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KLeine KOllektion 2020/22

Neulich haben wie hier erstmals kiwi vorgestellt, eine Band von Ride-Fans aus Tokio. Hier ihre zweite Single „Beautiful Back“, zu finden auf ihrer Debüt-7 Song-EP „Before You’re Gone“

Keiner kann sagen, die DMA’s wären nicht fleißig darin, Clips auf youtube zu stellen. Da sie ihr neues Album „The Glow“ aber auch zur Zeit nicht touren können, müssen sie nun mal anders auf die Platte aufmerksam machen. Mir ist das ja Recht, ich freue mich über Tracks wie eine neue Akustik-Aufnahme von „Learning Alive“

… und nun noch eine neue Single der Doves. Die drei aus Manchester haben immer „big music“ gemacht, so quasi als Missing Link zwischen The Verve und den frühem Coldplay (als sie noch fein bis sogar richtig gut waren). Seit ihrem Comeback ist diese Musik sogar NOCH bigger. „Cathedrals Of The Mind“ ist die dritte Vorab-Single vom kommenden Album „The Universal Want“

Kleine Kollektion 2020/19

Zuerst mal:  Sorry, ich bin nicht mehr so fleißig wie früher, was das Bloggen angeht. Außerdem ist Sommerloch. Die Updates hier werden seltener. Naja, es muss ja nicht so bleiben.
Anyway. Ich hab mal wieder drei Clips gesammelt, zu denen ich zwei, drei Worte sagen kann.

Zuerst: Andy Bell kommt mit einem Soloalbum. „Schuld“ ist Corona. Denn eine Soloplatte spukte dem Ride-Co-Frontmann und langjährigen Oasis-Bassisten eh lange schon im Hinterkopf herum. Andy hat die Monate der Isolation genutzt, um angefangene und liegen gebliebene Ideen fertig zu stellen. Die Vorab-Single „Love Comes In Waves“ zeigt, dass sich das ganz offensichtlich gelohnt hat. Ein Album „The View From Halfway Down“ wird folgen.

Walt Disco aus Glasgow haben derweil ein Video zu ihrer aktuellen Single „Hey Boy (You’re One Of Us)“ online gestellt. Irgendwie lustig: Mich erinnern diese Schotten in ihrer Rumms-Wumms-Theatralik ja sehr an die Early-80s-Glam-New Waver Adam And The Ants. Als die damals ihren Durchbruch feierten, waren Videos noch relativ neu. Vieles war noch etwas grob, man setzte auf Kostüme und Schminke, Nebelmaschinen und zusammengeschusterte Settings. 40 Jahre später ist es wieder genauso, weil jungen Bands die Budgets fehlen.

Im letzten Post erst habe ich auf die Australier Great Gable  aufmerksam gemacht. Schon haben sie den nächsten Clip: „Tracing Faces“ ist der Titelsong ihre am Freitag erschienenen Albums.

 

 

 

Kleine Kollektion 2020/12

In diesen Tagen gibt’s nur relativ unregelmäßige Updates auf dem Blog, Sorry. Erstens ist Sommerloch, zweitens bin ich immer mal unterwegs, Na anyway. Es haben sich ein paar Clips angesammelt, bei denen sich das Weiterleiten und Kommentieren lohnt.

Los geht’s mit einer Band aus Tokyo, die als Vorbild RIDE nennt. Damit haben kiwi bei mir schon gewonnen. Im August kommt ihre Debüt-EP und vorab gibt’s den Track „Shimmer“.

Silversun Pickups haben derweil eine Version des 90s-Nr.1-Hits „Toy Soldiers“ von Martika als Single aufgenommen. Hat’s das gebraucht? Ach Gottchen. Warum nicht.

Songwriter Peter Bibby ist ein sonderbarer Vogel mit schrägstem Humor. Über seine Songs kann man sich wegschmeißen und gleichzeitig weinen. Auch diesmal wieder. Peter besingt „South Australia’s third most populous city“. Der Ort heisst Whyalla und hat ca 21.000 Einwohner. Ich weiß nicht, ob Pete von hier stammt oder dort hingezogen ist. So oder so, letztlich wird’s zu einer Story über Zurückweisung. Über Zurückweisung durch jemand, bei dem man sagt: „Echt jetzt? Sogar Du?“ So kann man’s deuten und ich deute es so.

Eine ganz sonderbaren Kurs hat die Karriere von Rangleklods genommen. Zuerst war’s das leicht darke Elektropop-Soloprojekt von Esben Andersen, gefeiert daheim in Dänemark. Das Debüt „Beekeeper“ war richtig gut. Dann kam ein zweites Mitglied an Bord: Pernille Smith Sivertsen. Naja, ihr gemeinsamer Style taugte mir weniger. Rangleklods vor Pernille klang individuell, interessant. Auch für mich als Gitarrenheini spannend. Jetzt wurde es so… trendy. Dann gab’s sogar einen neuen Namen: Aus Rangleklods wurde „Blondage“ und die Musik ging mir jetzt echt am Arsch vorbei. Tja und jetzt ist das Duo wieder getrennt, Pernille hat den Namen Blondage behalten und Esben nennt sich wieder Rangleklods. Findet er auch zu seinem alten Sound zurück? Mit der Single „Like That“ kann ich mal auf jeden Fall mehr anfangen als mit dem Blondage-Material.

 

Jetzt noch ein Abstecher nach Kanada. Denn was passt besser zu dänischem Elektropop als akustischer Trad-Country? Corb Lund hat eine neue Platte und spielt uns daraus „Never Not Had Horses“

We Kür A Lot – Part 3

 

So. Jetzt aber. Ich habe mich lange um andere Dinge gekümmert, aber in Zeiten der Corona-Isolation habe ich keine Ausrede mehr. Der Ein-Kasten-Augustiner-Preis-Gewinner für 2019 will offiziell bekannt gegeben werden!
Worum geht’s? Wir haben ein Lied zum Song des Jahres gekürt, auf unsere bekannt beknackte Weise. Dies ist der zweite Teil zum diesjährigen Votum. Vielleicht wollt ihr erst mal Teil Eins lesen?

Oder ihr taucht direkt ein in Runde zwei… We Kür A Lot – Part 3 weiterlesen

We Kür A Lot – Pt. 2

Ein Mal im Jahr erlauben wir uns den Quatsch: Wir vergeben auf diesem Blog den unwichtigsten Music Award der Welt! Es ist unser 1-Kasten-Augustiner-Preis für den Song des Jahres!

Es geht so: Eine Band bzw Sängerin/Sänger soll von uns für den einen Kasten Münchner Bier kriegen. Wer aber gewinnen will, der muss sich in einem so komplizierten wie albernen Verfahren durchsetzen. Neulich war’s mal wieder so weit, da trafen wir uns zur Kür des Siegers. 

We Kür A Lot – Pt. 2 weiterlesen

Love You Ride

… und? Wartet ihr alle gespannt auf „This Is Not A Safe Place“? Freitag ist es so weit! Das zweite Album von RIDE seit ihrer Wiedervereinigung (ihr sechstes insgesamt) kommt!

Mein Job erlaubt mir ja, dass ich die Platte schon hören konnte. Ich sage: Es gilt das Gleiche wie für „Weather Diaries“. Zwar gibt es auf der Platte den einen oder anderen Durchhänger, okay. Aber darüber sieht man gerne hinweg. Viel wichtiger aber ist nämlich: Es gibt eine ganze Handvoll famose Lieblingslieder! Songs, die sich wie selbstverständlich unter die Highlights ihres Gesamtwerks einreihen!

Ride waren eine der Bands, die ich so so so doll liebte, dass ich vor ihrer Wiedervereinigung fast Angst hatte. Angst, dass sie’s versauen könnten. Aber RIDE haben das Ganze meisterlich, äh, gemeistert. Und als Beweis schicken sie dem Album noch schnell die bildhübsche Nummer „Clouds Of Saint Marie“ voraus.

Hier noch mal mein Interview mit Mark Gardner zu „Weather Diaries“

I’ll sign this Repitition!

So. Den ersten Moment dieses Beitrags atme ich kurz durch und grinse darüber, dass meine letzten zwei Posts hier über a) Pale Saints und jetzt b) über RIDE gehen. Weil das so quasi meine zwei Lieblingsbands zu meiner Abi-Zeit waren. Jetzt dürft ihr mit meiner inneren Stimme mit diskutieren: Bin ich mir treu geblieben oder hänge ich einfach nur krass in meiner Entwicklung fest? Tja.

Die Pale Saints gibt’s nicht mehr, aber RIDE haben sich bekanntlich reformiert und sie haben – was ja nicht oft passiert – tatsächlich wieder in ihren frühen Groove zurück gefunden. Sie klingen 30 Jahre nach ihren ersten Singles noch/wieder fresh. Auch und gerade, weil sie sich nicht wiederholen, sondern ihre ersten Jahre als, tja, Baumstamm/Stammbaum nehmen, von dem neue Äste sprießen dürfen.

Siehe: „Repitition“, die zweite Single von ihrem kommenden insgesamt sechsten Album „This Is Not A Safe Place“. Ein bisschen Electronica, ein gewisses New Wave-Feeling (Kollege Fischi sagte, er fühle sich an David Bowies „Sound And Vision“-Ära erinnert, als er den Song hörte) und viel Ride-Melodik und Noisepoppigkeit. Einen solchen Song gibt’s noch nicht in der Ride-Discographie, aber er passt perfekt rein. Tollo.

Review: Hatchie

Hatchie – „Keepsake“

Ich wollte hier ja eigentlich letzten Mai schon was Größeres zu Hatchies erster EP schreiben. Denn Harriette Pilbeam aus Brisbane hat darauf große Erwartungen erfüllt und noch größere geweckt. Ich hab aber nix geschrieben. Warum? Dazu gleich.

Los ging’s im Herbst 2017. Da tauchte Harriette alias Hatchie, bis zu diesem Punkt (wenig) bekannt als Mitglied der Indiepopband Babaganouj, mit ihren ersten Solo-Singles „Try“ und „Sure“ auf. Man hörte gleich: Da ist was im Busch. Diese Lady kann so richtig schönen Dreampop machen. 

Ein paar Monate später gab’s „Try und „Sure“ noch mal auf Hatchies erster EP, plus drei neue Songs. Diese fielen nicht ab. Sie hielten den Level und bestätigten die Qualität der ersten beiden Singles.

Aber ich habe dann eben doch keinen Text dazu gepostet. Der Grund: Mehr als zu sagen „Hey, echt schöner, gekonnter Dreampop“ wollte mir einfach nicht einfallen. 

Letzten Freitag ist nun Hatchies erstes ganzes Album erschienen. Es ist sehr gelungen. Na, versuchen wir’s: Kann ich diesmal mehr dazu sagen? Review: Hatchie weiterlesen

Cool As Fukai!

Oh oh oh, das gefällt mir!! Das gefällt mir auf Anhieb!

Fukai Nana stehen vor der Release ihrer Debüt – EP. Die junge Band aus Japan beruft sich auf Vorbilder wie DIIV, Teenage Fanclub, Sonic Youth und Ride. Das ist schon mal ein gutes Zeichen. Und in der Tat, der Song „飛び込む“ ist so richtig schön peppig und schräg.

Der Sänger/Gitarrist der Band trägt den Namen Jacopo Lanotte, er stammt aus Turin und studiert in Tokio.  Auf der Single singt er sowohl Japanisch als auch Englisch, die am 5. Juni erscheinende EP namens „Can I Love You“ wiederum wird auch einen Song auf italienisch namens „Stelle Cadenti“ beinhalten. Na, ich werde die Band im Auge behalten.

Wo ich schon dabei bin: Der Rest der Band besteht aus Yohei Funada (Gt), Riku Tabata (Bass) und Natsumi Tabata (Drums).