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Interview: Rolling Blackouts Coastal Fever

Mit zwei EPs haben sie uns in den letzten 24 Monaten begeistert, seit Freitag ist das Album da! „Hope Downs“ erfüllt alle Erwartungen, die man an Rolling Blackouts Coastal Fever aus Melbourne nach dem tollen Auftakt stellen durfte. Klar ließ ich mir die Möglichkeit nicht entgehen, ein Telefon-Interview mit den Australiern zu führen. An der Muschel: Fran Keaney, einer von gleich drei Sängern & Songwritern dieser Band.

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Review: The Embassy

The Embassy – „Background Music For Action People EP“

Ach guck. Die sind auch noch aktiv. Vier Jahre hatte man so gar nichts gehört vom Göteborger Duo The Embassy, da sind sie mir vom Radar verschwunden. Umso erfreulicher die Überraschung: Doch, sie machen weiterhin Musik. Und ja, sie klingen haargenau wie immer. Genau soll hat es zu sein, bei dieser Band.

Fredrik Lindson (Gesang) und Torbjörn Håkansson (Produktion) gründeten ihr Popduo 1999. Ihr Debüt „Futile Crimes“ kam 2002, klang aber nach 1988. Nach Tweepop, post-C86 sowie zarten Schritten Richtung Tanzbarkeit, nach den prä-Baggy Vibes des erwachenden Manchesters. Das war nett und keinerlei Vorwarnung für den Klassiker, den sie 2005 raushauen sollten.

Okay, ein Klassiker ist ihr zweites Album „Tacking“ nur in eingeweihten Kreisen. (Wir nennen uns jetzt mal so, ähem.)  Aber die Platte war super. Sie war wie der Blick in ein alternatives Universum, in dem 1990 kurz vorm Erscheinen von „Screamadelica“ stehen geblieben war. Review: The Embassy weiterlesen

Review: Rolling Blackouts Coastal Fever

Talk TightRolling Blackouts Coastal Fever – „Talk Tight“

Indiegitarren sind halt doch das Geilste!

Manchmal stößt man auf eine Band und weiss nach 30 Sekunden: Die schließe ich ins Herz! Die haben’s gepeilt! Die machen das Richtige! Das ist super! Das ist schlau! Das ist genau das, was ich kenne und liebe, aber das ist auch keine Kopie, denn es hat Persönlichkeit!

Willkommen in meinem Leben, Rolling Blackouts Coastal Fever!

Rolling Blackouts CF klingen so sehr nach Melbourne, dass es weh tut. Gut weh tut. Sie tun das, was Twerps, Dick Diver, Lower Plenty und The Ocean Party tun – also in der Hängematte die Go-Betweens updaten und mit eigener Identität aufladen. Janglepop in sonnig-melancholisch. Dolewave, if you will. Die Rolling Blackouts formen innerhalb dieses Dolewave-Rahmens ihr eigenes Dings, das sie selbst am besten erklären: Sie nennen ihre Musik nämlich „Soft Punk / Tough Pop“. Das kommt hin. Ihre Songs sind flotter als die meisten ihrer Stadt-Kollegen. Die Band hat drei Sänger und drei Gitarristen: Zwei E-Gitarren, die miteinander korrespondieren, und einen mit Akustischer, der die Akkorde strummt. Der Bassist spielt dazu Läufe, die aus den Fingern von Andy Rourke kommen könnten. Dem Drummer wurde laut Interview gesagt, er solle „bloß keinen Scheiß“ machen, daran hält er sich – seine trockenen Beats sind genau das, was die 22 Saiten brauchen, um gebündelt zu werden.

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… und es hat Zouma gemacht!

Yomi Zouma. Sie kommen aus Neuseeland, aber sie klingen 1:1 so, als entstammten sie dem Göteborger Umfeld der Labels Service und Sincerely Yours – also das Soundgebiet solcher Bands wie The Embassy, Korallreven und jj. Das Label Cascine hat sich der Welt, wo Chillwave auf Popgazing trifft, verschrieben und ist die natürliche, geradezu ideale Heimat für so eine Band. Hier Yumi Zumas aktuelles Video „Catastrophy“

Meine Alben 2014. Pt 1 (25-21)

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2014 geht zu Ende. Musikalisch ein ordentliches Jahr. Mit ein paar Lieblingsalben, die bleiben werden. Letztes Jahr schon erlaubte ich meinem Ego, auf dem alten Blog einen Countdown meiner 25 Lieblingsalben des Jahres zu platzieren (gerne würde ich drauf verlinken, aber der blog ist nun mal futsch…). Das Ganze mache ich dieses Jahr wieder. Nach dem Umbruch geht’s los mit dem ersten von insgesamt fünf Teilen.

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