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I Predict A Record – 2019, Pt. 2

Das neue Jahr hat begonnen und mit dem neuen Jahr kommen auch die vagen Prognosen und die fundierten Wahrscheinlichkeitsrechnungen. Hier gibt’s das Ganze für den Bereich Indie: Welche Alben stehen 2019 in den Startlöchern bzw. bei welchen Bands darf man mit einem aktiven Jahr rechnen?
Die ist der zweite Teil zu meinem Beitrag von gestern. Die Aufteilung wollte es, dass im gestrigen Post „kleinere“ Bands in der klaren Überzahl waren. Heute sind auch richtig große Namen dabei.

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I was Jade for lovin‘ You

Na, das hatten wir länger nicht mehr: Ein „Bittersweet Symphony“-Cover-Video. Diesmal kommt’s von Jade Imagine aus Melbourne, die am 28.4. ihre erste EP auf Courtney Barnetts Label Milk! Records veröffentlicht.  Mir gefällt’s! Irgendwie ist dies typisch australischer Indie, oder? Man erkennt, dass es im Melbourner Dolewave wurzelt, mich erinnert’s in seiner stoischen Lässigkeit aber auch an Adelaides Summer Flake, deren Namen man gerne zwischendurch mal wieder fallen lassen kann.

Crazy about Crase

Als ich neulich hier einen Clip der Australier Summer Flake postete, da fokussierte ich mich auf Drummer Joel Carey, denn ich erkannte ihn aus seinen prima anderen Bands und Projekten wieder. Allerdings: Im Mittelpunkt dieser Band steht natürlich Sängerin und Songschreiberin Steph Crase, das wollen wir nicht unterschlagen. Summer Flake machen fuzzy Indierock, der mich an 90s Bands wie Madder Rose, Jale und Mazzy Star erinnert. Was Bands sind, an die man gerne mal wieder erinnert wird.

Am 8. April erscheint Summer Falkes zweites Album „Hello Friends“, zur Single „Wine Won’t Wash Away“ gibt’s nun ein Video. Man sieht die Band nicht, sondern nur den Blick aus einem Autofenster – nicht auf Summer Flakes Heimatkontinent, sondern den Süden der USA. Ob der komplette Clip in New Mexico gedreht wurde, kann ich nicht sagen, aber zumindest ein Teil – am Ende kommt Ufo-Hauptstadt Roswell ins Bild.

…and let the Flake break loose

Jetzt hör mir auf – das ist doch Joel Carey am Schlagzeug von Summer Flake! Auch bekannt als Frontmann der baggy-Sixties-Mover Peak Twins, als verschlafener Rapper Silly Joel und als Drummer der Psych-Gaze-Rocker Wolf & Cub.

Kann der Typ auch was machen, das nicht endcool ist? Joels x-te Band erinnert mich sowohl an Mid-90s-Subpop (also an Bands wie The Spinanes oder Jale) als auch irgendwie an die Melbourner Dolewave-Bands. Prima Sound! Die Band veröffentlicht schon seit 2013 Musik, wie ich erstaunt feststelle. Ob das alles so gut ist? Da mache ich mich jetzt mal schlau.