Schlagwort-Archive: Middle Kids

Crate Expectations – Pt. 3

Ich mache gleich ohne Umschweife weiter, okay?

Dies ist der zweite Teil des Beitrags zur Kür unseres Ein-Kasten-Augustiner-Preises für den Song des Jahres 2018.

Worum es geht und wie wir bis hierher kamen, das lest ihr bitte HIER in Teil 1.

Zehn der zwanzig Kandidaten sind ausgeschieden, weiter geht’s! Crate Expectations – Pt. 3 weiterlesen

Crate Expectations – Pt. 2

Okay, okay. Dieser Blog mag praktisch keine Leser und eine ähnliche Relevanz haben. Das aber hindert uns nicht daran, einen Preis zu vergeben. Oder sagen wir’s so: Es hindert uns nicht daran, einen Preis zu küren. Ihn dann auch zu übergeben, das ist ja noch mal wieder die nächste Sache. 

Aber darum soll es ein andermal gehen. Zuerst: Letzten Samstag war es erst mal wieder so weit! Wir haben einen Sieger gefunden! Wir haben unseren Song des Jahres ernannt – und die Musiker, die ihn geschaffen haben, sollen von uns einen Kasten Augustiner kriegen. Jawohl, es geht um den Ein-Kasten-Augustiner-Preis 2018 – und in diesem ersten von zwei Beiträgen berichte ich über Teil 1 unseres Entscheidungsprozesses.

Was das bedeutet? Aaalso… das Spielchen geht so:

Crate Expectations – Pt. 2 weiterlesen

Meine Alben 2018, Pt.6: 5-1

Fanfare! Langwierig habe ich mich bis hier vorgearbeitet. Nun sind wir angekommen. Ladies and Gentlemen, es ist so weit. Hier sind die meiner Meinung nach besten Alben des Jahres 2018 – Platz 5 bis Platz 1

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How Longlist Can You Go – Part 2

Jetzt aber. Ich bin so weit. Die BBC hat vorgelegt und zehn Stars fürs Jahr 2019 prognostiziert. Ich lege nun nach und nenne hier meine zehn eigenen Indie-Hoffnungen fürs neue Jahr.

Die Kriterien sind wir jedes Jahr: Um in Frage zu kommen, darf die Band/der/die Künstler(in) noch kein Debütalbum veröffentlicht haben. Ich sage auch nicht: „Die werden reich und berühmt“ – ich sage: „Ich verspreche mir hier ein hoffentlich tolles, mindestens spannendes erstes Album“.

Okay: Auf „Weiterlesen“ klicken und es kann losgehen:

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Interview: Polish Club

In ihrer Heimat Australien räumen sie bereits total ab – ihr Debütalbum „Alright Already“ wurde down under schon letztes Jahr als eine der heissesten Rockplatten der Saison gefeiert. Hier in Europa dagegen müssen Polish Club noch mal bei Null anfangen. Aber Sänger/Gitarrist Novak und Drummer John-Henry (genannt J-H) haben da Bock drauf. Auch ohne Hilfe ihrer Plattenfirma sind die zwei aus Sydney kürzlich nach Deutschland gekommen und sind auf der gemeinsamen Tour von ABAY und Razz als Vorband mitgefahren. Ich traf die beiden zum Gespräch vor der Münchner Show.

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All your garbage and your gold

Wie begeistert ich vom Debütalbum der Middle Kids bin, das habe ich ja schon mitgeteilt. Jetzt hat das australische Trio mein Lieblingslied der Platte als Single ausgekoppelt. Gute Wahl!

„Don’t Be Hiding“ ist ein Liebeslied, in dem’s um die Makel und die Macken des Partners und von einem selbst geht. Darum, dass man genau diese „Fehler“ auch liebenswert und spannend finden kann und darum, dass man sich gegenüber dem/der Liebsten nicht verstellen muss. Fucken Hell, ich bin immer noch jedes Mal total gerührt bei diesem Refrain.

Don’t be hiding,
I am not that bothered by the stuff you’re fighting,
if only for the reason that it makes you more exiting.
You don’t have to sell it, I am sold

So give me all your garbage and your gold 

Here’s looking at you, kids

Neulich geriet ich übertriebenermaßen/völlig angemessenerweise (delete as appropriate) in extatische Zuckungen übers Album der Middle Kids. Hannah Joy & Co haben nun eine neue Live-Session auf dem US-Sender WFUV eingespielt. Das ist zwar in dem Sinne kein neues Video… aber hey, die Middle Kids! Das ist Argument genug, ums zu posten.

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Review: Middle Kids

Middle Kids – Lost Friends

Vorschusslorbeeren wurden verteilt. Nicht zuletzt von mir. Als ich Anfang des Jahres meine persönlichen Newcomer-Tipps für 2018 postete, da platzierte ich die Middle Kids auf Platz eins. Es gibt einen Grund, warum ich das hier dazu schreibe: Um anzugeben. Um zu protzen: „Seht ihr? Ich hab’s doch vorher schon gesagt!“ Denn haben Hannah Joy, Tim Fitz und Harry Day die in sie gesetzten Hoffnungen erfüllt? Ach was! Sie haben sie übertroffen! Ich sag’s gleich: „Lost Friends“ ist sensationell. SEN-SA-TIO-NELL!

Also, schwer war die Prognose natürlich nicht. Letztes Jahr haben die drei Sydneysider (dass das mal wieder Australier sind, war eh klar, oder?) ihre erste EP veröffentlicht. Sechs Lieder, die erstens einfach makellos waren und zweitens: Sogar noch besser als einfach makellos! 

Denn makellos, das heisst ja nur, dass alles sitzt und nichts falsch gemacht wurde. Makellos, das sind sie eh, die Middle Kids, denn zielsicher und stilsicher picken sie genau die richtigen Sounds und mit so lockerer wie präziser Hand schichten sie sie in der idealen Dichte. Ja, makellos. Aber sogar noch besser als makellos ist es, weil es auch berührt und packt. 

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C’mon Kids!

Lady Power Pt3: Hannah Joy und ihre Middle Kids. Ooooh, die Middle Kids! Das Trio aus Melbourne, auf dessen Album „Lost Friends“ ich so ungeduldig warte! (Naja, das ist gelogen. Ich hab’s ja schon vorliegen, ich wichtiger wichtiger Journalist. Und es ist so toll, wie ich hoffte! Wenn’s am 04.05. erscheint, werde ich hier einen orgasmisch jubelnden Text hinterlassen!)
Auch die neue Vorab-Single „On My Knees“ ist wieder SO ein Indiegitarrenpop-Knüller, bei dem Hannah Joy ihre Stimme zur vollen Geltung bringen kann. Das Video finde ich eher meh, aber der Song, die Gitarren, die Stimme – yippieh!

p.s. Das Video finde ich sogar ziemlich fürchterlich. Bitte hört euch den Song mit geschlossenen Augen an!
Was ist das mit diesen „Wir lassen-irgendwelche-random-people-im-Video-rumhampeln“-Clips, die mit Song und Message NICHTS zu tun haben? Wie viele von diesen Scheißdingern habe ich schon gesehen und jedes Mal doof gefunden? Immerhin tun diesmal die Extras nicht so, als ob sie singen… aber trotzdem – fuckoff! Mit SOWAS läutet ihr eure Albumkampagne ein, Middle KIds? Den Regisseur sollte man wegen Sabotage verklagen! Okay, meine Theorie: Wer Videos dreht, wird auch immer von seinen Freunden gepiesackt „Ich will auch mal in einem mitspielen!“ Irgendwann hat man als Director dann die Schnauze voll. Dann dreht man einen Scheißclip, da darf jede Stiefschwester und jeder Nachbar sich mal zum Affen machen und es ist erst mal Ruhe im Karton. Zu blöd halt, dass die Middle Kids drunter leiden müssen.