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Ivory League

Engländer, die Trainingsanzüge tragen, die Drogen erkennbar ziemlich gut finden, die eher wie ein Hooligantrupp aussehen als eine Band (sich aber dann meistens als totale Herzchen entpuppen), und zu deren Gitarrenmusik man schweinegut schwof-tanzen kann – die sind nix Neues. Die gibt es, seit die Happy Mondays in Madchester rum raveten.

Ivory Wave aus Birmingham haben sich nach einer Designerdroge benannt, sie haben die Happy Mondays und Kasabian zu ihren Vorbildern erklärt, sie gelten seit 2016 als kommendes Ding der Szene in „Brum“, aber sind noch nicht wirklich durchgestartet. Allerdings: Zu ihrer aktuellen Single „Uptown“ kann man schweinegut schwof-tanzen.

Give Give Give Me MOA MOA MOA

Klar, normal ist die Aufgabe von Musikblogs, schnell zu sein. Heute aber poste ich was, das bereits seit Anfang August im Netz steht. Aber es ist ein Song, der mich gerade total begeistert und der bei mir zur Zeit auf Dauerrepeat läuft. Auch steht das Video zum Song aktuell bei unter 500 Views, also scheint es noch nicht so oft geteilt worden zu sein. Dann mach‘ ich das mal.

Wenn man liest, dass The M.O.A. aus Melbourne kommen, staunt man erst mal, denn für mich klingt „Mind At Large“, als würden The Twang (UK) oder The Streets über ein Instrumental vom ersten The xx-Album sprechsingen. Es zeigt sich: Sänger Daz Houghton und Gitarrist Rossi stammen ursprünglich aus Birmingham (wie The Streets und The Twang (UK)), also ist die Assoziation nicht ganz abwegig. Erkennt mein Unterbewusstsein etwa den Brummie-Akzent?

Nun gut. „Mind At Large“ ist die erste Single dieser englisch-australischen Kombination. Irgendwas hat die Nummer, das mich nicht los lässt. Und jetzt alle: „Do you know who you are, I know who I am!“