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We Kür A Lot – Pt. 2

Ein Mal im Jahr erlauben wir uns den Quatsch: Wir vergeben auf diesem Blog den unwichtigsten Music Award der Welt! Es ist unser 1-Kasten-Augustiner-Preis für den Song des Jahres!

Es geht so: Eine Band bzw Sängerin/Sänger soll von uns für den einen Kasten Münchner Bier kriegen. Wer aber gewinnen will, der muss sich in einem so komplizierten wie albernen Verfahren durchsetzen. Neulich war’s mal wieder so weit, da trafen wir uns zur Kür des Siegers. 

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Whole Sløtta Love

Sommerhit!! Sommerhit!!

Seit Norwegens Sløtface ihre neue Single „Telepathetic“ draussen haben, bringt sie mich dazu, auf und ab zu hopsen.

Schon klar, eigentlich ist das keine wahnsinnig originelle Nummer – es ist halt Hispeed-Gitarrenpop. Aber hey. Irgendwie stimmen die Zutaten perfekt. Der Song kickt einfach.

Jetzt gibt’s auch ein gelungenes Video dazu: Haley Shea & Co als Kunstwerke. Nice.

Rückblick: Was hatte ich 2017 zum ersten Sløtface-Album zu sgen? DIES.

 

You’ve got a Sløt to answer for

Als vor eineinhalb Jahren etwa NME und Co einen Hype um die Norweger Sløtface lostraten, da fand ich das zuerst schon übertrieben. Das im letzten September erschienene Album „Try Not To Freak Out“ ließ sich dann aber doch echt gut anhören. Erst recht überzeugt haben mich die Kids aus Stavanger dann live. Sängerin Haley Shea sollte ein viel größerer Star sein. Sie vermittelt ein starkes Rolemodel: Emanzipiert, clever, selbstbewusst, aber feminin. Dazu fetzige Songs, von coolen Kids fetzig und lässig gespielt – so soll Indie sein: Schlau, knackig, mitreissend, informiert.

Im Zentrum von Sløtfaces Aussage steht ihre aufgeweckte, pro-feministische Message. Die erleben wir auch im Video zum Song „Nancy Drew“. Übrigens: Wer Sløtface demnächst live sehen will, kann das auf der April-Tour der Wombats tun – da sind sie nämlich als support mit unterwegs.

Review: Sløtface

Sløtface – „Try Not To Freak Out“

Irgendwann letztes Jahr waren auf einmal nme.com und andere UK-Medien voll mit Beiträgen zu Sløtface. Ich bin ja jemand, der auf so was auch mal argwöhnisch reagiert. Der sich dann Fragen stellt wie: Warum das Brimborium? Wer schiebt das an? Haben die wohl so ein fettes Management im Rücken?

Man sollte nicht immer so zynisch sein. Sløtface aus Stavanger sind auf dem Label Propeller Records, einem norwegischen Indie. Propeller sind keine Anfänger: Bands wie Katzenjammer, Team Me und Highasakite hat die Plattenfirma / das Management aus Oslo schon weltweit durchaus erfolgreich weiter vermittelt. Aber sie sind bestimmt keine solchen Krösi (das ist doch der Plural von Krösus, oder?), dass die englische Musikpresse springt, wenn sie pfeifen. Nein, NME und Co haben was gesehen in Sløtface. Etwas, wovon auf der Insel gerade Mangel herrscht: Eine Indie-Band mit Köpfchen und Pop-Appeal.

Wie oben angedeutet: Als ich meine ersten Sløtface-Videos anklickte, da hatte ich die Nase schon ein bisschen vorgerümpft, bevor ich überhaupt ‚Start‘ gedrückt hatte. Deshalb war meine erste Reaktion auch bestenfalls lauwarm: „Ach nö, sowas habe ich ja schon tausendmal gehört. Grungepop, Laut-Leise-Dynamik. Überbewertet.“

Seit letztem Freitag ist das Album da und ich fange an, mich mit Sløtface mehr und mehr anzufreunden. Was stimmt mich um?

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