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Right on, Righton!

James Righton war ein Drittel der Klaxons – inzwischen arbeitet er solo als Shock Machine. James‘ Debütalbum ist bereits sehr lange in der Mache und die VÖ wurde wiederholt verschoben – die Plattenfirma schickten schon letztes Jahr die Bemusterungen raus. Nun soll es im August endlich erscheinen.

Was da wohl im Hintergrund alles ablief? Ob sich die bemusterte Version wohl von der finalen Version stark unterscheidet? An den Songs kann’s nicht gelegen haben, denn die Vorab-Nummer „Unlimited Love“ gehört für mich zu den bisherigen Knallern des Jahres. Dies ist genau die Sorte Lied, die MGMT nach ihrem ersten Album nicht mehr abgeliefert haben.

Ach ja – Wenn man über James Righton schreibt, muss man auch quasi obligatorisch dazu sagen, dass er der Ehemann von Keira Knighley ist. Wir sind ja schließlich hier bei der Gala, also wollen wir’s nicht unerwähnt lassen.

Review: HEALTH

DEATH_MAGIC_cover_art1.jpg042415104425HEALTH – „Death Magic“

Viele von Euch haben ein HEALTH-Album daheim, ohne dass sie es wissen. Die Industrial-Gazer aus L.A. haben den Soundtrack fürs Computerspiel „Max Payne 3“ geliefert, weil jemand bei Rockstar Games meinte, sie seien genau die richtigen, um eine futuristisch-distopische Atmosphäre zu schaffen (und Recht hatte). Was auch bedeutete, dass HEALTH umso länger brauchten, um mit „Death Magic“ den regulären Nachfolger ihres letzten Albums auf den Markt zu bringen – „Get Color“ erschien 2009.

HEALTH ist eine Band, die ich bisher sehr spannend fand – aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich Fan war. Sie können halt schon ziemlich brachial sein und werden nicht umsonst als Industrial kategorisiert – und ich bin und bleibe nun mal ein Popkid. Trotzdem gab’s immer die Momente, wo wir uns überschnitten: „USA Boys“ (2010) zum Beispiel legte auch ich regelmäßig im Atomic auf, speziell wenn ich gegen Ende des Abends übermütig/betrunken wurde, um selbst den Dancefloor zu stürmen – die Nummer hat ein sinistres Keyboardriff, das dich hypnotisiert und dir dann fein säuberlich die Schädeldecke wegfräst. Die Nummer ist der Wahnsinn, auch fünf Jahre danach.

Ich hatte trotzdem keine großen persönlichen Erwartungen ans neue HEALTH-Album. Ich dachte, okay, mit Glück sind wieder ein, zwei Tracks drauf, die mir mit einem gewissen Grad an Poppigkeit entgegenkommen – aber normal ist die Band nun mal sperrig und schroff und mehr was für NIN-Fans als für mich.

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