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Your own Phersonal Jesus

Ja hey! Und gleich noch ein frisches Video an diesem Festtag für meine Blog-Beitrags-Quote. Seit ein paar Wochen ist „Undivided Heart and Soul“ draußen, das aktuelle Album von Trad-Rock’n’Roll/Americana-Maestro JD McPherson. Ich bin nicht dazu gekommen, hier eine entsprechende Würdigung der starken Platte des geschätzten Songwriters und Producers aus Oklahoma zu schreiben. Aber das neue Video „Style (Is A Losing Game)“ will ich teilen.

Veni Vidi Cacti

Eineinhalb Jahre ist es alt: „You’re Dreaming“, das wunderbare Album von The Cactus Blossoms aus Minnesota. Vergleichsweise spät also, um noch mal ein Video nachzuliefern. Aber wie lernten wir schon im Englischunterricht? Better Late Than Never!  Freuen wir uns also über „Mississippi“.

Falls euch dieser Retro-Sound gefällt: HIER gibt’s noch mal meine Rezension zum Album mit mehr Infos über das Duo.  

Veni Vidi Cacti

… und noch jemand, dessen Album ich hier kürzlich erst rezensierte, hat ein Video gedreht: Die Cactus Blossoms aus St. Paul, Minnesota, nämlich.  Die zwei Brüder haben sich einem ultra-klassischem Sound verschrieben, machen feine Lieder zwischen Country und Rock’n’Roll, wie sie in den späten 50ern die Everly Brothers oder die Louvin Brothers fabrizierten.

Entsprechend klassisch schwarzweiss, ohne Schnickschnack, dafür umso stilvoller geben sie sich im Video zu „Stoplight Kisses“

Review: The Cactus Blossoms

You're DreamingThe Cactus Blossoms – „You’re Dreaming“

Wenn es um Retro-Sounds geht, ist es immer eine Gratwanderung: Was ist authentisch, was ist the real thing – und was ist nur eine unoriginelle Kopie, ein Abklatsch? Klar, die Übergänge können dabei fließend sein und oft genug hängt diese Beurteilung auch vom Rezipienten ab. Manchmal aber kann es keine Zweifel geben, dass jemand nicht nur die Formalien, sondern auch den Spirit einer Ära mit seiner Musik einfängt. Aus St.Paul, Minnesota, kommt ein Duo, dem niemand, niemand diese Authentizität absprechen wird.

Jack Torrey und Page Burkum sind, trotz der verschiedenen Nachnamen, ein Brüderpaar. Brüder sind es auch, an denen sie sich orientieren: Brothers mit Namen Louvin oder Everly.

Der Plan der beiden war nie, im Musikbusiness Fuß zu fassen. Längst aus der Mode geratene Country-Musik aus der Zeit vor den Sixties – das ist ja nicht gerade der Sound, dem die Talentscouts der Labels hinterher jagen. Aber es ist der Sound, der die zwei faszinierte, und für den ihre genetisch verwandten Stimmen wie geschaffen waren.

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