Schlagwort-Archive: King Gizzard and the Lizard Wizard

Gizz Me Gizz Me Gizz Me

Ich glaub‘ ja, das wird super heute Abend. King Gizzard & The Lizard Wizard spielen in München. Leider geben die Herren keine Interviews, also verzichten sie auch auf ihren Kasten Augustiner. Buh! Mein Plan war ja, Stu Mackenzie fürs piranha zu treffen und den Termin für die Übergabe des Biers zu hijacken.

Wie auch immer. Pünktlich haben die Herren einen fünf Tage alten Liveclip geteilt. Na, das wird schon geil. Auch ohne Preisverleihung. Ich bin schon ganz gizzy, lizzy und wizzy!

The Class Of 2017 – Pt 3

Hey hey. Da war doch noch was? Yup, der ein-Kasten-Augustiner-Preis. Sonntag kürten wir eine Gewinnerband, die von uns einen Kiste Münchner Bier kriegen soll, weil sie unserer Meinung nach den besten Song des Jahres geschrieben hat. Wenn denn eine Band gewinnt. Vielleicht gewinnt ja eine Solistin, oder ein Solist?

Worum geht’s, wie geht das? Hä? Wer neu ist, der lese vielleicht zuerst Teil Eins unseres Entscheidungsprozesses. Wer Bescheid weiss: Hier entlang. The Class Of 2017 – Pt 3 weiterlesen

The Class of 2017 – Pt 2

Es ist wieder so weit! Genauer gesagt: Es war wieder so weit. Sonntag war Stichtag. Unsere Blogclique hat den Ein-Kasten-Augustiner-Preisträger fürs Jahr 2017 gekürt! Yeah!

Aber bevor wir verraten, welche Band von uns einen Kasten Bier kriegt, muss der Ablauf des Ganzen nacherzählt werden. Es folgt: Runde 1

Zuerst aber noch mal ganz kurz: Worum geht’s?

Also. Der Gedanke ist: Wir wollen den besten Song des Jahres finden und der Band/dem/der Interprete(i)n dafür einen Preis überreichen. Aber keine von diesen Statuen, die nur auf dem Kaminsims verstauben. Lieber was Sinnvolles. Ein Kasten gutes Münchner Bier macht alle Musiker glücklich, oder? The Class of 2017 – Pt 2 weiterlesen

The Class of 2017

Auch dieses Jahr wieder, eh klar: Wir vergeben den ein-Kasten-Augustiner-Preis für den Song des Jahres 2017! Hurra!Was hat es damit auf sich? Wer ist nominiert? Mehr dazu:

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What did you expect from 2018, Pt.2

Gestern habe ich eine Liste begonnen: „Ausgesuchte kommende Alben 2018“.

Anders gesagt: Auf welche Platten aus dem Indie-Bereich können wir uns im neuen Jahr einstellen? Ein paar Alben sind bereits bestätigt, andere sind realistische Prognosen und die eine oder andere Spekulation ist auch dabei. Hier nun Teil 2 meiner Aufstellung.

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Meine Alben 2017, Pt.5 (10-6)

So, langsam kommen wir der Sache näher. Dies ist der fünfte und vorletzte Teil meiner Serie, in der ich meine persönlichen Lieblingsalben des Jahres 2017 runter zähle und zu allen noch mal kurz etwas dazu sage.

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Review: Noel Gallagher

Noel Gallagher’s High Flying Birds – „Who Built The Moon?“

Es ist ja zum Glück kein Wettbewerb. Man kann als Hörer ja sowohl Liam als auch Noel okay finden. Man muss sich ja gar nicht für den einen und damit automatisch gegen den anderen entscheiden, auch wenn der konstante Zank der zwei in den Medien den Eindruck erwecken mag. Genauso, wie man sich in den 90ern auch herrlich über den Oasis/Blur-Konflikt amüsieren und gleichzeitig an beiden Bands seine Freude haben konnte.

Aber wenn es so wäre: Da tendiere ich zu Team Liam. Einfach, weil Noel immer schon geschafft hat, all die Props für sich einzusammeln. Weil er nie Skrupel hatte, seinen Bruder blöd aussehen zu lassen. Auch jetzt wieder, da die zwei schlagzeilenwirksam Giftpfeile aufeinander schießen: Noels Sprüche gegen Liam wirken sehr herablassend. Liam kläfft mehr, mag aggressiver sein, frecher, herausfordernder, dabei durchaus nicht ohne Augenzwinkern. Noel wiederum tut immer so, als stünde er drüber, dafür setzt er dann zwischendurch gemeine Tiefschläge. Souverän ist was anderes.

Tja guck. Schon wieder schreibe ich über den Bruderzwist, aber es soll doch um die Musik gehen. Hier sind wir uns einig, dass beide Gallaghers zuletzt was zu beweisen hatten. Review: Noel Gallagher weiterlesen

Urbi et ORB

Wenn das australische Label Flightless was veröffentlicht, heisst’s hinhören – auf diesem Label befinden sich schließlich u.a. King Gizzard, The Babe Rainbow und The Murlocs.

Auch die Band ORB aus Geelong ist bei Flightless unter Vertrag und eine gewisse Klangverwandtschaft zu King Gizzard ist unbestreitbar. Im Oktober veröffentlichte die Band ihr Album „Naturality“. Zum Song „You Are Right“ gibt’s jetzt bewegte Bilder.

Review: The Babe Rainbow (AUS)

The Babe Rainbow (AUS) – „The Babe Rainbow“

Noch jeder, dem ich das Youtube-Video zu „Peace Blossom Boogie“ zeigte, war begeistert. Retro-Bands gibt’s zwar viele auf der Welt, aber die drei Australier aus dem Örtchen Rainbow Bay an der Gold Coast lösen trotzdem was aus. Sie haben sich in diesem Clip auf eine spezifische, sympathische Mikro-Ära gestürzt, die jedem ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Keine Ahnung, wie sie den Londoner Doppeldecker-Bus nach Australien gekriegt haben – aber wie sie und ihre Freunde so in Sixties-Klamotten vom Speicher durchs Grüne fahren, da leben Hippie-Ideale und kommen die Vibes von Mungo Jerry’s „In The Summertime“ auf. Da wünscht man sich, man könnte zusteigen.

Die Frage war nun: Können die Jungs das auch ein ganzes Album lang durchziehen, ohne dass es von seinem Reiz verliert? Darauf würde ich antworten: Im Großen und Ganzen kriegen sie das hin, auch wenn (oder vielleicht sogar: weil?) das Ganze manchmal ein bisschen ausfranst und den Fokus verliert.

Tja, und das war’s auch schon. Rezension vorbei.

Nee, natürlich doch noch nicht. Ein bisschen konkreter will ich das doch noch aufdröseln.

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Buzz for the Gizz

Nicht weniger als 5 (!) Alben haben King Gizzard & The Lizard Wizard für dieses Jahr angekündigt.  Zwei davon sind bisher erscheinen („Flying Microtonal Banana“ und „Murder of the Universe“) und Nummer drei wirft seine Schatten voraus: Mit „Invisible Face“ haben die freaky Psycheliacs aus Melbourne ein neues Video geteilt.

Zu einem der fünf Alben will ihr Label PIAS meinen Informationen nach noch so richtig Vollgas geben. Eines dieser Alben wird demnach das  vergleichsweise poppigste/zugänglichste Werk von Stu Mackenzie und seiner Combo werden, so dass der Buzz, der um die schräge Band bereits herrscht, eine breitere Masse erreichen soll. Bin gespannt, ob das klappt. „Invisible Face“ wäre ja schon mal ein regelrechter Ohrwurm, den man beinah auf dem Indie-Dancefloor anbringen könnte – wenn da nicht die Tatsache wäre, dass die Hälfte des Songs (ab ca 1:00 bis 2:30) lieblich ohne Schlagzeug vor sich hin plätschert, so dass sich die Tanzfläche garantiert leeren würde.