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Review: Catholic Action

Catholic Action – „in Memory Of“

Wie bitte? Das Internet hat die Mechanismen der Musikbranche verändert? Echt jetzt? Verzähl!

Keine Angst, nicht noch mal. Aber ich verweise hier eben noch mal auf meine Rat Boy-Rezension. In der Einleitung schrieb ich darüber, warum viele Bands heute einen langsamen Rollout von fünf, sechs, sieben Singles haben, bevor endlich das erste Album kommt, während Plattenfirmen ihre neuen Signings früher ganz anders positionieren konnten.

Eigentlich ist es ein Wunder, dass wir einem Debütalbum immer noch solche Bedeutung beimessen. Aber es ist so, oder? Das erste Album ist noch immer der Punkt, ab dem eine Band „gilt“. Alles davor ist irgendwie Vorbereitung. Weswegen man so ein erstes Album sehr bewusst setzen muss.

Was uns nun zu Catholic Action aus Glasgow bringt. Seit über eineinhalb Jahren ist das Quartett fleißig dabei, uns mit Singles einzudecken. Review: Catholic Action weiterlesen

Vinterview: The Fratellis

fratellis vinterview

2010 begann ich mit dem Bloggen, damals unter der Webadresse hennissey.piranha.tv. Doch letzten Sommer wurde mein Blog leider gelöscht.

Ich werde die dabei verlorenen gegangenen Interviews hier nun nach und nach wieder online stellen. Diese “vintage Interviews” (Hüstel!) nenne ich “Vinterviews”.

In diesen Tagen erschien das vierte Album von The Fratellis, einer Band, die schon ein ziemliches Auf und Ab erlebt hat. Ich sprach Sänger/Songwriter Jon Fratelli vor zwei Jahren zu ihrem dritten Album „We Need Medicine“.

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Review: The Fratellis

FRATELLISThe Fratellis – Eyes Wide, Tongue Tied

Ja, die gibt’s auch noch. Aber jetzt echt: Warum sollten sie aufhören? Ja, das Problem einer Band, die schon mal ganz weit oben stand und heute kleinere Brötchen backen muss, ist, dass man ihr immer mit Zynismus begegnen wird. So nach dem Motto: „Die wissen’s wohl nicht besser, warum geben die nicht auf?“ Aber: Warum sollte man sich als Band von diesem Zynismus anstecken lassen, wenn man selbst noch Spaß an der Sache hat?

Der Erfolg von „Chelsea Dagger“ (2006), das noch lange in den Fußball-Arenen gegrölt werden wird, sorgt dafür, dass die drei Schotten The Fratellis weiterhin davon leben können, um die Welt zu reisen und Shows zu spielen. Zu Aktivität einer Band gehört dann auch, dass man weiter Songs schreibt und Platten aufnimmt. Platten, die zwar von den Besserwissern aus Prinzip belächelt werden, die den Fratellis selbst aber das Gefühl geben dürfen, schon noch eine richtige Band zu sein und nicht nur ein Nostalgie-Wanderzirkus.

Das war unnötig gemein. Es gibt mehr Gründe, warum die Fratellis weiterhin Platten aufnehmen. Zum Beispiel, dass sie es gerne tun und dass Jon Fratelli richtig gute Songs schreiben kann.

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