A Star is Marlon

Habt ihr eigentlich „A Star Is Born“ schon gesehen? Ich ja nicht. Aber Marlon Williams hat halt tatsächlich einen Mini-Auftritt.

Wie kam’s dazu? Bradley Cooper hat den Neuseeländer im Radio gehört, Marlons LA-Show, die am gleichen Abend stattfand, wurde angekündigt. Bradley ging hin und war so begeistert wie alle, die Marlon dieses Jahr live erlebt haben. Also hat der Hollywood-Star nach dem Konzert gleich mal Kontakt gesucht und gejubelt „Wir schreiben dir eine Rolle in unserem Film!“

Wer den Film gesehen hat: Marlon spielt mit Lady Gaga auf der fiktiven Grammy-Verleihung den Roy Orbison-Tributsong. Es gab wohl auch eine längere Sprechszene, einen Streit hinter den Kulissen mit Bradley Coopers Figur, die aber fiel dem Schneidetisch  zum Opfer. Vielleicht wird sie mal auf einer DVD beim Bonusmaterial auftauchen? Auch der Song von Marlon mit Lady Gaga landete letztlich nicht auf dem Soundtrack. Trotzdem, schön, dass so eine coole Type wie Marlon so eine Chance kriegte.

Anyway. Marlon hat ein neues Video aus seinem traumhaften Album „Make Way For Love“ online gestellt. Wer mein letztes Interview mit Neuseelands Traumstimme lesen will: HIER

Mason plays Cello?!

Was lese ich da? MTV Unplugged? Die DMA’s?

Fucken hell, haben Tommy, Mason und Johnny etwa echt ein komplettes MTV-Set eingespielt? Wie so richtig bekannte Bands? Das kann ja nur für MTV Australia gewesen sein! Ob wir das ganze Set auch in Europa zu sehen bekommen?

Anyway, ein Clip steht online. YEAH!

Wow, wow, wow. Mason am Cello. Fuck me!

Ihr Cover von Madonna’s  „Beautiful Stranger“ ist immer ein Highlight ihrer Livesets. Geht ungestöpselt doch auch sehr ordentlich! Hach, die DMA’s!

Das Logo am Ende sagt „MTV Unplugged Melbourne“. Gleich mal googlen. Aha, es war eine gemeinsame Show mit Gang Of Youths und Amy Shark.

I Think I’m In Swerve

Das letzte Swervedriver-Video ist erst drei Wochen alt, da legen die Herren schon wieder nach mit einem neuen. Man merkt: Es steht ein neues Album vor der Tür. „Future Ruins“ kommt am 25.01., der zweite Vorab-Track heisst „Drone Lover“ und, naja, er klingt, wie Swervedriver halt klingen und das Video schaut aus, wie Swervedriver-Videos halt aussschauen. Damit kann’s immerhin schon mal garantiert nicht mies sein.

I’ll Sticky Around

Bei den Sticky Fingers aus Sydney ist die Sache die: Sie haben ein paar herrliche Britpop-Burner im Programm, wie sie außer ihnen zur Zeit quasi nur die DMA’s so hinkriegen. Andererseits haben sie auch eine Tendenz zu eher unsubtilem Reggae-Rock. Die neue Single „Loose Ends“ liegt irgendwo dazwischen. Der Refrain „It’s a government’s world, so you better get a job – and no more acting like a nuisance“ drückt Aufmüpfigkeit aus, aber nicht unbedingt Eloquenz. Naja. Die Nummer ist in Ordnung, die Sticky Fingers haben bessere Songs im Repertoire, aber auch schwächere, und irgendwie macht sie das auch zur Wundertüte, die interessant bleibt.

Immerhin Imarhan

Beim letzten Post eins weiter unten habe ich mich drüber beschwert, dass uns die Japaner frederic einen Clip voller Afrika-Klischees präsentieren. Ein ganz anderes Afrika sehen wir im neuen Clip der algerischen Tuareg-Band Imarhan, deren zweites Album „Temet“ sich immer mehr zu einem meiner Favoriten des Jahres entwickelt. „Tarha Tadagh“, live aufgenommen in den Bergen des Ahaggar-Gebirges – wow.

Fred Your Mind

Als ich hier neulich für meinen „This Is J-Indie“-Post eine Liste japanischer Indiebands zusammen stellte, da ragten frederic aus der Liste heraus. Man kann die vier aus Kobe vielleicht als eine Art überdrehte Hyper-Variante des Two Door Cinema Club beschreiben: Die Jungs machen Elektro-Indiepop, so bonbonbunt, dass man davon manchmal fast Zahnschmerzen kriegt.

Heute haben frederic einen neuen Clip geteilt: „Light“, der Song, ist echt hittig. Störend finde ich das Video: Bin ich da übersensibel, oder werden uns hier Afrika-Klischees aufgetischt? Warum müssen uns diese Japaner vormachen, sie seien groß in den Townships? Weird. Naja, der Song ist ein Ohrwurm, sonst hätte ich es mir gespart, das hier zu teilen.

Presets Presents DMA’s

Es hat einige Leute erstaunt, dass ausgerechnet Kim Moyes vom australischen Elektro-Duo The Presets das letzte DMA’s-Album als Producer betreute.

In der Zwischenzeit haben die DMA’s (bzw. ihr Sänger Tommy O’Dell) den Gefallen zurück gezahlt und einen Track auf auf dem letzten Presets-Album „Hi Viz“ eingesungen. Wenn man so will, ist „Are You Here“ ein Echo auf das, was Noel Gallagher und die Chemical Brothers in den 90s gemacht haben? Es gibt zu dem Song nun ein „Visualizer-Video“.

Müssen alle Mid City

Wie man heute so auf Bands stößt: Die lässigen Morning Harvey aus Brisbane haben bekannt gegeben, dass sie auf ihrer kommenden Australientour eine Combo namens Mid City aus Melbourne als Vorband dabei haben werden. Na, dann googlen wir die doch mal.

Sieh an: Vor ein paar Stunden erst haben die Jungs das Video ihrer zweiten Single „Old Habits“ online gestellt. Erster Eindruck: Vom Style her ein bisschen Emus Of Death Metal, aber durchaus hittig. Auf Triple J lese ich die Beschreibung „Indie guitar pop designed to make people dance hard and forget about the fact that we don’t know how to be what we’re supposed to be anymore.“ Dem kann man sich anschließen.

Hier auch gleich ihre erste Single, erschienen im April:

You’re Talking Jensens

Seit 2013 sind The Jensens aus Brisbane schon zugange.  Zwei EPs und ein paar Singles haben sie bisher veröffentlicht, alle okay bis richtig gut, aber was mir bei der Band noch fehlt, das ist das gewisse Etwas, das ihr den Wiedererkennungswert gibt.

Das gilt auch für die neue Single „Coma“ – diesmal haben die Aussies einen gewissen Glam-Goth-Vibe in ihren Indierock eingeflochten und als Gast die Sängerin Sahara Beck an Bord. Die Nummer ist voll in Ordnung – aber ist das auch der Sound, auf den die Band sich hin entwickelt, oder nur eine weitere Momentaufnahme auf ihrem Schlingerkurs? Mehr werden wir wissen, wenn in Bälde die dritte EP der Jensens erscheint.

I’m a Fews-er, Baby

Das famose Debüt des schwedisch/amerikanisch/britischen Quartetts FEWS war eins meiner Top-Lieblingsalben von 2016. Entsprechend groß ist meine Freude, dass die Band nun ihren zweiten Longplayer angekündigt hat: „Into Red“ erscheint am 01.03. und mit „Paradiso“ gibt’s eine neue Single. Auch ein Video steht bereits online, das wurde erkennbar vor den Toren der Heimatstadt der Band gedreht: Der „Turning Torso“ ist das höchste Gebäude Skandinaviens und das Wahrzeichen von Malmö.