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Review: White Shadows

WhiteShadows_secret1200-2White Shadows – Secret Of Life

Nicht wenige werden gefeixt haben, als sie hörten: Aha, Craig Nicholls hat jetzt also eine Dance-Platte gemacht. „Klar“, denkt der Zyniker da, „für The Vines hat sich seit Jahren keiner mehr interessiert. Da muss der letzte Strohhalm her: Die Synthies rausholen! Peinlich…“

Aber um es voraus zu schicken: Das gemeinsame Album, das Craig und Nick Littlemore (Empire Of The Sun, PNAU) hier vorlegen, ist prima. Es könnte sogar die Platte sein, die Craig Nicholls, der es sich ja als schwieriger Typ mit vielen verscherzt hat und der die Vorschusslorbeeren nach dem ersten Vines-Album nie abernten konnte, als prima Songwriter rehabilitiert.

Wie kam’s zu der Kooperation der zwei Australier? Nick Littlemore stieß auf ein Interview von Craig, in dem der Vines-Frontmann darüber fabulierte, dass er gerne eine „elektronische Fantasia-Platte“ machen wollte. Als Fan von Craigs Vines-Melodien ahnte der Producer: Das könnte passen!

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A Littlemore Pop for Mr Vines

Hui. Davon hatte ich gehört: Producer Nick Littlemore (PNAU – zu gerne würde ich jetzt auf mein Interview mit ihm vom alten Blog verlinken) hat sein Pophändchen, mit dem er schon Luke Steel aka The Sleepy Jackson zu Empire Of The Sun umfunktionierte, jetzt an einen anderen Aussie-Rocker angelegt: Gemeinsam mit Craig Nicholls (The Vines) entstand das neue Projekt White Shadows. Keine schlechte Idee, denn The Vines hatten zuletzt niemanden mehr hinter dem Ofen hervor geholt, Craig Nicholls aber hatte auf seinen Alben immer gezeigt, dass er echt Melodien schreiben kann.

Okay. Soweit also das. Aha. Hmmm. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob Craigs Stimme das richtige für diese Art Pop ist. Aber den Versuch war’s wert.