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Hit The Presets Button

Das aktuelle DMA’s Album wurde bekanntlich produziert von? Richtig, Kim Moyes = eine Hälfte von Australiens führendem Electronic-Duo The Presets.  Heute ist das neue Album der Presets erschienen. Auf „Hi Viz“ gibt’s auch eine Nummer, bei der die DMA’s den Gefallen zurück zahlen: Auf „Are You Here (feat. DMA’s)“ hören wir mal mindestens Sänger Tommy O’Dell. Ob auch Johny und Mason irgendwie auf dem Track zu hören sind, als Gitarre oder Backing Vocals, da bin ich mir nicht sicher. Anyway.

I was DMA’d for loving you

Meine Liebe zu den DMA’s könnte nicht größer sein – wie unglaublich gut ihr zweites Album „For Now“ gelungen ist, zeigt folgende Tatsache: Ausgerechnet das Lied, das ich nur so ca am elftbesten auf der Platte finde, ist jetzt als Single gepickt worden. Aber es ist immer noch prima.

Okay, meine Single-Favoriten wären „Time + Money“, „Tape Deck Sick“ oder „Emily White“ gewesen. Gerechnet wiederum hätte ich mit einer Fokussierung auf „The End“, weil’s zweifellos die radiotauglichste Nummer ist. Aber gut, dann halt „Do I Need You Now“.

Nicht hundertpro einverstanden bin ich mit der Entscheidung, uns Tommy, Johnny und Mason im Video als todernste Zeugen der Entrückung zu präsentieren. Aber hey, wie gesagt, ich liebe es trotzdem.

An dieser Stelle der LINK zu meinem letzten Interview mit Johnny Took.

Review: PLANET

PLANET – „Waking Eight EP“

Ich will’s kurz machen Diesmal echt! Nicht nur fest vornehmen und dann doch einfach nicht aufhören und plötzlich bei 5.000 Zeichen landen! Aber ich will ja gleich noch das Liverpool-Spiel gucken. Und zu PLANET (Großbuchstaben, weiß der Geier, wieso!) habe ich ja bei der letzten EP schon relativ viel gesagt.

Also. Ich wisst, wie sehr ich die DMA’s liebe. Ganz doll sehr nämlich. Lieblingsband-der-man-auf-Konzerte-hinterher-fährt-mäßig. So doll sehr, dass ich sogar PLANET – wie es jetzt ein Teenager sagen würde, der ein paar hinter die Löffel will – voll „feiere“. 

PLANET, das ist die Band von Matty Took. Er ist der Bruder von Johnny Took. Von den DMA’s. Das sagt man immer noch als erstes dazu. PLANET werden sich noch länger schwer tun, aus dem Schatten der Band des Bruders zu treten. Nicht weil sie mies sind, nein, sie sind gut, sehr gut sogar. Aber sie bewegen sich halt im genau gleichen Gebiet wie die DMA’s. Und in dem Gebiet, in dem die DMA’s sich bewegen, da sind sie nun mal der fucken Mount Everest.

Review: PLANET weiterlesen

DMA’s-chester rave on

Als ich die Worte „Confidence Man Remix“ las, da war mein erster Reflex: „Ach näh!“ Ich mag Confidence Man nämlich nicht. Ihre Videos sind ganz lustig, aber ansonsten finde ich den neuen australischen Dance-Hype mal so richtig nervig.

Sie haben „For Now“ von den DMA’s aber dann doch musikgeschichtsbewusst nahezu perfekt angepackt und dem Song so einen properen Weatherall/Screamadelica-mäßigen Anstrich gegeben. Da ist man doch gleich zurück im Madchester der Wende der 80s auf die 90s und ravet on. Nice.

See what I mean:

Grand DMA’s Finest

Gestern Abend saß ich wieder ein Stündchen am Transkribieren. Es hat geklappt, neulich war mal wieder Johnny Took am Telefon. Ach herrjeh, ich liebe die DMA’s so so so sooooo sehr! Ihr lest das Interview hier um den 27.04. rum, wenn „For Now“ erscheint. Für jetzt gibt’s erst mal neu eine Akustikversion von „In The Air“. Ist sie perfekt? Na, was dachtet denn ihr?

What TOOK you so long?

Acht Singles haben PLANET aus Sydney jetzt veröffentlicht. Zeit wird’s für ein Album und dass sie sich mal in Europa zeigen. Im Mai wird’s soweit sein: Zumindest für die Dates in England wird die Band von Matty Took die Band seines Bruders Johnny in die nördliche Hemisphäre begleiten. Genau, PLANET spielen den Support der DMA’s. Das war längst mal fällig. Ach ja, Single acht hat jetzt auch ein Video: „Save.Sold“.

UPDATE: PLANET begleiten die DMA’s auch auf den Kontinent, also auch vom 14.-16. Mai in Hamburg, Berlin und Köln.

In The Air Tonight

Yes. Yes!! Yeah. YEAH! Ja. Yippieh!

„For Now“. 27.04. Forever.

UPDATE. Talking Points.

  1. Von wegen junge Oasis. DMA’s haben die Abkürzung genommen und sind jetzt schon auf „Urban Hymns“-Level.
  2. Tommys Stimme. Einfach nur wow. Wir sollten uns dran gewöhnt haben, aber man staunt halt doch immer wieder, dass das in diesem Typen drin steckt.
  3. Kim Moyes done good. Man hat sich ja schon ein bisschen gewundert, dass ausgerechnet der musikalische Kopf der Elektroniker The Presets die Produktion vom neuen Album „For Now“ übernommen hat. Aber wie er „In The Air“ hier zum Britpop-Klassiker macht, das zeigt ein absolutes Gehör für diesen Sound. Case in point: Die Streicher. Eigentlich ist es ein Klischee, Britpop-Balladen damit zuzukleistern. Aber genau das macht Kim ja nicht. Er setzt die Streicher gezielt und effektiv ein, aber nicht effektheischerisch.
  4. Liam, Noel… also das geht nicht gegen euch, aber… Hey. Da könnt ihr halt grade echt nicht mithalten.
  5. Mann, freue ich mich auf „For Now“!

Apply Some Presets

Es war die Saison 2008/2009, da kam kein Atomic-Britwoch ohne solche Indie-Elektro-Banger wie „My People“ oder „Talk Like That“ von The Presets aus. Die Songs stammten damals von „Apocalypso“, dem zweiten Album des australischen Duos. Ihr Nachfolger „Pacifica“ (2012) bot viel Abwechslung (der schräge Synthie-Piratenwalzer „Ghosts“ gewann unseren Augustiner-Preis), war aber auf unserem Dancefloor gleich viel weniger gefragt.

Fünfeinhalb Jahre später nimmt das vierte Album der Presets Form an und Julian Hamilton und Kim Moyes (der interessanterweise auch das kommende DMA’s-Album produziert) haben versprochen, wieder mehr Betonung auf den Spaßfaktor zu legen. Die erste Single „Do What You Want“ hielt dieses Versprechen und auch die Neue „14U+14ME“ sägt ziemlich rein. Ich muss allerdings zugeben, dass ich mich mit gepitchten Autotune-Vocals nie werde anfreunden können, weswegen mich zumindest der Start des Songs diesmal eher kalt lässt. Auch ob die Zeit für die Justice/Digitalism-mäßigen Klänge des zweiten Teils der Nummer schon wieder reif ist, naja, das ist ebenfalls diskussionswürdig. Also gut, ich bin kein Fan dieses Songs. Aber weil The Presets schon sehr tolle Sachen gemacht haben, soll uns das nicht abhalten, dem Album mit Spannung entgegen zu sehen.