Schlagwort-Archive: The Wombats

You’ve got a Sløt to answer for

Als vor eineinhalb Jahren etwa NME und Co einen Hype um die Norweger Sløtface lostraten, da fand ich das zuerst schon übertrieben. Das im letzten September erschienene Album „Try Not To Freak Out“ ließ sich dann aber doch echt gut anhören. Erst recht überzeugt haben mich die Kids aus Stavanger dann live. Sängerin Haley Shea sollte ein viel größerer Star sein. Sie vermittelt ein starkes Rolemodel: Emanzipiert, clever, selbstbewusst, aber feminin. Dazu fetzige Songs, von coolen Kids fetzig und lässig gespielt – so soll Indie sein: Schlau, knackig, mitreissend, informiert.

Im Zentrum von Sløtfaces Aussage steht ihre aufgeweckte, pro-feministische Message. Die erleben wir auch im Video zum Song „Nancy Drew“. Übrigens: Wer Sløtface demnächst live sehen will, kann das auf der April-Tour der Wombats tun – da sind sie nämlich als support mit unterwegs.

What Did You Expect From 2018, Pt.3

Heute: Der dritte und letzte Teil meiner Liste „Ausgesuchte kommende Alben 2018“.  Es geht um meine persönliche Vorschau auf das anstehende Indie- Jahr. Um Platten, auf die ich gespannt warte. Alben, die entweder schon feststehen, die sicher erwartet werden oder auf die man zumindest spekulieren darf.

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Time’s Tyde

Ich bin bis auf ein paar Ausnahmen (The Vryll Society, Blossoms, April Towers z.B.) zur Zeit ja eher weniger überzeugt von den meisten Bands, die auf der Insel als mögliches neues Ding gelten. High Tyde aus Brighton zum Beispiel habe ich bisher wenig abgewinnen können. Weil sie ziemlich genau das machen, was ich „Bumm-Tschack-Indie“ nenne. Diesen Sound also, der auf der Vorarbeit vom Two Door Cinema Club und den Wombats aufbaut, das Ganze mit viel Hurra beschleunigt, gefühlt alles in Dur und Trallala.

Auf ihrer aktuellen Single „Dark Love“ aber tut sich was – da werden High Tyde ein Stück rauer. Es klingt immer noch nach Wombats, aber nach Wombats, die auch mal zubeissen.

Review: The Wombats

The Wombats – „Glitterbug“The_Wombats_Glitterbug

Wer hier regelmäßig liest und mich kennt, wird sich denken: Mann, der Henning gibt aber immer gute Noten! Der verreisst ja nie was! Dabei kenne ich ihn auch ganz anders: da schimpft er über seine Hassmusik – und zwar nicht wie ein Rohrspatz, sondern gleich wie ein… Pipelinehabicht!
Mindestens!

Das hat natürlich den Grund, dass ich diesen Blog nur nebenbei führe und gar nicht so viele Artikel schreiben kann. Also highlighte ich natürlich lieber Lieblingsplatten, als dass ich Alben ein Forum gebe, die ich mies finde.

Dann wiederum ist dies ein Indiepop-Blog. Da gibt es ein paar Alben und Bands, an denen ich nicht vorbei komme, weil sie im Genre nun mal eine gewisse Wichtigkeit haben. Die Wombats gehören dazu. Auch wenn ich nie kapiert habe, warum.

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