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Review: The Fernweh

The Fernweh – The Fernweh

Ob man wohl bei der Plattenfirma Skeleton Key Records einen Vertrag unterschreiben sollte? Das Label hat seine Website seit zweieinhalb Jahren nicht upgedatet. Kein gutes Zeichen. Man findet nicht mal ein Wort über ihre aktuelle Neuerscheinung The Fernweh auf der Seite. 

Aber klar sollte man trotzdem den Stift nehmen und seine Signatur setzen, wenn Skeleton Key es anbietet! Das ist ein Ritterschlag! Dies ist die Firma von The Coral-Sänger (und Blossoms-Producer) James Skelly! Skeleton Key hat in gewisser Weise den Staffelstab von Deltasonic übernommen – hier lebt die „The Wirral“-Szene weiter, die uns in den Nullerjahren neben The Coral auch Bands wie The Zutons, The Stands, The Basement, The Bandits, The Dead 60s oder The Little Flames schenkte. Ein mal Googlen ergibt dann auch: Die Firma hat ihre Webpräsenz halt auf facebook verlegt und alles Neue liest man dort. Nicht so schlimm also, die schlafende Website.

Was bringt uns zu Skeleton Key Records? Es ist die Band The Fernweh. Die sind uns in den letzten Monaten schon mit eine starken Single nach der anderen aufgefallen. Jetzt ist ihr Album da. Ich darf verkünden: Es hält alle Versprechen!

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Was kommt denn heut‘ im Fernweh?

„Next Time Around“ ist die inzwischen dritte Single von The Fernweh aus Liverpool – und einmal mehr wurde es eine wirklich feine folky Nu-Merseybeat-Nummer. Na, da zeichnet sich ein prima Debütalbum ab!

Ob dieses Album schon nahe ist oder wir noch Geduld haben müssen, dazu findet man auf ihrer Labelwebsite allerdings keine Angaben. Skeleton Key (die von James Skelly, The Coral, gegründete Plattenfirma) ist zwar die Heimat einiger prima Acts aus Liverpool und Umgebung, aber ihre Website haben sie seit zwei Jahren nicht upgedatet. Noch nicht mal, dass The Fernweh zu ihrem Roster gehören, ist dort verzeichnet. Naja, jeder setzt so seine eigenen Prios, i guess.

Don’t bore us, get to the Coral!

The Coral, insbesondere Sänger James Skelly,  waren zuletzt verstärkt hinter den Kulissen aktiv. Skelly hat nicht nur das Label Skeleton Key gegründet, auf dem er so prima Bands wie The Fernweh oder Rituals fördert, er ist auch einer der Entdecker, frühen Förderer und schließlich Producer der Blossoms (siehe ein Post weiter unten).

Heute meldet sich die Band, die den ewig unzerstörbaren Indiedisco-Evergreen „Dreaming Of You“ auf dem Kerbholz hat (und natürlich noch viel mehr), mit einer neuen Single zurück. „Sweet Release“ ist der Vorbote fürs kommende Album „Move Through The Dawn“, das am 17. August folgt.

Show Me The Weh

Oha, eine neue Single von The Fernweh! Die Liverpooler Band, die auf dem von The Coral-Sänger James Skelly gegründeten Label „Skeleton Key“ unter Vertrag ist, meldet sich nach dem feinen Debüt „The Liar“ mit einer zweiten Nummer: „Is This Man Bothering You?“ Die Verwandtschaft zu The Coral ist genauso wenig von der Hand zu weisen wie der 60s-Merseybeat-Einfluss. Fein.

One Fernweh or another

Wenn das Label Skeleton Key sich meldet, heisst’s aufhorchen. Dies ist schließlich die Plattenfirma, die James Skelly, Kopf von The Coral, gegründet hat. Hier bietet er jungen Sixties-Gitarrenbands aus Nordengland und Schottland ein Forum. Morgen erscheint dort erstmals eine Single des Liverpooler Quartetts The Fernweh. Wir hören feine, zum Skeleton Key/Coral-Style passende 60s-Nostalgia.

Na, steuern wir heute auf einen Beitrags-Rekord für meinen kleinen Blog zu? Schon das fünfte teilenswerte Video heute! Mein bisheriger Rekord für einen Tag liegt bei fünf Beiträgen…

Sundown Syndrome

Okay, jetzt lasst uns mal detektivisch vorgehen. Sundowners stammen von der Halbinsel The Wirral, die zwischen Liverpool und Wales liegt und von der auch The Coral stammen. Sundowners veröffentlichen auf dem Label Skeleton Key, das von The Coral-Sänger James Skelly geleitet wird. Zwei Mitglieder der Sundowners wiederum sind die Geschwister Fiona und Alfie Skelly. Sie erzählen, James und Ian Skelly (ebenfalls The Coral) seien die Mentoren und quasi inoffizielle Mitglieder der Band.

Hmm. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage: Die könnten miteinander verwandt sein.

Ein bisschen Googlen ergibt: Die vier Skellys sind in der Tat Geschwister. Fiona Skelly singt in den Sundowners gemeinsam mit Co-Frontfrau Niamh Rowe.

Aber ob verwandt oder nicht – die Single „Find Out For Yourself“ ist eine schöne, schimmernde Nummer zwischen Sixties und Janglepop.  Der Song stammt vom zweiten Sundowners-Album „Cut The Master“, welches in England im April erschien, hier aber aktuell weder auf itunes noch auch Spotify steht. Na sieh mal an – sowas gibt’s auch noch!