Ivo Watts-Russell hatte aber nicht nur die musikalische Trüffelnase, er verstand es auch, aus seiner Indie-Plattenfirma eine Marke zu machen.

Unabdingbar dafür: Designer Vaughn Oliver. Er gestaltete in diesen Jahren (und teilweise auch noch, nachdem Watts-Russell 4AD weiter verkauft hatte) die Albumcover von 4AD – und man erkannte sie sofort.

Das erste Breeders-Album habe ich mir damals „blind“ gekauft, oder sagen wir besser: „taub“.  Ich sah die CD im Laden und wusste sofort: Das muss 4AD sein. Diese grellen Farben und Kontraste. Das Spiel zwischen scharf und unscharf, so dass man sich nicht sicher war, was da überhaupt zu sehen war. Das elaborate Band-Logo.

Sogar, wenn Oliver mal zur Abwechslung nicht mit den grellen Farben, sondern in Sepia arbeitete (frühe Pixies, Red House Painters), erkannte man seinen Style.

Vaughan Oliver ist im Alter von 62 Jahren in London gestorben. Die Nachricht macht mich traurig. Nach dem Break habe ich ein paar Album- und Singlecover gespeichert.

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Meine Alben 2019, Pt.4 – 15-11

… und weiter geht’s. Ich stecke immer noch mitten in der Aufstellung meiner Lieblingsalben aus dem Jahr 2019. Inzwischen sind wir bei den Positionen 15 – 11 angelangt.

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Meine Alben 2019, Pt.3 – 20-16

Ich mach’ eisern weiter. Wir kommen zu Teil 3 meiner Lieblingsplatten von 2019 und wir kommen der Sache Schritt für Schritt näher. Jetzt geht’s bereits um Platz 20-16.

Ich wiederhole noch mal: Es geht um nix anderes als meinen Geschmack. Der ist geprägt von Indie. Naja, vielleicht findet ihr’s trotzdem so ein kleines Bisschen interessant. Vielleicht, weil ich einen eurer Favoriten picke, weil ihr komplett anderer Meinung seid. Oder weil ich euch vielleicht noch mal auf ein Album stoße, das euch durchgerutscht ist.

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Meine Alben 2019, Pt.2 – 25-21

Weiter geht’s mit meiner nerdigen Top 30-Liste. Was waren meine Lieblingsalben im Jahr 2019?

Euch interessiert’s! Doch, wirklich!

Runde 2 ist eingeläutet, es geht um Platz 25 – 21.

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Indiekram. Mehr oder weniger. Interviews, Reviews, Playlists, Commentary.