Schlagwort-Archive: Shame

Blinders Date

Rock’n’Roll und Punk – natürlich sind sie nicht tot, nie, denn so lange es etwas gibt, wogegen rebelliert werden muss, wird auch mit Musik rebelliert werden! Um Brexit Britain siehtÄs nicht gut aus, ergo gibt es eine neue Generation von Brit-Kids, die mit wütender Gitarrenmusik Opposition ausdrücken und aufrütteln wollen. Londons Shame kann man dazu rechnen und natürlich Manchesters Cabbage. Aus deren Umfeld stammen auch The Blinders, deren politisches Engagement man im minimalistischen Text ihrer neuen Single „Gotta Get Through“ freilich nur erahnen kann. Dafür brezelt die Nummer mit umso mehr Birthday Party/60s-Garagenpower ins Zentrum.

Interview: Shame

Wir schreiben gerade mal das zweite Wochenende von 2018 und das zweite Mega-Album des Jahres ist bereits erschienen. Aus London kommen zu uns: Shame. Fünf junge Männer, die Druck machen. Ihre Klänge sind schroff, grummelnd, brodelnd. So dass man nur darauf wartet, dass der Ausbruch kommt. Ich sprach mit Sänger Charlie Steen am Telefon über ihr Debütalbum „Songs Of Praise“.

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Take The Longlist and walk it Pt 2

Stichwort: Longlist.
Schon ein kleines Ritual hier: Ein mal im Jahr pickt die BBC ihre Favoriten fürs neue Popjahr und sagt: „Die werden berühmt! Das ist ‚The Sound of 2018!‘
Ich höre mir den Kram dann an und gebe auf dem Blog meinen Senf dazu ab.

Der nächste Schritt folgt jetzt: Ich kontere ich mit meiner eigenen Longlist. Das sind dann aber immer Acts aus meinem Indie-Geschmacksbereich. Ich prognostiziere auch nicht den großen Durchbruch. Ich sage nur: „Ich traue denen nächstes Jahr ein ordentliches Debütalbum zu.“

Aber ganz ehrlich: Dieses Jahr war’s schwerer als je zuvor, diese Liste zusammen zu kriegen.
Dafür gibt’s bestimmt mehrere Gründe und ich habe auch eine halbe Abhandlung darüber begonnen. Ich hab’ sie aber wieder gelöscht. Wer will denn schon so Krisengerede lesen?
Zumal ich ja eh ewiger Optimist bin und glaube, dass sich das wieder einrenkt. Und ausrenkt. Und wieder einrenkt. Weil das alles zyklisch kommt und geht.

Anyway. 16 Bands und Solist(inn)en, denen ich 2018 was zutraue, findet ihr nach dem Break. Besser als die Grütze von der BBC sind sie allemal.

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It’s a Ray* about Shame

Die Engländer Shame stammen aus dem Umfeld solcher Bands wie Fat White Family und Idles – von der Ideologie her sind die Jungs Punks. Vom Sound her erinnern sie mich persönlich aber mal wieder (wie sollte es anders sein?) an Australier. Wenn ich die Gitarren und die Frage-Antwort-Gesänge auf Shames kommendem Album „Songs Of Praise“ (VÖ 12.01.) höre, muss ich an Melbournes Rolling Blackouts Coastal Fever denken. Nur dass Shame halt rougher sind.  Wie auch immer: Shame, die man übrigens in wenigen Wochen hierzulande als Support der Gurr-Tour sehen kann, haben ein neues Video „One Rizla“

* A Ray of Hope, that is. Weil die gut sind. Und ich mich nun mal verpflichtet fühle, hier als Überschriften immer Wortspiel-Kalauer zu schreiben. Weil das den Suchmaschinen so ungemein erleichtert, meine Beiträge zu finden. Oh well.