Schlagwort-Archive: Elbow

Brighten the Coronas (Pt.1.)

… und wie wir so alle in der Corona-Isolation leben, denken sich die Bands was aus, um Youtube-Content zu liefern. Es kursieren zig virtuelle Gigs und inzwischen einige Clips, in denen sich Bandmitglieder übers Internet verknüpfen, um gemeinsam von zu Hause zu spielen. Ich stelle mir das nicht leicht vor. Da gibt’s doch sicher kleine zeitliche Verzögerungen? Die sich dann summieren?

Naja, aber es scheint ja doch zu klappen. Zwei schöne Beispiele möchte ich picken. Elbow haben den wunderschönen Abschluss-Song ihres letzten Albums „Giants of All Sizes“ auf diese Weise präsentiert.

The Vaccines präsentieren sogar gleich ein ganz neues Lied – naja, nicht wirklich. Erstens spielen sie’s im Clip nicht echt, zweitens ist’s ein altes Demo. „Wir haben den Song vor ein paar Jahren gemacht und nie gedacht, dass er mal zum Vorschein käme, aber zuletzt hat er eine ganz neue Bedeutung bekommen. Da wollten wir ihn teilen, denn geliebt haben wir ihn eh immer. Sieht so aus, als kämen wie alle irgendwann wieder ans Tageslicht!“

We Kür A Lot – Pt. 2

Ein Mal im Jahr erlauben wir uns den Quatsch: Wir vergeben auf diesem Blog den unwichtigsten Music Award der Welt! Es ist unser 1-Kasten-Augustiner-Preis für den Song des Jahres!

Es geht so: Eine Band bzw Sängerin/Sänger soll von uns für den einen Kasten Münchner Bier kriegen. Wer aber gewinnen will, der muss sich in einem so komplizierten wie albernen Verfahren durchsetzen. Neulich war’s mal wieder so weit, da trafen wir uns zur Kür des Siegers. 

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The Class of 2017 – Pt 2

Es ist wieder so weit! Genauer gesagt: Es war wieder so weit. Sonntag war Stichtag. Unsere Blogclique hat den Ein-Kasten-Augustiner-Preisträger fürs Jahr 2017 gekürt! Yeah!

Aber bevor wir verraten, welche Band von uns einen Kasten Bier kriegt, muss der Ablauf des Ganzen nacherzählt werden. Es folgt: Runde 1

Zuerst aber noch mal ganz kurz: Worum geht’s?

Also. Der Gedanke ist: Wir wollen den besten Song des Jahres finden und der Band/dem/der Interprete(i)n dafür einen Preis überreichen. Aber keine von diesen Statuen, die nur auf dem Kaminsims verstauben. Lieber was Sinnvolles. Ein Kasten gutes Münchner Bier macht alle Musiker glücklich, oder? The Class of 2017 – Pt 2 weiterlesen

Review: Blaue Blume

Blaue Blume – „Sobs EP“

Besonders schnell sind sie nicht, die Dänen. Fast zwei Jahre ist „Syzygy“, das Debütalbum der Kopenhagener, inzwischen alt. Es wäre nicht zu viel erwartet, so langsam mit dem Nachfolger zu rechnen. Vorerst gibt’s allerdings nur 4 neue Songs auf einer EP.

Aber hey, wir wollen uns nicht beschweren. Denn „Sobs“ ist eine sehr feine Sache. Es zeigt sich auch mal wieder: Das Format EP ist eins, das Blaue Blume entgegen kommt. (Schon ihre ersten beiden offiziellen Releases waren EPs: „15.1.12“ sowie „Beau & Lorette“, beide 2014)

Kurze Einführung in Blaue Blume: Das Quartett hat sich auf einen himmlisch-sphärisch-psychedelischen Sound spezialisiert. Ihre Songs sind mehr Prog als Pop, leben von ihren Atmosphären, ihren verwunden verwobenen Soundschichten und von der komplexen Dynamik ihrer Rhythm-Section. Erstes Erkennungsmerkmal bleibt aber die Stimme von Sänger Jonas Smith, dessen Gesangsmelodien Wendeltreppen auf- und ab purzelbaumen und dessen volle Intonation immer wieder an Walgesänge erinnert.

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Interview: Elbow

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… und wieder mal lasse ich als „Journalist“ (Hüstel!) alle Neutralität vergessen. Menschenskind, was ist Guy Garvey für ein guter Typ! Das neue Elbow-Album „Little Fictions“ ist seit Freitag draußen – könnte es irgendwas anderes sein als schwelgerisch, eindrucksvoll, zart und vielschichtig, wärmende, kribbelnde Salbe für ein gequältes Ohr? Ich hatte die große Freude, Guy Garvey mal wieder am Telefon zu haben: Ein Gespräch über die neue Platte und die großen und die kleinen Dinge, die uns umtreiben… Interview: Elbow weiterlesen

Rachael Take A ‚Bow

Man kann also auch Videos covern. Elbow berufen sich in ihrem Begleitfilm zur neuen Single „Gentle Storm“ auf einen Clip-Klassiker der 80s: Godley & Cremes „Cry“.

Ebenfalls zu sehen: Ein Gastauftritt eines Promi-Schauspielers mit Namen Bonifaz Crumblebeach (oder so ähnlich). Und wenn ich jetzt keinen Scheiss erzähle – ich glaube, die Lady, die gegen Ende des Songs als Letzte bei der Zeile „Fall in love with me… every day“ in Guy Garveys Gesicht über geblendet wird, das müsste seine Ehefrau Rachael Stirling sein (übrigens die Tochter von Diana Rigg (The Avengers)). Wenn dem so ist: Shweet! (Falls nicht, Sorry.)

„Gentle Storm“ stammt natürlich vom kommenden Elbow-Album „Little Fictions“. Neulich habe ich’s schon versprochen: Ich werde hier zum VÖ ein Interview mit Guy Garvey teilen, diesem Supertypen.

2017 – a few Reasons to Cheer

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Erst mal ein Gutes Neues! Wir schreiben also das Jahr 2017 – und ehrlich gesagt, mir ist dieses Jahr nicht wohl zumute. Der Typ, der US-Präsident wird, hat offensichtlich einen an der Klatsche und wird die meines Erachtens nach akutesten Probleme der weltweiten Gesellschaft nicht angreifen, sondern nur verschlimmern. Aber auf diesem Blog halte ich mich in Sachen Politik normal zurück und schreibe über das, was uns happy macht: Indiepop.

Da stehen im neuen Jahr dann doch ein paar Dinge an, auf die man sich freuen darf. Ich mache mal eine kleine Liste. 2017 – a few Reasons to Cheer weiterlesen