Schlagwort-Archive: Marlon Williams

That’s alright, Marlon

Kurzer Rückblick in Jahr 2016: Zu den spannendsten Newcomern gehörte ein Neuseeländer mit Maori-Wurzeln, der auf seinem Debütalbum alle möglichen Folk-Einflüsse unter einen Hut brachte und mit wunderschöner Crooner-Stimme beeindruckte.  Mitte Februar meldet sich Marlon Williams zurück mit seinem zweiten Album „Make Way For Love“.  Vorher gibt’s das Video zum Song „Nobody Gets What They Want Anymore“. Ebenfalls im Lied zu hören: Marlons Liebste, die NZL-Songwriterin Aldous Harding.

Zur Erinnerung: HIER mein Interview mit Marlon zum ersten Album.

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Interview: Marlon Williams

Marlon Williams Header

Wer letztes Jahr auf den Konzerten von Husky war, der erlebte im Vorprogramm ein echtes Ereignis. Marlon Williams, Singer/Songwriter aus Lyttelton, Neuseeland, entpuppte sich zweitens als charmanter Entertainer und erstens als Typ mit einer Wahnsinnsstimme. Er begeisterte das Publikum sofort, obwohl viele seiner Songs waschechter Country waren – und es ist ja nicht so, dass sich beim Wort „Country“ nicht vielen Leuten die Nackenhaare aufstellen. Damals schon konnte man sein Debütalbum („Marlon Williams“) am Merch-Stand kaufen. Für den Rest Deutschlands steht es nun auch endlich im Laden und ich sprach mit dem guten Mann am Telefon. Interview: Marlon Williams weiterlesen

Earth Is The Longlist Planet, Pt 5

VRYLL Header

Ich hatte meine eigene Best Ditches – Longlist für 2016 versprochen. Meine Antwort auf die Longlist der BBC. Anstatt nur über deren langweilige Newcomer zu lästern, wollte ich meine eigenen Tipps mit in den Topf werfen und prognostizieren, welche Bands nächste Saison groß rauskommen. Naja, vielleicht nicht unbedingt groß rauskommen – meine Vorhersage soll eher besagen, dass diese genannten Acts 2016 hoffentlich ein gutes bis tolles Debütalbum vorlegen können. Letztes Jahr habe ich das Gleiche gemacht, mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Also okay. Nach dem Break findet ihr meine Tipps für 2016.

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Hello again, Miss Lonesome

Jaja, einen Liveclip von Marlon Williams „Hello Miss Lonesome“ habe ich die Tage erst gepostet. Aber es gibt einen neuen, gemeinsam mit seiner Band The Yarra Benders, und der ist besser.

Marlon Williams = prima NZL-Singer/Songwriter. Sein Album erschien down under im Frühjahr und kommt im Januar weltweit. Vielleicht habt ihr ihn dieses Jahr schon bei Husky im Vorprogramm gesehen.

Another New(ish) Collection

Man kann als Blogman nicht immer der Erste sein. Heute mal ein paar Clips, bei denen ich etwas später dran bin – die aber deswegen ja nicht weniger sehenswert sind.

Zuerst mal: The Wholls – ich habe heute in einem Facebook-Post behauptet, das seien Amis, aber sie sind aus Bedford/UK. Gelesen hatte ich: Sie haben ihr Debütalbum in Kalifornien mit Steve Baughman aufgenommen, der u.a. schon mit Michael Jackson, 50 Cent und Usher gearbeitet hat. Da dachte ich also erst mal, das seien US-Amerikaner. Warum sonst wird bei einer Gitarrenband ein so großer Name gebucht – der noch dazu aus einem ganz anderen Segment kommt?

Ich sag‘ Euch warum: Weil The Wholls auf der Insel ein paar wichtige Wettbewerbe gewonnen haben und man 2016 so fest mit ihrem Durchbruch rechnet, dass man sie gleich mal entsprechend finanziert und in die Staaten geflogen hat. Heute veröffentlichen sie ihre erste Single „X21“.

Tja, was sagen wir dazu?  Ich fand „X21“ witzig, als ich noch dachte, dies seien Amis – weil es so extrem nach Arctic Monkeys klingt. „Schau an: Amis, die Alex Turner sein wollen  – kein Wunder, dass sie nur die Musik, aber nicht wirklich die schlauen Texte mitnehmen!“ Jetzt, da ich weiss, das sind ja doch nur Briten, bin ich ein bisschen desillusioniert. Da ist das Video in der Wüste mit den sexy Kids auf Diebestour eigentlich nur noch ein unverschämter Ripoff der AM-Ästhetik.

Andererseits wiederum: Der Song kickt, anders kann man’s gar nicht sagen.

Kommen wir zu was, wo es keine zwei Meinungen geben kann: Night Engine aus London sind super. Als wäre Bowie der Leader von Roxy Ferdinand, nur in ginger. Dieses Jahr veröffentlichten sie gerade mal eine Single: „Wound Up Tight“. Dass es zu dem Song auch ein Video gab, habe ich erst heute zufällig mitgekriegt. Der Clip erschien schon am 01.06., aber hat skandalöserweise noch nicht mal 1.400 Views. Das bedeutet: Ich darf’s auch jetzt noch teilen!!

Jetzt werde ich wieder aktueller: Public Access TV aus NYC hatte ich bisher mehr so als Synthpopper auf dem Schirm, aber ihre neue Single „In Love And Alone“ zeigt sie als Garagenrocker. So klangen die Bands im Jahr 2 nach den Strokes. Hört man durchaus mal wieder gern, oder?

Superduper aus Neuseeland: Marlon Williams. Down under ist das jüngste Album des smarten Songwriters, den einige von Euch vielleicht dieses Jahr schon als support von Husky gesehen haben, seit dem Frühjahr draußen. Im Januar erscheint es auch im Rest der Welt, aus dem Anlass wurde ein Video zur Single „Hello Miss Lonesome“ gedreht. Ein Video, das ich nicht einbetten kann, weswegen ich hier nur darauf verlinke. Als Ersatz eine Liveversion:

Ach, und wo wir schon dabei sind: Marlon Williams ist auch in Sachen Folk und Country unterwegs, und das Juwel aus Neuseelands Country-Szene ist eine Kanadierin, die sich der Liebe wegen bei den Kiwis niedergelassen hat: Tami Neilson. Marlon hat mit auf ihrem prima 2014er Album „Dynamite!“ mitgesungen, und wie sehen ihn hier (1. von links) als Teil von Tamis Band in einem neckischen Clip aus dem Sommer – die Songs sind „Texas“ und „Cry Over You“. Das ist doch ganz drollig, oder?

Marlon Brandnew

Oh, das sind super Nachrichten: Wenn nächste Woche die wunderbaren Australier Husky (hier mein Interview zum letzten Album „Rucker’s Hill“) auf Deutschlandtour kommen, nehmen sie im Vorprogramm den neuseeländischen Sänger Marlon Williams mit. Der junge Mann ist mir schon positiv aufgefallen – down under ist sein Solodebüt in diesen Tagen erschienen, hierzulande müssen wir noch warten.
Aber vielleicht hat er’s ja am Merch-Stand dabei? Anyway: Ein Grund mehr, zur Show zu kommen, und zwar früh!