Schlagwort-Archive: Sticky Fingers

Hit Me With Your Rhythm, Sticky!

Na DAS ist eine nette Überraschung!
Ich war spät dran. Ich entdeckte Australiens bekiffte Indie-Groove-Favoriten Sticky Fingers für mich erst mit ihrem dritten Album „Westway (The Glitter and The Slums)“. Das aber liebte ich sehr (siehe mein Text vom Herbst ’16). Dass die Band da schon mit Zerwürfnissen und Ermüdungserscheinungen kämpfte, das las ich dann nachträglich. Der Musik hörte ich es nicht an. Schade: Nur wenige Monate nach Veröffentlichung des Albums, kaum dass ich sie kennengelernt hatte. da gaben die Sticky Fingers ihre Trennung bekannt.

Und jetzt? Komme ich heim vom Noel Gallagher Konzert und da ist ein neues Sticky Fingers Video in meinem Feed! Trennung over! They’re back back back, baby! Und die neue Nummer „Kick On“ ist ein herrlicher Aussie-Britpop-Killer! Na da ist der Henning aber happy jetzt!

Prize and Shine – Pt. 3

augustiner-collected-2016-cAber wer hat denn jetzt gewonnen? Sorry, ich komme nicht immer dazu, mich dem Blog ausreichend zu widmen, deswegen musste ich euch ziemlich warten lassen. Aber weiter geht’s mit der Kür unseres Ein-Kasten-Augustiner-Preises. Im letzten Post hierzu haben wir die erste Runde hinter uns gebracht und die Hälfte des Teilnehmerfeldes eliminiert. Wie geht’s weiter? Wer wird gewinnen und kriegt von uns einen Kasten Münchner Bier überbracht? Prize and Shine – Pt. 3 weiterlesen

Prize and Shine – Pt2

augustiner-collected-2016-bEin mal im Jahr küren wir hier den Ein-Kasten-Augustiner-Preis. Die Idee dahinter ist, dass eine Gruppe Freunde und ich ein Lied zum „Song des Jahres“ ernennen und dann dem Sieger einen Kasten Augustiner zukommen lassen. Auch wenn wir den Kasten noch nicht oft wirklich an den Mann gebracht haben, fand doch letztes Wochenende unser entsprechendes Meeting statt. Hier nun Teil 1 unserer Zeremonie…

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Prize and Shine 2016 – It’s On!

augustiner-collected-header-2016Hey, haben wir was vergessen? Natürlich nicht! Wir haben zwar letztes Mal wieder die Trophäe nicht an den Gewinner gebracht, (jedenfalls bis dato) – aber trotzdem soll’s natürlich auch dieses Jahr auf diesem Blog wieder einen 1-Kasten-Augustiner-Preis geben!

Will heißen: Ich und eine Handvoll Freunde (Will wer mitmachen? Schreibt einen Kommentar or PM me on facebook) treffen uns in meiner Küche in München und diskutieren, welches Lied unserer Meinung nach der Song des Jahres war. Inklusive In-der-Küche-tanzen, Brezenmonster, peinlichen Gesangsversuchen und mehr. Hinterher wird das Procedere hier noch mal nacherzählt und der Sieger kriegt (so ist jedenfalls der Plan) einen Kasten Augustiner überreicht!

Und wer sind die 16 Nominierten des Jahres 2016? Das lest ihr gleich HIER: Prize and Shine 2016 – It’s On! weiterlesen

Meine Alben 2016, Pt. 5 (10-6)

header-2016-6-stickySo langsam kommen wir der Sache näher. Immer noch befinde ich mich in meinem Countdown der Platten, die mir dieses Jahr besonders viel gegeben haben und die für mich deshalb die Alben des Jahres 2016 sind. Klar, das alles ist extrem persönlich-subjektiv, aber vielleicht kann ich ja trotzdem noch den einen oder anderen nachträglich für einen der Longplayer begeistern oder jemand freut sich, dass er eine eigene Lieblingsplatte hier wiederfindet. Wir sind in den Top Ten angelangt. Platz 10 – 6 gehen an…?

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Sticky To The Man!

An einem Tag wie heute, an dem eine für den ganzen Globus möglicherweise katastrophale politische Entscheidung gefallen ist, ist es irgendwie komisch, einfach weiter zu machen und nur über mein kleines, albernes Musik-Hobby zu schreiben.

Andererseits, im besten Falle hat Musik die Kraft, eine Botschaft zu verbreiten und zu inspirieren. Vielleicht ist es da ganz passend, dass mein erster post-President-Trump-Beitrag zwar den Titel „Sad Songs“ trägt, der Text aber letztlich eine Aussage vertritt, die man sich nur hinter die Löffel schreiben kann: „I’m done with singing sad songs“ singt Dylan Frost von den Sticky Fingers aus Sydney. „I know your feelings put you under, but we gotta get on.“

Klar, Dylan singt auf diesem Track vom (extrem guten) Album „Westway (The Glitter 2nd The Slums)“ über Beziehungskram. Darüber, über eine Trennung hinweg zu kommen und sich nicht der Depression hin zu geben. Aber trotzdem kann man das ja universal anwenden. Jetzt heisst’s eben erst recht: Ans Gute glauben, an den Fortschritt, nicht auf den Händen zu sitzen und irgendwie seinen Teil beizutragen .

Ich mag die Sticky Fingers besonders, wenn sie den Britpop-Knopf drücken und „Sad Songs“ ist eine Nummer, die fast schon DMA’s-Flair hat. Mir geht’s gleich etwas besser.

Review: Sticky Fingers

westway-the-glitter-the-slumsSticky Fingers – „Westway (The Glitter and the Slums)“

Das Cover des dritten Albums der Sticky Fingers aus Sydney ziert eine Bleiglas-Arbeit. Die fünf Mitglieder, ein Haufen aus Vokuhila-, Pornobart-, Reni-Hat-, Jeansjacken- und Indoor-Sonnenbrillenträgern, haben ernsthaft ein Gruppenporträt im Stile eines Kirchenfensters anfertigen lassen – komplett mit Heiligenscheinen. Ich bilde mir ein, dass das schon eine Menge aussagt über diese Heinis. Ich meine, erstens: Wie bekifft muss man sein, um auf so eine Idee zu kommen? Zweitens: Wer ist so drauf, dass er so eine beknackte Idee nicht in der Folge kichernd verwirft, sondern es echt durchzieht und dieses Fenster in Auftrag gibt (es existiert wirklich)? Drittens: Fucken Hell, das ist so bescheuert, dass es schon wieder wahnsinnig lässig ist. Ich meine, gebt euch das! Irgendwo in Sydney steht eine Bar mit Kirchenglasfenster, auf dem die Sticky Fingers verewigt sind! Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass diese Typen coole Hunde sind.

Dabei lande ich erst verspätet auf der Party der fünf Sydneysider. So spät, dass ich sie beim Aufräumen antreffe.

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Sticky Tikki Tavi!

Dieser Song ist ein paar Wochen alt, aber ich war mir lange nicht im Klaren drüber, was ich davon halten soll. Sticky Fingers aus Sydney sind down under zur Zeit so ziemlich der heisseste Scheiss. Zwei Beispiele? Erstens: „Outcast At Last“ ist der meistgespielte Song auf dem für die Aussie-Szene extrem wichtigen Radio triplej. Zweitens: Als Sänger Dylan Frost kürzlich auf dem ausverkauften Konzert in Melbourne in die Menge sprang, kam er ohne Hose zurück – die hatte man ihm vom Leib gerissen.

Allerdings: Der Sound von Sticky Fingers wird als Indie-Reggae beschrieben – was naturgemäß einen Würgereflex auslösen sollte. „Outcast At Last“ fängt dann auch mit einem ziemlich platten Crossover-Riff an. Da denkt man erst mal: Oh weh, das wird Mist. Aber irgendwie bleibt man dann doch dran – und jedem neuen Hören bildet man sich ein, Happy Mondays oder Beck oder, naja, immerhin Foster The People aus dieser Nummer heraus zu hören. Und dann sieht man das Video mit diesem Heini, der über sich lachen kann, und fängt an, die Sache richtig unterhaltsam zu finden.

Fazit: Ok, ok, das ist ein Hit. In Australien schon jetzt, im Rest der Welt wohl bald. Ich bin mir sicher, dass das auf dem Dancefloor super funktioniert – und wenn Catchy Catchy zurück kommt (bald!), führt wohl kein Weg daran vorbei.