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Ein Parade-Beispiel

Schon Wahnsinn, was Computer-Animation heute alles kann. Achtung fei, dass euch beim neuen Wolf Parade-Video nicht die Augäpfel platzen! Die Choreographie ist… orgasmisch. Das geht nicht mit rechten Dingen zu.

Wolf Parade are back, das ist ja bekannt spätestens seit ihrer letztjährigen EP. Die Band ums Frontduo Dan Boeckner / Spencer Krug veröffentlicht am 6.10. ihr erstes Album seit 7 Jahren, es wird „Cry Cry Cry“ heißen und ganz schön gut werden.

 

Review: Operators

operators Blue WaveOperators – Blue Wave

In diese Platte habe ich riesige Hoffnungen gesetzt. Denn wo „Dan Boeckner“ drauf steht, da ist immer was Gutes, manchmal was Umwerfendes drin.

Wir lernten den Kanadier mit der schneidenden Stimme, dem immer ein Stück Scheitel ins Gesicht hängt, als Co-Frontmann von den arty Indierockern Wolf Parade kennen. Gleichzeitig hatte er auch das Duo Handsome Furs am Laufen, hier machte er mit seiner damaligen Ehefrau Alexei Perry kantigen Synthpop mit politischem Subtext und sexy Bildsprache. Genau als Wolf Parade eine Pause einlegten (dieses Jahr ist wieder was geplant), trennte sich auch das Ehepaar und damit die Handsome Furs, aber Dan stand nur sehr kurz ohne eigene Band dar. Sein Kumpel Britt Daniel von Spoon gründete gerade seine Zweitband Divine Fits und lud ihn ein, mitzumachen.

Alle drei Bands hatten ihre genialen Momente: In Wolf Parade gab Boeckner sowas wie das poppige Gegengewicht zum etwas überkomplizierten Spencer Krug (wenn ihr dessen ziemlich unanhörbares Solowerk kennt, wisst ihr, was ich meine), Handsome Furs hatten so einige brilliante Stücke, zu denen man gleichzeitig tanzen, diskutieren und, ähem, mit einer netten Bekannten über die Matratze robben wollte. Das Gesamtwerk der Divine Fits (ein Album, zwei Singles) wiederum war von der ersten bis zur letzten Note fantastisch. Intelligenter Indierock, mitreissend und edgy.

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