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Take The Longlist and walk it. Pt 1

Ich habe es auf diesem Blog zu sowas wie einer Tradition gemacht, die jährliche Sound Of 2017 BBC-Longlist zu kommentieren. Ihr wisst schon, am Ende der Popsaison picken die Experten von der altehrwürdigen British Broadcasting Corporation immer 15 Namen, denen sie den großen Durchbruch im neuen Jahr prognostizieren. Dieses Jahr wählten sie sogar 16.

Ich habe trotzdem schon überlegt, das Ganze dieses Jahr zu lassen, denn dieses Mal finde ich die Liste ganz besonders frustrierend. Ich gucke mir das Ganze ja immer aus meiner Indiegitarren-Perspektive an. R’n’B und Dance-Acts sprechen nicht meine Sprache, da kann ich gut nicht von schlecht unterscheiden. Ist so. Aber deses Jahr liegt die Betonung noch stärker als in den Vorsaisons auf diesem Segment. Schlechte Zeiten für Gitarren. Oh well. Aber ich habe mich durchgerungen.

Hier erst mal der Clip der BBC. Nach dem Break meine Einschätzungen zu den möglichen Stars of 2018.

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Tame ImPaler / Lame Imposters

Jetzt mal ehrlich. Dass Pale Waves als neue UK-Hoffnung gelten, ist doch ein Armutszeugnis. Da kann die Alte (sie heisst Heather Baron-Gracie) in noch so viel Kajal tauchen und Gräfin Dracula mimen, uns täuscht sie nicht. Pale Waves machen Songs, da hätte sich früher nicht mal Avril Lavigne getraut, sie den Kids als was Aufmüpfiges und Alternatives zu verkaufen.

„Television Romance“ ist übrigens ein Four Chord-Song und das Video hat Matt fucken Healy von The 1975 gedreht. Noch so ein absolutes Feindbild.

Aaargh. Wenn man das mit Australien vergleicht! Mit Alex Lahey, mit Middle Kids! Aber bevor wir die Briten komplett verurteilen, erinnern uns Wolf Alice dran: Auch auf der Insel selbst gibt’s female Indie, der da von weit oben drauf SPUCKT!