Wer wie was?

Okay.
Henning Furbach ist mein Name.
Ich lebe von und für Musik, die andere Leute machen.
Ich habe einen Tagesjob als (hüstel!) Musikjournalist für piranha. (Das ist das Magazin, das ihr bei SATURN mitnehmen könnt.)
Durch den Job kann ich immer mal wieder Leute interviewen, deren Arbeit ich toll, spannend oder sympathisch finde. Mehrere andere Magazine sind bei uns im Verlag, manchmal führe ich meine Gespräche daher auch fürs Classic Rock Magazin.

In den Heften ist der Platz begrenzt. Da ist es dann immer schade, wenn man ein gehaltvolles Interview auf eine halbe Seite eindampfen muss. Deswegen platziere ich auf dieser Website gerne die kompletten Transkripte meiner Gespräche. Klar, dass ich nur mit meinem popeligen Blog an Leute wie Ryan Adams, Kevin Parker oder Kasabian nicht ran käme.
Wenns um neue Alben geht, ist es ähnlich. Da soll man dann im Heft in 800 Zeichen etwas auf den Punkt bringen, woran seine Macher Monate im Studio gefrickelt haben. Das ist auch eine Kunst, klar – aber eine, die ich auf dem Blog fröhlich ignoriere. Hier tobe ich mich aus. Hier schreibe ich auch mal einen halben Roman, wenn mich das Album entsprechend anstachelt.

Jaja, man lernt in den Schulungen als erstes: Im Internet soll alles kurz und knapp sein. Der Konsument im Netz will kleine Häppchen. Das ist mir aber egal. Das ist MEIN Blog, da mache ich, was ich will. Dann liest’s eben nur eine Handvoll Leute. Aber die sagt hoffentlich sowas wie „der komische Heini hat schon ’ne ungefähre Ahnung, wovon er spricht.“ Ich will hier was machen, das ich selbst gut finde.

DJing. Ich lege auch auf, wenn man mich lässt. Ich bilde mir ein, als Initiator und erster DJ des „Britwoch“ im Atomic Café meinen kleinen Anteil zur Ära des Clubs geleistet zu haben. Seit dem Ende des Atomic habe ich das runter gefahren und nur vereinzelt aufgelegt. Wer aber mal möchte, dass ich in ihrem / seinem Club, Bar oder Party die Beschallung übernehme, der kann mich dazu gerne kontaktieren.

Jedenfalls – ich liebe Musik (und andere Dinge, die ich hier sicher auch immer mal erwähnen werde) auf eine Weise, die mich zwingt, sie anderen Leute aufdrängen zu wollen. Wenn ich darüber blogge, stehe ich wenigstens nicht nachts vor Eurer Tür.

p.s. Warum heisst der Blog „Best Ditches“?
Ich habe mir, das muss so 1996 oder ’97 gewesen sein, nach einem Interview mein CD-Booklet von „Vivadixiesubmarinetransmissionplot“ von Mark Linkous signen lassen. Sparklehorse spielten an dem Abend den Support von Mazzy Star im Strom (Linienclub). Er schrieb: „Best Ditches, Mark“

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