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Kleine Kollektion 2020/34

Jetzt habe ich schon wieder über eine Woche nix Neues gepostet. Na egal. Heute dafür mal wieder eine kleine Sammlung.

Ich habe doch immer gesagt: Ich warte drauf, dass die Psychedelic-Zauberer King Gizzard & The Lizard Wizard, die ja ALLES können, eines Tages mal Bock haben, so ’nen richtig fetten Popsong zu machen. Jetzt ist es passiert! „Intrasport“, das Highlight ihres neuen Albums „KG“, ist ein Schlag mit der mircrotonalen Diskokugel mitten in das Tanzbeinzentrum deines Gehirns. Ein Traum!

Große Vorfreude auf Januar 2021: Shame haben ihr zweites Album angekündigt und die neue Vorabsingle „Water In The Well“ zeigt, dass die Londoner Buben weiter ganz vorne dabei sind, wenn’s darum geht. Druck und Wut und Cleverness und Style und Grrrr! und Zack! und Rumms! in Super-Powerriegel zu pressen.

Hurra, neues von Teenage Fanclub! Hier kommt ein neues Album am 05. März. Okay, dass keine Songs vom ausgestiegenen Gerard Love mehr drauf sein werden, ist ein Wermutstropfen. Aber dass sich Euros Childs von Gorky’s Zygotic Mynci am Keyboard und an den Backing Vocals dafür prima einfügt, zeigt die (von Raymond McGinley geschriebene) Vorab-Single „Home“.

Noch mal Schottland, noch eine neue Album-Ankündigung, Die Vierte von Django Django wird „Glowing In The Dark“ heissen und Ende Februar erscheinen. Hier der Titelsong.

Jetzt mal wieder ein Ausflug ins Land der aufgehenden Sonne. KANA-BOON sind so ’ne Band, die nur Vollgas und nur die kürzesten Aufmerksamkeitsspannen kennt. Alle paar Takte muss ein Break passieren, gerne wird im Song die Tonart gewechselt und das alles bei 150 bpm. Manchmal ist mir das echt zu viel, manchmal kickt’s voll. Die neue Single „Torch of Liberty“ würde ich eher in die erste Kategorie stecken. Macht nix, ich poste es trotzdem.

Ging’s euch auch so, dass das letztjährige Vampire Weekend-Album euch zu verkopft war und man irgendwie keine Hits drauf fand? Ezra Koenig hat das Zepter in der Band zuletzt quasi allein übernommen. Dafür ist das Soloprojekt von Gitarrist Chris Baio here to stay. Baio hat sein drittes Soloalbum „Dead Hand Control“ mit einer Doppel-A-Seiten-Single angekündigt und entsprechend gleich zwei Videos online gestellt.

What Did You Expect From 2018, Pt.3

Heute: Der dritte und letzte Teil meiner Liste „Ausgesuchte kommende Alben 2018“.  Es geht um meine persönliche Vorschau auf das anstehende Indie- Jahr. Um Platten, auf die ich gespannt warte. Alben, die entweder schon feststehen, die sicher erwartet werden oder auf die man zumindest spekulieren darf.

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Baio the way…

Wird das noch mal was mit einem vierten Vampire Weekend-Album? Rostam Batmanglij hat die Band bereits verlassen und auch Chris Baio ist zur Zeit offenbar so unterbeschäftigt, dass er ein neues Soloalbum  fertig hat. Ganz nett, die Single „Philosophy“. Trotzdem, lieber wäre mir, auch Ezra Koenig ließe mal wieder was von sich hören. Angeblich wird ja schon länger am Nachfolger von „Modern Vampires In The City“ gearbeitet – wann merken wir was davon?

Review: Baio

Baio cover_cov_lgBaio – „The Names“

Auf eine Solo-Platte des Vampire Weekend-Gitarristen habe ich echt nicht gewartet. Warum? Weil Rostam Batmanglij, ihr Keyboarder, vor ein paar Jahren ein Nebenprojekt namens Discovery mit Wesley Miles, dem Sänger von Ra Ra Riot, am Laufen hatte. Ich dachte damals: „Wow, Ra Ra Riot UND Vampire Weekend, gleich zwei Spitzenbands, gemeinsam! Das wird super!“ Wurde es aber nicht. Ich weiss nicht mal mehr, wie’s klang, nur, dass ich es enttäuscht, genervt und gelangweilt aus dem Player warf.

Was ja eigentlich nichts mit Chris Baio zu tun haben sollte. Schließlich hatte der Gitarrist nix zu tun mit Discovery. Trotzdem, das Hirn speichert ab: Vampire Weekend-Nebenprojekt = überflüssig. Deswegen habe ich „The Names“, das Solo-Debüt von Baio, erst eine Zeit lang ignoriert, bevor ich sie dann doch mal missmutig in den Player schob.

Nun, die Platte ist nicht überflüssig. Sie ist durchaus bemerkenswert. Und: Einer der Hits des Jahres ist drauf.

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