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Vinterview: Adam Olenius

Zwei Wochen noch, bis das fünfte Album der Shout Out Louds erscheint. Ich habe heute schon ein paar Stunden damit verbracht, mein aktuelles Interview mit Adam Olenius und Bebban Stenborg zu transkribieren. Wenn „Ease My Mind“ dann draußen ist, wird es das hier zu lesen geben.

Vorher aber mal wieder ein Blick ins Archiv meines alten Blogs. Fast vergessen: 2011 (so lange ist das her?!) veröffentlichte Shout Out Louds-Sänger Adam Olenius das Album eines Nebenprojekts. Gemeinsam mit seinem Kumpel Markus Krunegård, dem Sänger von Laakso, bildete er damals das Duo We Are Serenades. Das war eine schöne Platte, die man echt mal wieder auflegen kann. Ich nahm damals die Gelegenheit wahr, mit Adam unseren Fragebogen „Bloß nichts über Musik“ zu machen. Diese Interviews machen immer Spaß. Nach dem Break das Transkript, fünf Jahre alt. 

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Review: Adam Olenius

Adam Olenius – „Looking Forward To The New Me EP“

Zuerst mal: Keine Angst, dies signalisiert nicht das Ende der Shout Out Louds. Die arbeiten bereits in Stockholm fleißig an Album fünf, versichert ihr Sänger Adam Olenius. Trotzdem legt Adam seine erste Solo-EP vor.

Überraschend ist dieser Alleingang nicht. Adam hat sich schon mit so manchem Nebenprojekt die Zeit vertrieben, mit We Are Serenades zum Beispiel oder Tutankamon. Da war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann er mal solo loslegen würde.

Und wie klingt Adam solo so? Tatsächlich genau so, wie man sich das vorstellt, wenn man die Klangkurve der Shout Out Louds und We Are Serenades verfolgt hat. Will sagen: Klar erkennt man ihn in der ersten Sekunde, in der er seinen Mund öffnet. Adam IST die Stimme der Shout Out Louds, er hat seinen wiedererkennbaren Songwriting-Stil entwickelt, und diesen zieht er hier durch. Nur, dass er diesmal ohne seine vier Mitstreiter agiert, also noch ein bisschen bedächtiger, noch ein bisschen eigensinniger.

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Review: Laakso

Laakso Grateful DeadLaakso – „Grateful Dead“

Dieses Comeback ist schon eine kleine Überraschung. Okay, sie hatte sich durch drei Singles in den letzten Monaten angekündigt. Trotzdem hatte man bis zu deren Auftauchen nicht mehr mit einem vierten Album von Laakso gerechnet. Nicht mal ich glaubte daran – dabei habe ich mal ihren Drummer Lars Skoglund getroffen, als er bei den Shout Out Louds aushalf. Lars, der auch für Lykke Li trommelt, war sich vor drei Jahren schon sicher: „Eines Tages machen wir noch ein Laakso-Album! Das Kapitel ist noch nicht abgeschlossen, versprochen!“ Er klang aber eher wie ich, wenn ich sage: „Eines Tages fliege ich noch mal nach Australien, dabei mache ich ein Foto von mir in Geelong und schreibe drunter: ‚I’ve been everywhere, man!‘“ Man spricht von einem Wunschtraum, an den man nicht echt glaubt. Was man an Lars Versicherung aber erkannte, war: Diese Band war für ihre Mitglieder weiter eine Herzensangelegenheit.

Trotzdem, das letzte Album des Quartetts („Mother, Am I Good Looking?“) ist nun mal inzwischen neun Jahre alt und auch wenn der Song „Västerbron“ ein SWE-Hit wurde, wäre es ja geflunkert, wenn man erzählen würde, dass die Band zwischen 2003 und 2007 so supererfolgreich gewesen wäre. Die Kritiker in Schweden, die mochten Laakso – und man darf sagen, dass die Band Achtungserfolge landete. Aber eine große Nummer waren sie nicht.

Markus Krunegård dagegen, der ist eine große Nummer in Schweden. Review: Laakso weiterlesen