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Gap Yea

Oha. Eine neue Yeasayer-Single. Warum bin ich überrascht? Sie waren längst dran. Das letzte Album der New Yorker ist schließlich drei Jahre alt.

Bevor ich das Video der neuen Single „I’ll Kiss You Tonight“ poste, würd ich Yeasayer noch gerne irgendwie eine Beschreibung mit auf den Weg geben. Aber das entpuppt sich als gar nicht so einfach, denn Sänger Chris Keating und seine Band sind ja doch sehr viel gleichzeitig. Tanzbar, aber von der Attitude her schon vom Rock kommend. Arty und gerne mal politisch. Sogar den einen oder anderen World Music Einfluss kann man sich einbilden. Na anyway. Mir taugt’s.

Review: Glass Animals

Glass Animals How To Be A Human BeingGlass Animals – „How To Be A Human Being“

Diese Platte wird im nächsten piranha, meinem Dayjob also, das „Album des Monats“.

Aber was die Meinung von unserem Magazin ist, muss ja nicht automatisch meine persönliche Meinung sein. Ich bin jedenfalls nicht unbedingt Fan von den Glass Animals. Naja, aber ich glaube auch nicht, dass sie den Titel „Album des Monats“ unverdient erhalten haben – es macht schon Sinn, diese Platte hervor zu heben, weil es eine Platte ist, die einschlagen kann.

Aber gut. Bevor ich zu der Platte was sage, hole ich noch mal kurz aus.
Ich glaube, das Riesenproblem des Insel-Indie immer noch ist, dass man sich dort immer noch nicht von der „Indie Landfill“-Phase erholt hat. Muss ich das noch mal erklären? 2005-2007 waren goldene Jahre des UK-Indie: Franz Ferdinand, Bloc Party, Maximo Park, The Kooks, später Arctic Monkeys, sie landeten Hit um Hit. Was wie immer bedeutete, dass zig Nachahmer-Bands auf den Plan traten und der Markt so mit minderwertigen Kopien überschwemmt wurde, dass man diese Schwemme „Landfill“ nannte und der Sound an sich in Verruf geriet. Gitarren waren über Jahre verpönt. Und wer heute auf der Insel eine Band gründet, fühlt sich verpflichtet, zu beweisen, dass man mit „Indie Landfill“ nichts zu tun hat.

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