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The Screen New Deal

Petersham, Redfern, Macdonaldtown – Sunscreen sind in ihrem neuen Video zur Single „High Over Love“ mit Sydneys öffentlichem Nahverkehr unterwegs. Oder, wie sie es ausdrücken: „On the stolen land of the Gadigal people of the Eora nations. We pay our respects to Indigenous peoples past, present and future.“ 

Sunscreen sind uns zum ersten Mal Ende 2017 mit ihrer ersten EP „Just A Drop“ bzw vor allem mit der darauf befindlichen Single „Voices“ aufgefallen. Ich hab‘ die Band um Sängerin Sarah Sykes danach sogar zu einer meiner großen Hoffnungen für 2018 erklärt. Es hat ein bisschen gedauert, bis sie nachlegten. Aber ihrer zweite EP folgt nun am 22.08.

How Longlist Can You Go – Part 2

Jetzt aber. Ich bin so weit. Die BBC hat vorgelegt und zehn Stars fürs Jahr 2019 prognostiziert. Ich lege nun nach und nenne hier meine zehn eigenen Indie-Hoffnungen fürs neue Jahr.

Die Kriterien sind wir jedes Jahr: Um in Frage zu kommen, darf die Band/der/die Künstler(in) noch kein Debütalbum veröffentlicht haben. Ich sage auch nicht: „Die werden reich und berühmt“ – ich sage: „Ich verspreche mir hier ein hoffentlich tolles, mindestens spannendes erstes Album“.

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Screenadelica

Nach ihrer prima letztjährigen Single „Voices“ habe ich Sunscreen aus Sydney neulich gleich mal in die Liste meiner Top-Tipps für 2018 aufgenommen. Nun gibt’s ein zweites Video der Band um Sängerin Sarah Sykes. „Tide“ stammt von der 5-Track-EP „Just A Drop“ und zeigt nach dem Indiesurfpop von „Voices“ eine andere Seite der Australier. Dies ist romantischer Janglepop, bei dem ich mir auch einbilde, ein gewisses Shoegaze-Feeling wahrzunehmen. Was sonderbar ist, weil gar keine richtigen Shoegaze-Gitarren zu hören sind. Macht aber ja nix. Hauptsache gute Musik!

Take The Longlist and walk it Pt 2

Stichwort: Longlist.
Schon ein kleines Ritual hier: Ein mal im Jahr pickt die BBC ihre Favoriten fürs neue Popjahr und sagt: „Die werden berühmt! Das ist ‚The Sound of 2018!‘
Ich höre mir den Kram dann an und gebe auf dem Blog meinen Senf dazu ab.

Der nächste Schritt folgt jetzt: Ich kontere ich mit meiner eigenen Longlist. Das sind dann aber immer Acts aus meinem Indie-Geschmacksbereich. Ich prognostiziere auch nicht den großen Durchbruch. Ich sage nur: „Ich traue denen nächstes Jahr ein ordentliches Debütalbum zu.“

Aber ganz ehrlich: Dieses Jahr war’s schwerer als je zuvor, diese Liste zusammen zu kriegen.
Dafür gibt’s bestimmt mehrere Gründe und ich habe auch eine halbe Abhandlung darüber begonnen. Ich hab’ sie aber wieder gelöscht. Wer will denn schon so Krisengerede lesen?
Zumal ich ja eh ewiger Optimist bin und glaube, dass sich das wieder einrenkt. Und ausrenkt. Und wieder einrenkt. Weil das alles zyklisch kommt und geht.

Anyway. 16 Bands und Solist(inn)en, denen ich 2018 was zutraue, findet ihr nach dem Break. Besser als die Grütze von der BBC sind sie allemal.

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