Schlagwort-Archive: Stu Mackenzie

Gizz Me Gizz Me Gizz Me

Ich glaub‘ ja, das wird super heute Abend. King Gizzard & The Lizard Wizard spielen in München. Leider geben die Herren keine Interviews, also verzichten sie auch auf ihren Kasten Augustiner. Buh! Mein Plan war ja, Stu Mackenzie fürs piranha zu treffen und den Termin für die Übergabe des Biers zu hijacken.

Wie auch immer. Pünktlich haben die Herren einen fünf Tage alten Liveclip geteilt. Na, das wird schon geil. Auch ohne Preisverleihung. Ich bin schon ganz gizzy, lizzy und wizzy!

Meine Alben 2017, Pt.5 (10-6)

So, langsam kommen wir der Sache näher. Dies ist der fünfte und vorletzte Teil meiner Serie, in der ich meine persönlichen Lieblingsalben des Jahres 2017 runter zähle und zu allen noch mal kurz etwas dazu sage.

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Buzz for the Gizz

Nicht weniger als 5 (!) Alben haben King Gizzard & The Lizard Wizard für dieses Jahr angekündigt.  Zwei davon sind bisher erscheinen („Flying Microtonal Banana“ und „Murder of the Universe“) und Nummer drei wirft seine Schatten voraus: Mit „Invisible Face“ haben die freaky Psycheliacs aus Melbourne ein neues Video geteilt.

Zu einem der fünf Alben will ihr Label PIAS meinen Informationen nach noch so richtig Vollgas geben. Eines dieser Alben wird demnach das  vergleichsweise poppigste/zugänglichste Werk von Stu Mackenzie und seiner Combo werden, so dass der Buzz, der um die schräge Band bereits herrscht, eine breitere Masse erreichen soll. Bin gespannt, ob das klappt. „Invisible Face“ wäre ja schon mal ein regelrechter Ohrwurm, den man beinah auf dem Indie-Dancefloor anbringen könnte – wenn da nicht die Tatsache wäre, dass die Hälfte des Songs (ab ca 1:00 bis 2:30) lieblich ohne Schlagzeug vor sich hin plätschert, so dass sich die Tanzfläche garantiert leeren würde.

Review: King Gizzard And The Lizard Wizard

King Gizzard And The Lizard Wizard – „Flying Microtonal Banana“

Es gibt Bands, die sind in der Vorstellung besser, als sie es in Wirklichkeit je sein können. Das Musterbeispiel dafür sind The Hives. Sind die schon mal an euch vorbei gelaufen? Bei einem Festival zum Beispiel kann das ja schon mal vorkommen. Da stolzieren sie dann, alle fünf in ihren identischen Anzügen, smarte Haare, Pelle mit seinem irren Blick, der Dicke, der Typ mit seinem Schnauzer. Das ist echt ein Hingucker. Da bliebt man stehen und gafft und muss an sich halten, um nicht wie ein Teenie zu kreischen. So ein fantastisches Bild geben die Hives ab! Ihr Liveset auf der Festivalbühne ist normalerweise dann auch eine echte Radauwucht.
Aber dann hört man ihre jeweilige neue Platte (die immer auf einem neuen Label erscheint, weil das letzte krass enttäuscht von den Verkäufen war, die nicht annähernd die Erwartungen erfüllten) und fragt sich: Wieso ist von all dem Hurra im Studio nichts übrig geblieben? Aber die Idee „Hives“ ist viel besser als ihre tatsächlichen Songs, so ist es leider.

Ihr ahnt schon, was das mit Melbournes King Gizzard And The Lizard Wizard zu tun hat. Oh Mann, ich würde mir SO wünschen, dass ich sagen könnte, dies sei meine Lieblingsband! So viel an den kirren Australiern bringt mich dazu, begeistert zu johlen: Review: King Gizzard And The Lizard Wizard weiterlesen