Archiv der Kategorie: Interviews

Fragebogen: The Magic Gang

Britpop lebt, und zwar wie! The Magic Gang aus Brighton erinnern uns an gleich mehrere Lieblingsbands der 90s wie Teenage Fanclub, Dodgy oder Supergrass.  Ihr Debütalbum ist eine prima Platte. (HIER noch mal mein Text dazu)

Neulich spielten die Südengländer erstmals in München, im Vorprogramm der Wombats. Ich nutzte die Gelegenheit, um die vier zum Interview zu treffen – dafür bot sich mal wieder der Fragebogen unseres Heftes an.

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Fragebogen: Django Django

Das Gute an Regentagen wie heute: Ich komme dazu, ein paar alte Interviews abzutippen. Im März beispielsweise hatte ich einen Termin mit Django Django, bevor sie am Abend im Münchener Technikum spielten. Sänger Vincent Neff und Keyboarder Tommy Grace waren so nett, mit mir unseren albernen piranha-Fragebogen durchzuspielen. Man lernt nicht viel über die Musik der Schotten, aber dafür sehen wir die Jungs von einer Seite, die man sonst vielleicht nicht so mitkriegt. Es wurde jedenfalls sehr lustig, zwischendurch haben wir uns so richtig weggeschmissen. Ich sage nur: „Pet Death Porno.“ Fragebogen: Django Django weiterlesen

Interview: Cut Worms

Tja. Es gibt Interviews, da kann man seinen Gesprächspartner kaum bremsen, Aber es gibt auch Interviews, da kriegt man nichts wirklich Spannendes raus gekitzelt aus seinem Gegenüber.
Der Amerikaner Max Clarke hat unter dem Namen Cut Worms ein wunderbares 60s-Songwriting-Debütalbum namens „Hollow Ground“ hingelegt. Ich liebe die Platte! Aber ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass wir neulich nicht zwischendurch auch ein bisschen aneinander vorbei geredet hätten. Trotzdem, prima Musik. Ich hoffe, ein bisschen was erfahren wir trotzdem in dem folgenden Interview. Ich telefonierte mit Max am Nachmittag vor seinem ersten Deutschlandkonzert in Berlin.

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Interview: Shakey Graves

Neu in den Läden ab heute (Freitag, 04.05.18.): „Can’t Wake Up“, das neue Album von Alejandro Rose-Garcia alias Shakey Graves. Wir haben den Texaner bisher als herausragenden Singer/Songwriter auf dem Gebiet der Americana kennen gelernt. Auf seiner neuen Platte aber begibt er sich auf einen Streifzug durch zahlreiche weitere Genres. Aber das soll er uns am Telefon am besten selbst erzählen:

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Interview: The Vaccines

Am Freitag erschien „Combat Sports“, das vierte Album von The Vaccines. Es hat sich eine Menge getan bei der Band, die 2011 so vehement in die Szene platzte. Hits wie „Wrecking Ball (Ra Ra Ra)“, „If You Wanna“ und „Post Breakup Sex“ machten die (damals) vier Londoner zur UK-Indieband des Jahres, ihr Album „What Did You Expect From The Vaccines?“ wurde zum Millionenseller. Doch daran konnten sie nie hundertpro anknüpfen und das führte zu so einigen Krisen, die die Jungs vor „Combat Sports“ überwinden mussten. Darüber hat Gitarrist Freddie Cowan im Telefoninterview erstaunlich offen gesprochen.

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Interview: George Ezra

Die meisten meiner Interviews mache ich heutzutage mit dem Telefon. Die Zeiten, in denen man als Musikjournalist durch die Welt jettete, sind nun mal vorbei. Wenn wiederum die Musiker selbst nach Deutschland geflogen werden, dann quasi immer nach Berlin. Das Label von George Ezra aber hat seinen Sitz in München, also kam der Brite höchstselbst in die Landeshauptstadt, um über sein zweites Album „Staying At Tamara’s“ zu sprechen. Das muss man ausnutzen, wenn man jemand schon mal von Angesicht zu Angesicht vor sich haben kann. 

Und da ich das Interview also schon habe und George sich als freundlicher, sympathischer Typ entpuppte, teile ich es hier doch auch, oder? Ruft da irgendwer „Das ist nicht indie genug! Das ist zu mainstream für diesen Blog! Der läuft ja sogar dauernd im Radio!“? Dazu sage ich: Ach Gottchen. Ihr müsst jetzt ja nicht weiterlesen. Und der nächste Text über eine obskure Band kommt bestimmt.

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Fragebogen: Jake Bugg

Vor ein paar Wochen machte Jake Bugg auf seiner aktuellen Tournee Station in München. Ich nutzte die Gelegenheit, ihm mein Aufnahmegerät unter die Nase zu halten. Ein Interview zum aktuellen Album „Hearts That Strain“ hatten wir zwar schon im Heft (und auch hier auf dem Blog), aber wir haben ja auch unseren albernen Fragebogen namens „Bloß nichts über Musik“ im Programm. Jake spielte mit bei dem Quatsch.

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Interview: Albert Hammond Jr.

Oha. Ein echter Stroke am Telefon! Albert Hammond Jr. hat nicht nur sein viertes Soloalbum fertig, sondern auch ein neues Alter Ego: „Francis Trouble“ ist sowohl der Albumtitel als auch eine Kunstfigur, benannt nach Alberts Zwillingsbruder Francis, der als Fehlgeburt schon im Mutterleib starb.

Ich finde: Man spürt, dass Albert sich mehr und mehr als Solist emanzipiert. Seine ersten zwei Soloalben, sie klangen für mich noch wie Überbrückungen der Phasen, in denen The Strokes auf Eis lagen. Seit „Momentary Masters“ (2015) aber merkt man, dass „AHJ“ auf seine Alleingänge die gleiche, wenn nicht mehr Betonung legt als auf die Platten seiner Band. Macht ja auch Sinn. Die Strokes liegen auf Eis und ob es noch mal weitergeht, weiss niemand.

Albert hat einen Interview-Marathon-Tag und steht spürbar unter Strom, das merkt man sogar durchs Telefon. In der Viertelstunde, die ich zugeteilt bekomme, redet er schnell und viel. Interview: Albert Hammond Jr. weiterlesen

Interview: Moaning

Auch wenn ich mich wiederhole: Alleine das kleine Sub Pop-Logo auf einer CD ist immer ein Grund, hinzuhören. Wen hat das langlebige Grunge-Kultlabel da jetzt wieder gesignt? Moaning, ein junges Trio aus LA, das einen zwischen Post-Punk und Grungepop seine Klangheimat gefunden hat. Gestern erschien ihr Debütalbum. Moaning-Sänger Sean Solomon hat mir ein email-Interview beantwortet.

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