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I Can’t Believe My Plug!

YESS!!!

Darauf habe ich gehofft. Die DMA’s, bekanntlich eine der Bands, die mich immer wieder in Zuckungen der Begeisterung versetzen, haben letztes Jahr für MTV Australia eine Unplugged-Session eingespielt. Bisher war die Show jedoch nur down under zu sehen. Jetzt aber wird der Auftritt auch im Rest der Welt veröffentlicht. Am 14.06. ist es so weit.

Übrigens: Es gibt auch ne Connection zu I Know Leopard, über deren Album ich zwei Posts weiter unten schrieb: Deren Geigerin Jenny McCullagh ist bei der Unplugged Session von Tommy, Matt und Johnny wiederholt als Extra-Mitglied auf der Bühne. (Allerdings nicht auf der Vorab-Single „The End“.)

 

 

Review: I Know Leopard

I Know Leopard – „Love Is A Landmine“

Zeit. Zeit ist ein wichtiger Faktor im Pop. Man geht auf youtube und findet bis zu sieben Jahre alte Videos von I Know Leopard, die einen nicht vorbereiten auf die Art-Glam-Farbbombe, die die Australier uns hier kredenzen. 

Es gibt Clips, da sind I Know Leopard einfach noch typische Indiegitarrenrocker und Sänger Luke O’Loughlin versucht noch, seine Stimme tiefer zu stellen. Später präsentieren sie sich als legere Indie-Folk-Combo. Irgendwann dürfen Streicher und Synthies Nebenrollen übernehmen. Heute sind Synthies ganz vorne bei den zwei Damen und Herren aus Sydney.

Ganz schön lange hat die Band also an ihren Debütalbum geschraubt, sie musste erst ein paar Umwege nehmen, um ihren eigenen Pfad zu finden. Das Schöne daran ist, dass sie ihn gefunden haben.

Denn habt ihr das Video zu „Landmine“ schon gesehen? Seit dieser Single aus dem letzten Herbst ist von den früheren I Know Leopard quasi nichts mehr wieder zu erkennen. Plötzlich sind diese vier Sydneysider zu außerirdischen Sex-Technikern mutiert. Schminke, Synthies, Glitzer, Retrofuturismus, schillernder Herzschmerz! Diese Glanznummer ist nicht nur arty und glamourös, es ist auch ein HIT! Ein Ohrwurm: „La La La La La La Love Is a Landmaaa-hine“! Mit einem Text, den man zitieren will! Ich meine: „There Is a landmine out there, waiting just for you.“ Ist das Trost oder eine Drohung? Es ist auf jeden Fall mal clever.

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I beg you Pard

Im Herbst war ich komplett geflasht von ihrer Art-Glampop-Single „Landmine“ und fragte mich: Wie konnte ich nur I Know Leopard aus Sydney vorher so übersehen haben? Es gab aber sehr wohl einen Grund: „Landmine“ ist ihr mit Abstand knalligster und bester Song. Ein Durchklicken durch ihr früheres Material zeigte, dass das Meiste viel zu gewollt war, zu gestelzt am Ziel vorbei ging. Da war „Landmine“; mit viel mehr Selbstironie und Augenzwinkern performt, ein ganz anderes Kaliber.

Die Frage war nun: Setzen die Aussies auch künftig auch die neue Glambombigkeit oder wird „Landmine“ ein positiver Ausreißer bleiben? Vielleicht gibt die neue Single „Heather“ die Antwort. Der Song ist ein Zwischending. Es geht zurück in Richtung artyfarty, aber der genialische Popfaktor ist geblieben. Ich meine, der Refrain dieser Single geht „Heather, you can call me when you get your shit together…“ – das ist definitiv ein spinnerter Ohrwurm. Auch das Video ist wieder ein Hingucker.

 

Crate Expectations – Pt. 3

Ich mache gleich ohne Umschweife weiter, okay?

Dies ist der zweite Teil des Beitrags zur Kür unseres Ein-Kasten-Augustiner-Preises für den Song des Jahres 2018.

Worum es geht und wie wir bis hierher kamen, das lest ihr bitte HIER in Teil 1.

Zehn der zwanzig Kandidaten sind ausgeschieden, weiter geht’s! Crate Expectations – Pt. 3 weiterlesen

Crate Expectations – Pt. 2

Okay, okay. Dieser Blog mag praktisch keine Leser und eine ähnliche Relevanz haben. Das aber hindert uns nicht daran, einen Preis zu vergeben. Oder sagen wir’s so: Es hindert uns nicht daran, einen Preis zu küren. Ihn dann auch zu übergeben, das ist ja noch mal wieder die nächste Sache. 

Aber darum soll es ein andermal gehen. Zuerst: Letzten Samstag war es erst mal wieder so weit! Wir haben einen Sieger gefunden! Wir haben unseren Song des Jahres ernannt – und die Musiker, die ihn geschaffen haben, sollen von uns einen Kasten Augustiner kriegen. Jawohl, es geht um den Ein-Kasten-Augustiner-Preis 2018 – und in diesem ersten von zwei Beiträgen berichte ich über Teil 1 unseres Entscheidungsprozesses.

Was das bedeutet? Aaalso… das Spielchen geht so:

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How Deep Sea Is Your Love?

Morgen ist es so weit – man hat ja schon fast nicht mehr dran geglaubt, aber Deep Sea Arcade veröffentlichen ihr zweites Album,  über sechs Jahre nach ihrem Debüt „Outlands“.

Heute schon teilen die Australier das Video zur Single „Close To Me“. Weil ich für die kommenden Tage eine Rezension des Albums  für den Blog geplant habe, schreibe ich jetzt gar nicht viel über DSA, sondern poste nur den Clip. Sonst wiederhole ich mich später nur.

Link: HIER mein Interview mit Nick und Nic von Deep Sea Arcade von damals, als das erste Album aktuell war.