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I Wanna Be Award (2015) – Pt 2

header augustSo, nu aber. Ich schulde euch noch Teil 2 der diesjährigen Kür des 1-Kasten Augustiner-Preises. Welcher Band bzw. welchem Sänger oder Sängerin werden wir bei Gelegenheit eine Kiste Münchner Bier überreichen, weil sie/er/sie unserer Meinung nach das Lied des Jahres 2015 fabriziert hat?

Teil 1 des Ganzen findet ihr etwas weiter unten oder HIER.

Teil 2 folgt jetzt:  I Wanna Be Award (2015) – Pt 2 weiterlesen

I Wanna Be Award (2015) – Pt 1

Augustiner Header

… und wir versuchen’s ein mal mehr.
Fünf Mal haben wir den „Ein-Kasten-Augustiner-Preis“ für den Song des Jahres gekürt (vier mal davon noch auf meinem alten Blog). Erst zwei mal haben wir den Preis – einen Kasten Augustiner – auch tatsächlich an die Gewinner übergeben.
Ich habe deswegen schon mit dem Gedanken gespielt, das Ganze dieses Jahr sausen zu lassen. Aber hey – es macht ja doch immer Spaß, sich in meiner Küche zu treffen und über Musik zu diskutieren, und dann ergab es sich noch, dass meine lieben Freunde Nat und Nico am gleichen Wochenende nach München kommen konnten. In dieser kleinen Runde wurde entschieden.

I Wanna Be Award (2015) – Pt 1 weiterlesen

… übrigens: It’s On!

Ich habe mich überreden lassen. Wir sind spät dran und haben auch den Ein-Kasten-Augustiner-Preis vom letzten Jahr noch nicht mal überreicht – aber hey, das Meeting dazu, das macht immer Spaß. Also, here we go:

Augustiner Preis 2015

Die Liste der bisher nominierten Songs gibt’s nach dem Break:

… übrigens: It’s On! weiterlesen

Interview: Richard Hawley

Hawley Header

Ein Gitarrist und Gentleman. Richard Hawley, der Maestro der Schwermut aus Sheffield, hat seit letzter Woche ein neues Album draußen. „Hollow Meadows“ ist nach dem Psychedlic-Rock-Ausflug „Standing On The Skies Edge“ wieder eine Rückkehr zu dem schummrige-Plüschsofa-Bar-Crooner-Sound, der den Ex-Gitarristen der Britpopper Longpigs verspätet zu einer festen Größe gemacht hat. Sowohl als Songwriter-Kritikerliebling als auch als Mentor junger Bands, nicht zuletzt der Arctic Monkeys. Ich hatte Sir Hawley am Telefon.

Interview: Richard Hawley weiterlesen

Review: Duke Special

duke-special-look-out-machines-7692Duke Special – „Look Out Machines“

Es wird nicht zu vermeiden sein, dass ich mich hier ab und zu wiederhole. Deswegen: Sorry, aber einmal mehr beginne ich eine Rezension mit meiner These, dass ein Singer/Songwriter steht und fällt mit seiner Persönlichkeit. Sowie mit der Story bzw. der Figur, die er verkörpert.

Duke Special ist so eine Persönlichkeit. Der Mann aus Belfast, der eigentlich Peter Wilson heisst, sieht aus wie Robert Smiths kleiner Bruder aus dem Wanderzirkus: Schäbige Anzüge, Dreadlocks, Kajal zentimeterdick um die Mauseaugen. In einem Märchenfilm könnte man ihn als Rumpelstilzchen casten. Deswegen ist so besonders, was passiert, wenn er sich ans Klavier setzt: Dann wachsen ihm Schwingen und schwingt sich er in einen Himmel des Musiktheaters auf. Er wird zu einem zerknitterten Rufus Wainwright, der nicht auf der Met, sondern in der Augsburger Puppenkiste singt. Es hat was von Cabaret, es hat was von Drama, und es hat auch was von Elton John. Es ist, sozusagen, große Kleinkunst.  Review: Duke Special weiterlesen