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Fuzz-cinating!

Fuzzy Sun sind bisher als enge Freunde der Blossoms bekannt geworden. Letztere UK-Indiepopstars haben ihre Kumpels, mit der sie den Heimatort Stockport teilen, schon wiederholt als Support auf UK-Tour mitgenommen. Auch haben sie ein Label gegründet und dort Fuzzy Suns erste EPs veröffentlicht – und auch klanglich waren Fuzzy Sun erkennbar nah an Blossoms dran.

Jetzt sieht es so aus, als ob die Junior-Partner in der Beziehung sich langsam freischwimmen. Die neue Single „I Ain’t Right“ erscheint unter Fuzzy Suns eigener Flagge und sie klingt auch nur noch zu, sagen wir, 50% nach Blossoms. Die anderen 50% gehen in Richtung Parcels. Denn dies ist slicker, tanzbarer und ziemlich lässiger Disco-Groovepop.

Auch Sänger Kyle Ross zeigt hier Selbstvertrauen. Mal eben so herrlich beknackt durch die Fußgängerzone zu tanzen, das verlangt schon einen gewissen Schneid und die Fähigkeit zur Selbstironie.

Wer muss wie ich an Bob Fossil denken? „And that is why I don’t like Cricket!“

PAELLAS Eastern

Wer meinen Blog regelmäßig besucht, hat es mitgekriegt: Ich versuche, mich in die Indie- und Popszene Japans einzulernen. Bis bis ich mich wirklich auskenne, wird es aber noch ein langer Weg sein.

So lerne ich eine Band wie die PAELLAS aus Tokio gerade erst kennen, obwohl sie keinesfalls am Anfang ihrer Karriere steht. Vielmehr hat die Gruppe mit ihrer neuen Single „Horizon“ bereits ihr drittes Album angekündigt: „Sequential Souls“ erscheint am 05.06.

Auch PAELLAS machen diesen super-slicken Sound, der in Japan unter dem Genre „City Pop“ firmiert. Ihre Variante des Sounds betont die Synthies und House-Pop-Grooves. Was ich ganz interessant finde: Mit „Horizon“ kommen sie dem Sound einer australischen Band durchaus nahe, die bei uns und international letztes Jahr sehr gehypet wurde: Parcels. (Findet ihr das auch?) Aber: PAELLAS waren vor ihnen da.

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