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DIe Tsume der einzelnen Teile

… und immer noch herrscht Sommerloch und immer noch habe ich bei jedem neuen Post das Gefühl, erst mal „Sorry“ sagen zu müssen, weil der letzte schon mehrere Tage alt ist.

Na anyway. Seit ich japanischen Indie für mich entdeckt habe, haben sich mitsume (ミツメ) aus Tokio als eine meiner Lieblingsbands der dortigen Szene heraus kristallisiert. Denn das Quartett macht zwar sehr zurückhaltenden Groovepop, dieser ist aber immer auch ideenreich und vertrackt. Mitsume sind in diesen Monaten ziemlich produktiv, veröffentlichen Singles im Abstand weniger Wochen. „Tonic Love“ („トニック・ラブ /“) ist in diesem Jahr schon Nummer fünf.

Meine Alben 2019, Pt.4 – 15-11

… und weiter geht’s. Ich stecke immer noch mitten in der Aufstellung meiner Lieblingsalben aus dem Jahr 2019. Inzwischen sind wir bei den Positionen 15 – 11 angelangt.

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Show Me Sume Thing New

Ich komme in diesen Tagen leider weniger dazu, mich um den Blog zu kümmern. Mal eben Videos posten, kein Problem. Aber dass ich Interviews abtippe oder seitenlange Albumrezensionen texte, das gibt’s derzeit seltener, Sorry. Mit mehr Zeit hätte ich schon vor Wochen einen Text zum Album „Ghosts“ der Japaner mitsume (ミツメ) hier gepostet, denn diese feine, unaufdringliche Platte voller unorthodoxer Melodien findet sich seit ihrem Erscheinen wieder und wieder in meiner Playlist.

Es gibt ein neues Video aus dem Album – und zwar zum Song „エックス“. Für die internationalen Hörer heisst dieser Track einfach nur „X“. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass man uns bei dieser Übersetzung etwas unterschlägt.

Here Comes The Sume!

Von den japanischen Indiebands, die ich in den letzten Wochen und Monaten so verfolge, kristallisieren sich mitsume (ミツメ) mehr und mehr als absolute Favoriten heraus. Das, was die vier Jungs aus Tokio machen, finde ich extrem smart und sophisticated. Irgendwo zwischen japanischem City Pop und westlichem Indie finden sie sehr flüssige, schicke Grooves, dazu versetzen sie ihre Songs mit versteckten, kunstvollen Spielereien.  Achtet auf das genau abgestimmte Arrangement ihrer neuen Single „Namerakana Hibi“ („なめらかな日々“) – ist das nicht echt fein anzuhören?

„Namerakana Hibi“ ist der Vorbote für mitsumes am 3. April erscheinendes neues Album „Ghosts“.

A mitsume Night’s Dream

Whoah! Hey, ich bin echt happy, dass ich neulich diesen „Ich sollte was über japanische Indiebands lernen“-Flash hatte. Schon wieder ein famoses neues Video, das geteilt werden muss! Diesmal sind es ミツメ (aka mitsume), die uns in einer Livesession den neuen (?) Song „ジンクス“ („Jinx“) präsentieren. Mir gefällt die Nummer prima!

Mitsume kommen aus Tokio und gründeten sich 2009 an der Elite-Privatuniversität Keio. Viele hohe Vertreter der Politik waren auf der Keio-Uni, mitsume aber machen lieber supersmarten, komplexen Gitarrenpop und bringen das alles auf ihrem eigenen Indielabel raus. Gute Entscheidung.

This Is J-Indie

Vor wenigen Tagen schrieb ich hier: „Ich sollte echt mehr über japanischen Indie Bescheid wissen.“

Denn erstens ist es schon manchmal frustrierend, mit anzusehen, wie sehr z.B. die britische Szene stagniert oder wie wenig in Schweden passiert, wenn man das mal mit früher vergleicht.
Gleichzeitig sind mir zuletzt vereinzelt mal Bands aus Japan aufgefallen – und quasi jedes Mal haben sie was bei mir ausgelöst. Mal ist es Begeisterung, mal Befremdung, mal liegt es irgendwo dazwischen. Ab und zu ist es beides gleichzeitig. 

Also habe ich mir vorgenommen, mich mal in die Szene rein zu hören. Ich dachte, das würde viel Recherche bedeuten und ich müsste mich durch unleserliche Websiten mit mir fremden Schriftzeichen kämpfen. Aber es ging viel leichter, als ich dachte. Man muss das ja tatsächlich nur googeln und landet schnell auf zahlreichen Sites, die ganze Listen führen, auch auf englisch. Sucht man sich dann Videos einer Band raus, deren Beschreibung vielversprechend war, bietet youtube in seiner Leiste rechts auch schon zahlreiche weitere Kandidaten an. Plötzlich hat man 30, 40 Bands durchgeklickt. Einige sind vernachlässigbar, einige haben mit Indie wenig zu tun. Aber die Quote der Bands, die ich auf irgendeine Weise spannend fand, die war enorm. 

Nach dem Break gibt es eine kommentierte Liste, in der ich Namen zusammen gestellt habe. Bands, die aktuell aktiv sind und die bei mir am meisten Eindruck hinterlassen haben.

Zum Start aber erst mal mein Lieblingslied von The fin. (Bild oben) Wer auf meinem Blog öfter mal landet, kann an diesem Namen nicht vorbei gekommen sein.

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