Interview: Shame

Wir schreiben gerade mal das zweite Wochenende von 2018 und das zweite Mega-Album des Jahres ist bereits erschienen. Aus London kommen zu uns: Shame. Fünf junge Männer, die Druck machen. Ihre Klänge sind schroff, grummelnd, brodelnd. So dass man nur darauf wartet, dass der Ausbruch kommt. Ich sprach mit Sänger Charlie Steen am Telefon über ihr Debütalbum „Songs Of Praise“.

Hallo…?

Hallo, wie geht’s?

Danke, gut – und dir? Wie ist es heute in Berlin?

Gut! Hier in Berlin sind alle sehr freundlich, da fühlt man sich wohl. Besser als in England. Besser als die Engländer.

Okay! Ich wollte mit sowas wie einem Witz anfangen. 

Ja?

Ich habe mich gefragt: Hast du „Game of Thrones“ geschaut?

Ich habe Game Of Thrones nicht geschaut. Aber ich kenne die Referenz, auf die du anspielst, denke ich.

Denn wenn eure Fans nicht „Shame! Shame! Shame!“ skandieren, bevor ihr auf die Bühne geht – dann bin ich schwer enttäuscht von ihnen. 

Ach, keine Angst, das rufen wir selbst immer zum Schluss. Ich habe eine Glocke und eine Peitsche! Das wird ziemlich wild. Wie im Berghain.

Na, das höre ich gerne. 

Berghain personifiziert.

Wart ihr wohl im Berghain, jetzt wo ihr gerade in Berlin seid?

Nein, ich bin mit meiner Freundin hier, wir machen das typische Touristenprogramm. Aber unser Gitarrist Eddie, der mit mir hier ist, der hat die letzten zwei Tage im Berghain verbracht. Hat neue Freundschaften geschlossen, die Musik und die Atmosphäre genossen.

Ihr seid aber doch eine Gitarrenband – sind Gitarrenbands und der Berghain nicht natürliche Feinde?

Ich mag in der Tat keine Clubs. Das, was man in Clubs macht, mache ich viel lieber im kleinen Kreis um einen Küchentisch. Aber Eddie, er steht darauf. Aufs Tanzen, auf Schwitzen, aufs internationale Freundschaften schließen.

Was die meisten Deutschen ja nicht wissen, ist dass „Songs of Praise“ eine TV-Sendung ist, die seit Ewigkeiten in England läuft.

Ja – aber sie läuft nicht mehr. Sie kann eigentlich nicht mehr laufen. Sie kam jeden Sonntag. Es war, als ob man im Wohnzimmer in die Kirche geht. Da wurden Kirchenlieder gesungen und Predigten gehalten. Das läuft aber nicht mehr.

Dass ihr euer Album so genannt habt – auf was habt ihr’s damit abgesehen?

Na, wenn man die Themen des Albums anschaut, dann ist das natürlich ironisch gemeint. Das ist unser Humor. Wir fanden’s einfach witzig.

Es gibt nun Missbrauchs-Vorwürfe gegen den Moderator der Show… 

Ich weiss! Das ist erst vor einer Woche rausgekommen! Na, da reiht er sich ein eine lange Liste von Moralaposteln ein, was?

Er hält eine christliche Tradition aufrecht.

Genau. Inspiriert vom Vatikan.

So. Eure Band kommt ja ziemlich wütend rüber.

Och…

Ich finde das ja gut. Ich finde es wichtig, dass es Bands wie euch gibt. Zu lange geht keine Band mehr auf die Barrikaden. Hier in Deutschland haben wir zum Beispiel lauter 20jährige geschniegelte junge Männer mit Akustikgitarre, die uns vorsingen, dass alles gut wird, wenn wir uns nur zur Kugel zusammen rollen und aufs Beste hoffen… 

Hahaha.

… aber das ist auch nicht schlimmer als all die Elektronik-Frickler, die happy sind, nur ihr eigenes Kopfkino zu vertonen und denen die Außenwelt egal ist… ich nenne das manchmal „Musikalische Schmerzmittel“. Ich finde es einfach wichtig, dass Gitarrenbands wir ihr weiter am Start sind. Tja, dazu hoffe ich auf einen Kommentar von dir.

Also, Dankeschön. Ich glaube aber nicht, dass es wir unbedingt so wütend sind, ich glaube, es geht mehr darum, dass wir unserer Meinung Ausdruck geben. Klar, jeder hat Mensch seine eigene Meinung. Aber ich finde es verwirrend, dass viele Leute sich heute weigern, ihre zu sagen. Aber ich würde nicht sagen, dass wir wütend sind, wir sind mehr wie alle anderen aus unserer Generation in England im Moment. Wir sind einfach verwirrt von dem, was abgeht. Soziologisch und politisch. Wir versuchen nur, da durchzublicken. Wir sind nicht die Lösung des Problems. Aber wir versuchen, es zu verstehen.

Ich glaube, Gitarren sind traditionell immer ein Werkzeug der Opposition. Selbst sechzig Jahre nach den Beatles scheint das noch so zu sein. Die Leute äußern ihren Widerspruch immer noch mit Gitarren. 

Stimmt. Aber schon als die Beatles rauskamen, hat man gesagt, die Gitarrenmusik sei bald vorbei. Ich glaube nicht, dass sie je verschwinden wird. Das ist über die Zeit klar geworden. So wie jedes andere Musikgenre wird sie bleiben. Denn sie bedeutet eine bestimmte Art, sich auszudrücken und sie erreicht die Leute auf eine bestimmte Weise. Anders, als es elektronische Musik tut. Deswegen baut sie eine andere Verbindung zum Publikum auf. ich denke, Gitarrenmusik ist direkter.

Man hat geschrieben, eure Musik sei Punk. Seht ihr euch als Punkband? Und was macht etwas zu Punk?

Also, ich glaube, lieber wäre mir, wenn man Post-Punk zu uns sagt. Und was macht Punk aus? Naja, zu wem sieht man auf? Es gibt jetzt Sex Pistols-Kreditkarten. Man kann Ramones-TShirts bei Primark kaufen. John Lydon hat Werbung für Butter gemacht. Punk ist also auch etwas, wo die Scheinheiligkeit tief runter reicht. Naja, wir hoffen grundsätzlich, dass man uns nicht auf ein Genre fest macht, weil wir so nicht definiert werden möchten. Wir wollen nur spielen. Und wir hören nicht nur Punk. Wir hören alle mögliche verschiedene Musik und wir wollen uns von allem beeinflussen lassen. Ich sehe aber ein: Wir haben Gitarren, machen aggressive Musik und geben intensive Live-Performances. Daher kommt dann die Bezeichnung Punk.

Zumal solche Performances eben rarer geworden sind. Die Leute sind es nicht mehr so gewohnt, sie haben weniger Vergleiche und da fällt dann schneller mal das Schlagwort „Punk“.

Genau, ja.

Okay. „Dust On Trial“, das erste Lied. Die Zeilen „I’ll always be there to hold your hand and walk you to the promised land“ könnten eigentlich aus jedem Standard-Liebeslied kommen. Warum klingen sie wie eine Bedrohung?

Die zwei Strophen in dem Song – nun, die erste wurde geschrieben vor einem Streit mit einer gewissen Person, die zweite danach. Das macht den Song natürlich zu einer ziemlich verzerrten Nummer. Er ist ziemlich untypisch für die Platte. Er hat ja nur recht wenige Worte, dadurch wirkt er gleich intensiver und persönlicher. Er ist wohl ziemlich direkt.

Ok… Ich las, zu euren Anfangszeiten wart ihr Teil einer Hausbesetzer-Szene? Was kannst du uns über diese Zeiten erzählen? 

Naja, wir sind eben erst 20 Jahre alt und wir leben in Zeiten von Londons Gentrifikation. Als wir zu der Szene dazu stießen, das war die Zeit, als quasi alle Hausbesetzer überall rausgeschmissen worden waren. Aber es gab diesen Pub, in dem wir immer probten, er hieß „The Queen’s Head“ und lag in Brixton. Da war es so ähnlich wie in einem besetzten Haus. In dem Sinne, dass die Leute, die über dem Pub wohnten, keine Miete zahlen mussten. Es war so ein bisschen eine gesetzfreie Zone. Man konnte sich am Tresen sein eigenes Pint Bier ziehen und musste nicht zahlen, man durfte drinnen rauchen. Aber der Inhaber von dem Pub verließ das Land. Er ist geflohen, haha. Jetzt, wo es den Pub nicht mehr gibt, ist von der Szene nichts mehr übrig. Die früheren Zeiten, in denen sowas in London nichts Untypisches war, die haben wir verpasst. Es ist ja so: Wenn man in einer Band ist oder sonst irgendetwas künstlerisches macht – dann wird man nie bezahlt. Zu der Zeit, als es eine Hausbesetzerszene gab, konnte man auch als Künstler noch in London leben. Jetzt aber sind alle Künstler aus der Stadt vertrieben worden, jetzt gibt es so was nicht mehr.

Das Thema „die Situation junger Briten“ habe ich auf einer Liste von drei Stichpunkten. Die anderen zwei sind „Brexit“ und „Boris Johnson“. Zu den drei Themen habe ich nicht mal Fragen notiert, nur die Stichpunkte. Weil ich mir sicher war, dass die Nennung alleine bei dir wahrscheinlich genug auslöst.

Es ist so, ich glaube, unsere Generation in England lebt in einem Zustand der totalen Orientierungslosigkeit. Weil wir uns in einer abnormale politischen Situation befinden. Ich meine – vor eineinhalb Jahren, da hat doch kein Mensch, den ich in meinem Alter in London kannte, ernsthaft geglaubt, dass es wirklich zum Brexit kommen würde. Keiner hätte geglaubt, dass all die Fehlentscheidungen der Tories in den letzten Jahren erlaubt und durchgesetzt werden würden. Klar, es gab eine Menge Proteste. Andererseits – die ganze Band ist in London groß geworden, das bedeutet, wir leben in einer Bubble. Wenn man aus der Stadt rauskommt, lernt man zu verstehen, warum außerhalb eine große Frustration herrschte, die dazu geführt hat, dass die Leute dem Glauben aufsaßen, dass der Brexit das Richtige wäre. Also, wir verstehen schon, warum Leute so gedacht haben. Dann wiederum hat es auch mit dem Alter zu tun. Die meisten, die für den Brexit gestimmt haben, waren älter. Naja, und jetzt weiss keiner, was auf uns zukommt in den nächsten Jahren. Naja, wenigstens die Tory-Regierung wird über kurz oder lang hoffentlich aufgelöst werden. Da werden wir aber sicher noch Geduld haben müssen. Naja, glücklicherweise sind wir ja nur noch selten in London. Was aber natürlich nicht bedeutet, dass wir diese Probleme ignorieren.

Ja, das ist mir aufgefallen, dass eure Tourpläne bereits prall gefüllt sind und ihr schon durch die halbe Welt tourt. 

Hey, aber voll.

Das ging schnell für euch. 

Ich weiss. Finden wir natürlich toll. Das ist doch das, was man sich wünscht als Band – und das in unserem Alter! Wir haben total irre Typen kennen gelernt, haben schon die schrägsten Orte gesehen und wilde Erfahrungen gemacht.

Ihr habt auf einem anerkannten US-Indielabel unterschrieben. Heisst das, dass ihr außerhalb Englands sogar schon bekannter seid als zu Hause?

Nein nein, ganz und gar nicht. Wir touren jetzt zwar viel in den USA und in Europa, aber den Rest der Zeit sind wir in England und da ging ja auch alles los für uns. Der Unterschied ist, dass wir in den USA und in Europa jetzt eine neue Band sind. Was ich sehr erfrischend finde. In England kennt man uns schon. Ich meine, neulich haben wir in London eine ausverkaufte Show in der Scala gespielt. Es ist natürlich toll, wenn man in seiner Heimatstadt so einen Laden ausverkaufen kann. Genauso toll ist aber natürlich, auf einer Bühne in einem Ort zu stehen, von dem man nie gedacht hätte, dass man im Leben je mal sehen würde. Amerika ist dann die nächste Stufe – was natürlich auch ausschlaggebend für uns war, als wir bei einem US-Label unterschrieben haben. Zu wissen, dass wir uns nicht auf England und Europa beschränken müssten.

Welcher Song auf dem Album liegt dir denn besonders am Herzen – und um was geht er?

Das wäre wohl „Angie“. Erstens, weil wir die Musik für das Lied erst im Studio fertig geschrieben haben, als wir die Platte gerade aufnahmen. Außerdem ist der Song für uns ja sehr untypisch. Ich meine, er ist sieben Minuten lang. Die erste Idee für das Lied hatten wir schon damals im Queen’s Head. Dass wir ein Lied, das wir begonnen haben, als wir quasi gerade mal zwei Drumsticks und eine Gitarre hatten, dann schließlich in einem Studio, in Rockfield in Wales, endlich abgeschlossen haben, als wir unser erstes Album aufnehmen – das ist schon ein tolles Gefühl. Deswegen habe ich da eine sentimentale Verbindung.

„Angie“ habe ich mir natürlich vorgemerkt. Weisst du, wen wir Deutschen „Angie“ nennen? 

Nein, wen?

Unsere Kanzlerin, Angela Merkel.

Echt jetzt? Hahaha. Das wusste ich nicht.

Bis jetzt hat man Aufnahmen von ihr gerne mit „Angie“ von den Rolling Stones unterlegt. Jetzt gibt es ein neues Klangbett für sie.

Also, ich hab’ das echt nicht gewusst. Haha, vielleicht erreichen wir damit in Deutschland eine ganz ungeahnte Zielgruppe.

Und was sind deine Gedanken, jetzt wo du weisst, dass „Angie“ auch Angela Merkel sein könnte? 

Ich weiss nicht, haha. Weil „Angie“ natürlich auch über jemand ganz anderen geht. Über einen Engel, „Angie“ steht für „Angel“. Es geht um ein Mädchen, das Selbstmord begangen hat.

Ah ja. Dass die Angie aus dem Text tot ist, hatte ich beim Hören soweit verstanden. Aber ich hatte mich gefragt, ob „Angie“ eine sogenannte „Murder Ballad“ ist. Es ist aber demnach kein Mord, sondern Selbstmord in dem Lied.

Ja, ein Selbstmord.

Aber keine reale Person, die ihr kanntet?

Es ist eine Geschichte, die einem guten Bekannten von uns passiert ist. Er ist schon älter, die Sache ist schon länger her. Das Lied ist aus seiner Perspektive geschrieben, er war in sie verliebt. Aber, naja, sie beging Selbstmord. Sehr traurig, natürlich.

Das ist wohl wahr. Okay. Eine typische Frage in Vorstellungsgesprächen lautet: „Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“ Die Frage stelle ich jetzt auch Bands. Also: Wo siehst du Shame in fünf Jahren? 

Ohh. Keine Ahnung. Meine Güte. Obdachlos?

Hehe. Nicht doch!

Also, ich denke, unser größter Traum war immer, einmal die Brixton Academy zu spielen. Das ist eine Halle in Südlondon, die eine echte Kultstätte ist. Ich habe dort so viele tolle Bands spielen sehen. Für uns symbolisiert ein Konzert in der Brixton Academy, dass du’s als Band geschafft hast. Also sage ich: In fünf Jahren werden wir hoffentlich in der Brixton Academy spielen oder gespielt haben. Vielleicht dauert’s aber auch zwanzig.

Es würde aber nur zählen, wenn ihr auch Headliner seid, oder?

Richtig, nur dann würde es zählen. Naja, aber man kann nichts voraussagen, außer der Unvorhersehbarkeit.

Als nächstes eine ganz grundsätzliche Frage: Was macht für dich einen guten Song aus?

Ehrlichkeit. So geht’s jedenfalls mir, wenn ich Lieder von anderen Leuten höre. Ich muss den Leuten das abnehmen, was sie singen. Aber wenn man wirklich wüsste, was einen Song zu einem guten macht, wenn es da ein Rezept gäbe – dann müsste man keinen neuen mehr schreiben. Dann wäre das gelöst. Naja, ein Lied muss ehrlich sein. Und menschlich.

Was mir zum Beispiel an dem Song „Concrete“ gefällt: Da habt ihr zwei Stimmen, und es wirkt wie ein innerer Dialog. Das gibt dem Song eine interessante Dynamik.

Vielen Dank! Das ist der einzige Song, auf dem wir mit diesem Call-and-Response-Stilmittel arbeiten. Unser Bassist Josh übernimmt bei mehreren Songs die zweite Stimme. Dies ist natürlich was anderes, es geht auch musikalisch in eine andere Richtung. Der Song geht um einen inneren Konflikt, da machte es Sinn, Josh einen Teil der Zeilen zu geben.

Gibt es etwas, das für Shame „verboten“ ist? Etwas, dass ihr im Proberaum oder erst Recht auf der Bühne nie machen wollt?

Ach, ich weiss nicht – etwas politisch unkorrektes sagen? Es gibt nicht wirklich Regeln in der Band. Außer: Keiner in der Band darf jemals Heroin nehmen oder Crack. Aus offensichtlichen Gründen. Abgesehen davon herrscht der freie Wille. Die Leute können tun und lassen, was sie wollen.

Jetzt bin ich tatsächlich schon am Ende meiner Fragen angelangt. Am Schluss frage ich immer nach einer Anekdote. Was war denn bis jetzt die verrückteste Show von Shame? 

Die verrückteste Show… also, unser letztes Konzert in New York war recht schräg. Es war so eine coole Show, für die man nicht wirklich Werbung gemacht hatte und für die es keinen Vorverkauf gab, die Leute kamen einfach so vorbei. In der ersten Reihe stand eine meth-abhängige Drag Queen. Der Laden war normalerweise ein Techno-Laden, im Keller einer Bar und war nur von Kerzen beleuchtet. Die Leute, die da arbeiteten, hassten sich untereinander. Der Typ, der unseren Sound machen sollte, war zum Beispiel nie, wo er sein sollte. Pizza gab’s dort irgendwie auch, auf einmal tauchte welche auf, wie aus dem Nichts. Ihre Nebelmaschine löste alle zwei Minuten den Feueralarm aus und ihre Lichter haben einen absolut geblendet. Wir spielten nach einem Techno-Elektronik-Act. Die Sängerin sah aus wie aus dem Film „Der Exorzist“, sie kreischte über elektronische Musik und in dem Raum war so viel Nebel, dass man die Hand vor Augen nicht sah. Tja, wir spielten danach – eine Diskokugel gab’s auch, die ich irgendwie kaputt gemacht habe, und ich tanzte mit der Drag Queen – also, das war auf jeden Fall ein ziemlich irrer Abend.

Das klingt auf jeden Fall so. Tja, jetzt bin ich mir meinen Fragen durch, aber wir haben noch ein paar Minuten. Haben wir noch irgendwas vergessen, was das Album angeht und das du noch loswerden möchtest? 

Dass es eine Ode an Deutschland ist! Die ganze Platte drückt unsere Liebe und Bewunderung Deutschlands gegenüber aus!

Klar, deswegen habt ihr ja auch euer letztes Lied nach unserer Kanzlerin benannt.

Haargenau, haha! Naja, das Album ist einfach ein Dokument. Es zeigt drei Jahre aus unserem Leben von 17-20. Von unserem Beginn, als wir bei absolut Null anfingen, bis zu dem Punkt, an dem wir jetzt sind. Immer noch im Nichts also, haha. Naja, auf der Platte geht es einfach um all die Dinge, die wir in den drei Jahren erlebt haben. All diese Sachen, die einen beeinflussen und die sich irgendwie auf das Leben auswirken. Aus London zu kommen und Teil dieser Generation zu sein. Wir freuen uns darauf, im Dezember nach Deutschland zurück zu kommen, wenn wir mit der Band Gurr touren. Dann sehen wir endlich mehr vom Land, in Berlin waren wir jetzt schon ein paar mal. Wenn du kommen möchtest, sag Bescheid!

Leider spielt ihr nicht in München. Aber nächstes Mal dann. Für heute bedanke ich mich für das Gespräch und ich wünsche euch mit dem Album viel Erfolg! Denn wie gesagt, ich finde die Platte sehr stark. Die Platte pusht mich, und nach so etwas habe ich zuletzt länger gesucht.

Ach, Danke, das ist sehr nett! Cheers, Brother!

Cheers und vielen Dank, Bye!

Cheers, Bye

 

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