Schlagwort-Archive: Spector

What Did You Expect From 2018, Pt.3

Heute: Der dritte und letzte Teil meiner Liste „Ausgesuchte kommende Alben 2018“.  Es geht um meine persönliche Vorschau auf das anstehende Indie- Jahr. Um Platten, auf die ich gespannt warte. Alben, die entweder schon feststehen, die sicher erwartet werden oder auf die man zumindest spekulieren darf.

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I’ve Been Ex-Spectoring you

We broke down on the M1
You said „Call the AA“
but I didn’t know which one.

Mann, es ist gut, Spector zurück zu haben. Im neuen Jahr soll eine EP namens „Ex-Directory“ erscheinen, die erste Single daraus hat nun auch ein Video: „Untitled in D“

Mehr über Spector? DIES war meine Meinung zu ihrem 2015er-Album „Moth Boys“. Ich sprach damals auch Sänger Fred McPherson und drei Jahre zuvor zum Debütalbum traf ich die ganze Band.

Series: The 80s – Classics and Curios, Pt. 1

vinterview-80sDas Frage, mit welchen Themen ich in den praktisch Release-freien Wochen um die Jahreswende Inhalte für meine Seite schaffen soll, die stelle nicht nur ich mir auf meinem kleinen Blog. Das Problem haben auch ganz andere, ungleich größere Musik-Medien. So hat Pitchfork vorgestern – a pro pos of nothing – eine Liste der 10 besten Songs der 80er zusammen gestellt. Aber warum auch nicht? Naturgemäß sind 10 Songs zu wenig, um eine ganze Dekade zusammen zu fassen und klar wird man drüber diskutieren. Sicher hat jeder der Pitchfork-Songs es verdient, auf der Liste zu landen – aber essentielle Namen fehlten trotzdem. Mich jedenfalls hat das Ganze dazu gebracht, 80s-Namen aufzuschreiben, die ich in meine persönlichen Top Ten packen würde. Natürlich ist das sofort ausgeartet und plötzlich hatte ich über 40 Namen auf dem Zettel stehen.

Weswegen ich mir sagte: Okay, da mach ich ne kleine Serie draus. Ich werde in unregelmäßigen Abständen eine kommentierte Selektion von 80s-Bands bzw Songs posten. Die 80s waren schließlich eine im Nachhinein herrlich alberne Dekade, in der viel ausprobiert wurde. Manches ging daneben, manches aber wurde zum Grundstein für spätere Entwicklungen. Manches, was damals noch als Mainstream-Pop galt, wäre heute fürs Indie-Fach zu schräg. Zumal: Seit youtube-Videos in Deutschland nicht mehr gesperrt sind, kann man alte Schätze neu entdecken.

Also gut, gehen wir in unsere erste Runde. Diese erste Rutsche habe ich unter einen Oberbegriff gestellt: Indie-Bands. Genauer: Bands, die als Pioniere das, was später zur eigenen Kategorie Indie werden sollte, vorbereiteten und noch lange prägten. All die nun folgenden Bands sind Gitarrenbands – was in den 80ern ja eher untypisch war.

Anmerkung: Die Liste ist alphabetisch geordnet, nicht nach irgendeiner Wertung. Sonst ginge es nicht ausgerechnet los mit…

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Remain The Same – The Song

SpectorNormal poste ich hier ungern VEVO-Videos. Weil es nicht klappt, die einzubetten und es doof aussieht, dann hier nur einen Link hin zu stellen. Aber gut, zuletzt bin ich nicht dazu gekommen, eine längere Rezension zu schreiben (naja, sagen wir’s so, ich habe halt abends Fußball geglotzt wie alle, statt mich an neue Texte zu setzen) und damit hier mal wieder was passiert, springe ich eben über diesen Schatten.

Im UK tobt die Brexit-Debatte. Morgen wird gewählt, ob Großbritannien aus der EU austreten will. Im Vorfeld haben pro-Brexit-Aktivisten fadenscheinige Argumente vorgebracht, um in Wirklichkeit nur ihre xenophobische Agenda zu pushen. Eine kleine Elite reitet ebenso auf dieser primitiven Welle, weil sie sich selbst von einem Ausstieg etwas verspricht (Boris Johnson z.B. glaubt, dann Parteichef der Tories zu werden) und dies über das Wohl der Allgemeinheit stellt (was Wunder!)

Alle vernünftigen Leute derweil versuchen, auf die Nachteile hinzuweisen, die so ein Brexit brächte und von denen jeder irgendwie betroffen wäre.

Musiker zum Beispiel träfe es hart. Wenn die Briten keine EU-Bürger mehr wären, würden viele Erleichterungen, die bei Tourneen gelten, aufgehoben – ob es um Arbeitserlaubnisse geht oder den Arztbesuch, der vielleicht auf Tour mal nötig wird und und und. So kenne ich keinen Musiker, der sich auf die Brexit-Seite gestellt hätte. Zumal,  wer viel unterwegs ist, der legt seine Scheu vor allem, was nicht britisch ist, ab. Bei dem ziehen primitive „Bulgaren kommen und nehmen deinen Job weg!“-Albernheiten nicht.

Anyway. Das alles als Zusammenhang dafür, dass die Neo-Britpopper Spector (hier meine Rezi zu ihrem letzten Album, hier ein Interview dazu) ein neues Video online gestellt haben, das nur als Pro-Europa-Statement gesehen werden kann: „Born in the EU“.
Aber ich kann bisher nur drauf verlinken. Na immerhin. Vote Remain!

 

I Wanna Be Award (2015) – Pt 1

Augustiner Header

… und wir versuchen’s ein mal mehr.
Fünf Mal haben wir den „Ein-Kasten-Augustiner-Preis“ für den Song des Jahres gekürt (vier mal davon noch auf meinem alten Blog). Erst zwei mal haben wir den Preis – einen Kasten Augustiner – auch tatsächlich an die Gewinner übergeben.
Ich habe deswegen schon mit dem Gedanken gespielt, das Ganze dieses Jahr sausen zu lassen. Aber hey – es macht ja doch immer Spaß, sich in meiner Küche zu treffen und über Musik zu diskutieren, und dann ergab es sich noch, dass meine lieben Freunde Nat und Nico am gleichen Wochenende nach München kommen konnten. In dieser kleinen Runde wurde entschieden.

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… übrigens: It’s On!

Ich habe mich überreden lassen. Wir sind spät dran und haben auch den Ein-Kasten-Augustiner-Preis vom letzten Jahr noch nicht mal überreicht – aber hey, das Meeting dazu, das macht immer Spaß. Also, here we go:

Augustiner Preis 2015

Die Liste der bisher nominierten Songs gibt’s nach dem Break:

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Meine Alben 2015 – Pt.2 (20-11)

bigsleep Header

Ich muss gar nicht viel weiter erklären, oder? Ich mache weiter mit der Aufstellung meiner persönlichen Lieblingsalben des Jahres 2015. Teil 2 behandelt Platz 20 – 11.

Ach ja: Die Spotify-Playlist dazu habe ich entsprechend erweitert.

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Interview: Spector

Spector HeaderLetzte Woche habe ich dieses Interview schon versprochen, als ich „Moth Boys“, dem zweiten Album der Briten Spector, ein extrem gutes Zeugnis ausgestellt habe. Noch hat die Platte nicht wirklich die Wellen gemacht, die ich ihr zutraue (nur Platz 27 in den UK-Charts). Aber ich könnte mir vorstellen, dass sich das noch entwickelt und „Moth Boys“ noch zum Dauerbrenner wird, denn das Album hat Substanz – und diese Band hat einen Frontmann, der eine echte Type ist. Ich hatte Fred MacPherson kürzlich am Telefon.

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Review: Spector

SPECTOR Moth BoysSpector – „Moth Boys“

So. Ich lehne mich mal wieder aus dem Fenster. Ich sage: Wenn eine Platte den Britpop zurück holen kann, dann ist es diese. Denn Spectors zweites Album „Moth Boys“ ist eine wirklich clevere Platte, die etwas übers Leben im Jahr 2015 zu sagen hat. Aber sie ist auch zugänglich, verständlich, so sehr, dass man ihr fast Populismus unterstellen darf. Das Ergebnis ist: Leute, die Pulp, Suede und Blur ca „The Great Escape“ mochten, können hier einiges wieder finden. Aber auch die Killers-Fans von heute werden hier abgeholt.

Spector haben immer angedroht, dass sie das drauf haben. Schon die ersten Singles der Londoner waren große Statements („Never Fade Away“ und „What You Wanted“, 2011). Ihr Sänger Fred MacPherson war damals schon eine echte Type – die Mischung aus Großmaul und Denker, die manche Leute auch auf die Palme bringt. Immer gut, diese Qualität zu haben. Spector waren Favoriten für den großen UK-Durchbruch im Jahr 2012.  Review: Spector weiterlesen

Vinterview: Spector

Vinterview Header Spector2010 begann ich mit dem Bloggen, damals unter der Webadresse hennissey.piranha.tv. Doch letzten Sommer wurde mein Blog leider gelöscht. 

Viele (leider nicht alle) meiner alten Interview-Transkripte habe ich noch auf meinem Laptop – und weil’s ja auch irgendwie schade wäre, wenn sie da versauern, werde ich sie hier nun nach und nach wieder online stellen. Diese “vintage Interviews” (Hüstel!) nenne ich “Vinterviews”.

Wir warten seit 2012 aufs zweite Album der Briten Spector – die Band um Fred MacPherson, eine polarisierende Charakterfigur. In den letzten Monaten haben Spector dafür drei Singles heraus gebracht, insofern kann es ja nicht mehr so lange dauern? Dieses Interview erschien auf meinem alten Blog kurz nach der Jahreswende 2013 – es ist eins meiner persönlichen Favoriten. Die Überschrift lautete:

Vier Morrisseys und ein Wayne Rooney Vinterview: Spector weiterlesen