Sag niemals Nishi

Zeit, mal wieder was aus Japan zu posten? Im Abstand von immer nur wenigen Tagen hat der LoFi-Elektronikpop-Producer Nishi Nakajima Kinoko (西中島きなこ) aus Osaka, der sein musikalisches Projekt Natalie (ナタリー) nennt, in letzter Zeit Video um Video veröffentlicht. Eigentlich waren mir die Clips immer zu trashig, um sie hier weiter zu verbreiten. Andererseits… ist der Kram halt schon abgefahren. Inzwischen bin ich so weit, dass ich zeigen will, dass es sowas GIBT. Ich meine, wie sonderbar ist zum Beispiel das Video zum neuen Track „Soup“?

Oder „Super Tamade“: Hier handelt es sich (wenn Google Translate mir keinen Quatsch erzählt) um eine Ode an den gleichnamigen 1-Yen-Laden. „24 Stunden geöffnet,  immer ein Fest für jung und alt“

Noch mehr so Zeug nach dem Break…

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In the YEAH!

Zum soundsovielten Mal „In The Air“, ein Live-Mitschnitt, eins von diesen Videos mit so kitschigen Zeitlupenbildern, die eine Band künstlich überhöhen sollen? Muss ich das unbedingt auf dem Blog teilen?

Naja, es SIND nun mal die DMA’s. Zu Hause in Australien ist unsere Blog-Lieblingsband inzwischen groß genug, um beim „Splendour In The Grass“-Festival auf der Hauptbühne zu spielen – und zwar nicht am frühen Nachmittag, sondern nach Sonnenuntergang. Zugegeben, der war recht früh, weil das Festival im Juli stattfand und Australien nun mal auf der Südhalbkugel liegt. Aber hey. Wir sehen hier jedenfalls, dass die Jungs sehr gut in die Stadien passen und können uns daran erinnern, wenn sie nächstes Mal in München wieder im Strom stehen.

With a little HEALTH from my friends

„Wie? DU? Magst HEALTH?“ werde ich immer mal erstaunt gefragt. Nicht alles, nicht immer. Grundsätzlich aber sind die Kalifornier eine famose Popband. Eine bissige Popband, die auch die Industrial-Breitseite als Farbe auf der Palette hat. Ihr letztes Album „DEATH MAGIC“ fand ich famos. Die neue Single „SLAVES OF FEAR“ hält den Level. Es ist Titelsong des vierten HEALTH Albums, das die vier Los Angelinos für den 08.02. angekündigt haben.

Thank you for the Moosic

So, jetzt haben wir auch unsere erste japanische 90s-LoFi-Americana-Band gefunden: Das Quartett moo stammt aus Sapporo von der Nordinsel, wo auch schon mal die Winterolympiade stattfand. Die Band orientiert sich an Guided By Voices, Pavement oder Neutral Milk Hotel und ihr erstes Album muss, so liest man, vor zwei Jahren in Japans Indie-Landschaft richtig großen Eindruck hinterlassen haben. Heute ist der Nachfolger „Country Darkness“ erschienen – hier die Single „All Day Long“

Review: The Fernweh

The Fernweh – The Fernweh

Ob man wohl bei der Plattenfirma Skeleton Key Records einen Vertrag unterschreiben sollte? Das Label hat seine Website seit zweieinhalb Jahren nicht upgedatet. Kein gutes Zeichen. Man findet nicht mal ein Wort über ihre aktuelle Neuerscheinung The Fernweh auf der Seite. 

Aber klar sollte man trotzdem den Stift nehmen und seine Signatur setzen, wenn Skeleton Key es anbietet! Das ist ein Ritterschlag! Dies ist die Firma von The Coral-Sänger (und Blossoms-Producer) James Skelly! Skeleton Key hat in gewisser Weise den Staffelstab von Deltasonic übernommen – hier lebt die „The Wirral“-Szene weiter, die uns in den Nullerjahren neben The Coral auch Bands wie The Zutons, The Stands, The Basement, The Bandits, The Dead 60s oder The Little Flames schenkte. Ein mal Googlen ergibt dann auch: Die Firma hat ihre Webpräsenz halt auf facebook verlegt und alles Neue liest man dort. Nicht so schlimm also, die schlafende Website.

Was bringt uns zu Skeleton Key Records? Es ist die Band The Fernweh. Die sind uns in den letzten Monaten schon mit eine starken Single nach der anderen aufgefallen. Jetzt ist ihr Album da. Ich darf verkünden: Es hält alle Versprechen!

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