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Rhythm and Pole

Als unsere Blogfavoriten Polish Club vor wenigen Wochen ihre neue Single „We Don’t Care“ veröffentlichten, da schickten sie ein herrlich spinnertes Karaoke-Video voraus. Heute schließt sich ein Kreis, denn heute gibt’s das offizielle Video zum Song, und einmal mehr spielt Karaoke eine Rolle.

Gemeinsam mit dem Video haben Novak und J-H auch Titel und VÖ-Datum ihres zweiten Albums gepostet. „Iguana“ erscheint am 07.06.

Supernovak (+ J-H)

Polish Club. Zwei super Dudes von down under. Wir diesem Blog folgt, weiss Bescheid, denn er/sie hat vielleicht das Interview mit den beiden gelesen oder meinen Text zu ihrem ersten Album.

Novak und J-H haben heute eine neue Single veröffentlicht: „We Don’t Care.“ Und Polish Club wären nicht Polish Club, wenn sie sich zur VÖ nicht was Beknacktes einfallen ließen. Statt eines Videos gibt’s also? Den Karaoke-Clip. Singt mit!

Na, um mitzuschmettern, sollten wir dann doch die Gesangsspur mal gehört haben. Anbei:

How Longlist Can You Go – Part 2

Jetzt aber. Ich bin so weit. Die BBC hat vorgelegt und zehn Stars fürs Jahr 2019 prognostiziert. Ich lege nun nach und nenne hier meine zehn eigenen Indie-Hoffnungen fürs neue Jahr.

Die Kriterien sind wir jedes Jahr: Um in Frage zu kommen, darf die Band/der/die Künstler(in) noch kein Debütalbum veröffentlicht haben. Ich sage auch nicht: „Die werden reich und berühmt“ – ich sage: „Ich verspreche mir hier ein hoffentlich tolles, mindestens spannendes erstes Album“.

Okay: Auf „Weiterlesen“ klicken und es kann losgehen:

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Interview: Polish Club

In ihrer Heimat Australien räumen sie bereits total ab – ihr Debütalbum „Alright Already“ wurde down under schon letztes Jahr als eine der heissesten Rockplatten der Saison gefeiert. Hier in Europa dagegen müssen Polish Club noch mal bei Null anfangen. Aber Sänger/Gitarrist Novak und Drummer John-Henry (genannt J-H) haben da Bock drauf. Auch ohne Hilfe ihrer Plattenfirma sind die zwei aus Sydney kürzlich nach Deutschland gekommen und sind auf der gemeinsamen Tour von ABAY und Razz als Vorband mitgefahren. Ich traf die beiden zum Gespräch vor der Münchner Show.

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Polish Encounters

Als ich die neue Polish Club-Single „Gravity“ hörte, da dachte ich erst: Haben Novak und John-Henry etwa ihr striktes Gitarre + Drums – Prinzip beiseite gelegt? Sie klingt ja durchaus mehrstimmig, diese Nummer. Aber so kann man sich irren: Im Video sehen wir die beiden Sydneysider in der gewohnten Konstellation und stellen fest: Novak jagt seine Gitarre zwar durch Effekte, die sie wie einen Synthesizer klingen lassen, aber das ist auch schon alles.

Nicht vergessen: Ende des Monats kommen Polish Club auf Deutschlandtour – sie bestreiten das Vorprogramm der gemeinsamen Konzertreise von ABAY und Razz.

Review: Polish Club

Polish Club – „Alright Already“

Endlich. 

Zeit war’s. Zu Hause in Australien geht’s für Novak und J-H (John-Henry) seit mehr als zwei Jahren in Steilkurve immer noch weiter nach oben. Ausverkaufte Shows, tobendes Publikum überall. Zuletzt erlaubten sie sich eine Tournee mit Bläsersatz. Auverkauft, klar.

Aber im Rest der Welt? Ist ihr zu Hause im letzten Mai erschienenes Erfolgsalbum „Alright Already“ einfach ignoriert worden. Keine Universal-Zweigstelle der Welt wollte die die Band, die ihre Kollegen down under da unter Vertrag genommen haben, auf den heimischen Markt platzieren.

Irgendwo ist das vielleicht verständlich. Das Genre Garagenrock gilt jetzt schon länger nicht mehr als der ultimative Heisenscheisen. Die Besetzung Nur-Gitarre-und-Schlagzeug ist auch nicht mehr revolutionär. The White Stripes, The Black Keys, Johnossi und Co haben große Erfolge gefeiert, okay, aber in den letzten Jahren auch keine echten Schlagzeilen mehr geschrieben. Dass dann ein Plattenfirmen-Fritze, der ja auch auf Zahlen gucken muss, sagt: „Die australischen Black Keys? Nee Danke, I’ll give it a miss“ – das ist auf gewisse Weise nachvollziehbar. Wenn man Musik so betrachtet, dass sie nun mal nach Trendkurven abläuft.

Es ist aber fucken unverzeihlich, wenn man die Platte gehört hat.

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Horn In My Side

Wir kennen Polish Club als Novak und J-H, bzw. als Australiens verdammt famosen Beitrag zum Thema Gitarre/Drums-Duo a lá White Stripes, Black Keys, Johnossi und und und.

Vor 5 Tagen, am 7. Juli, haben die zwei sich allerdings Verstärkung auf die Bühne geholt und im Melbourner Corner Hotel  eine Show als Polish Club with Horns gespielt.  Heute haben sie einen Liveclip der Show geteilt.

Noch immer keine News gibt’s derweil, wann Polish Clubs letztjähriges AU-Hitalbum „Alright Already“ endlich hierzulande erscheint. Immerhin sind ein paar Singles nun auch bei uns draußen und für Anfang August stehen drei Shows in London im Kalender = ihre ersten Europa-Konzerte. Das deutet für mich darauf hin, dass die Platte vermutlich bis dahin verfügbar gemacht werden wird.

Two South Poles

Gute Nachrichten von Polish Club! Ihr erinnert euch vielleicht – ich habe hier schon wiederholt geschimpft und gefordert: Veröffentlich die Australier endlich im Rest der Welt! Zuhause sind Novak und J-H seit zweieinhalb Jahren etwa DIE Durchstarter des Garagenrock. Ihr Album „Alright Already“ erschien dort bereits letzten März, im Dezember folgte eine weitere EP. Hier? Nichts! Nada! Ingenting!

Nun tut sich was: Zwei Songs sind heute offiziell bei uns als gemeinsame Single veröffentlicht worden. Na, da darf man doch hoffen, dass auch das Album und die EP auf absehbare Zeit folgen und dass die zwei uns mal auf Tour besuchen? Ihre ersten Dates in den USA haben Polish Club neulich bekannt gegeben.

Ach ja, die Single: Man pickte die Songs „Able“ bzw „Beeping“. Beides Songs, die es auch hier schon gab. Denn noch vor ihrem Album haben die beiden eine erste EP noch auf ihrem eigenen Label veröffentlicht. Die steht auch bei uns in den Downloadstores. Danach dann unterschrieben sie in Australien bei der Universal, die die Musik erstmal nicht mehr in andere Länder lizenzierte.

Auf dem Album wiederum erschienen ein paar Songs der EP erneut, aber in neuen Aufnahmen. Vielleicht hat man deshalb hat die Videos von Youtube entfernt? Die Videos sind nämlich zwei drei Jahre alt und zeigen die alten EP-Aufnahmen der Songs. Immerhin, auf vimeo stehen die Clips (noch).

Take The Longlist and walk it Pt 2

Stichwort: Longlist.
Schon ein kleines Ritual hier: Ein mal im Jahr pickt die BBC ihre Favoriten fürs neue Popjahr und sagt: „Die werden berühmt! Das ist ‚The Sound of 2018!‘
Ich höre mir den Kram dann an und gebe auf dem Blog meinen Senf dazu ab.

Der nächste Schritt folgt jetzt: Ich kontere ich mit meiner eigenen Longlist. Das sind dann aber immer Acts aus meinem Indie-Geschmacksbereich. Ich prognostiziere auch nicht den großen Durchbruch. Ich sage nur: „Ich traue denen nächstes Jahr ein ordentliches Debütalbum zu.“

Aber ganz ehrlich: Dieses Jahr war’s schwerer als je zuvor, diese Liste zusammen zu kriegen.
Dafür gibt’s bestimmt mehrere Gründe und ich habe auch eine halbe Abhandlung darüber begonnen. Ich hab’ sie aber wieder gelöscht. Wer will denn schon so Krisengerede lesen?
Zumal ich ja eh ewiger Optimist bin und glaube, dass sich das wieder einrenkt. Und ausrenkt. Und wieder einrenkt. Weil das alles zyklisch kommt und geht.

Anyway. 16 Bands und Solist(inn)en, denen ich 2018 was zutraue, findet ihr nach dem Break. Besser als die Grütze von der BBC sind sie allemal.

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Karma Polish

So kann man Budget sparen: Polish Club, der famose australische Beitrag zum Thema Gitarre/Drums-Duo, hat ein neues Video geteilt. „Money“ von Polish Clubs neuer EP „Okie Dokie“ setzt sich zusammen aus Umschnitten früherer Clips der Band. (Zum Vergleich: Die Originale postete ich im Mai HIER)

Überhaupt finde ich, dass Novak und J-H zwei endlässige Gestalten sind, dass ihr Album „Alright Already“ bitteschön ENDLICH in Europa auf den Markt kommen soll und dass es doch für eine Tourneeagentur nicht so schwer und teuer sein kann, die Jungs mal zu uns zu fliegen. Sind doch nur zwei Typen! Also: Macht euren Job! Bucht die für eine Europa-Tour!

WIE cool Polish Club sind, zeigen sie in diesem Clip für ihre aktuelle Australien-Tournee, die sinnigerweise unter dem Titel „Christmas in December“ läuft. So ein Youtube-Tour-Werbespot ist was, das Bands seit einiger Zeit als lästige Pflicht zur Ankündigung der Daten mitliefern. Polish Club zeigen, wie’s geht: So dreht man das Ding, dass es auch Spaß macht!