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A Star is Marlon

Habt ihr eigentlich „A Star Is Born“ schon gesehen? Ich ja nicht. Aber Marlon Williams hat halt tatsächlich einen Mini-Auftritt.

Wie kam’s dazu? Bradley Cooper hat den Neuseeländer im Radio gehört, Marlons LA-Show, die am gleichen Abend stattfand, wurde angekündigt. Bradley ging hin und war so begeistert wie alle, die Marlon dieses Jahr live erlebt haben. Also hat der Hollywood-Star nach dem Konzert gleich mal Kontakt gesucht und gejubelt „Wir schreiben dir eine Rolle in unserem Film!“

Wer den Film gesehen hat: Marlon spielt mit Lady Gaga auf der fiktiven Grammy-Verleihung den Roy Orbison-Tributsong. Es gab wohl auch eine längere Sprechszene, einen Streit hinter den Kulissen mit Bradley Coopers Figur, die aber fiel dem Schneidetisch  zum Opfer. Vielleicht wird sie mal auf einer DVD beim Bonusmaterial auftauchen? Auch der Song von Marlon mit Lady Gaga landete letztlich nicht auf dem Soundtrack. Trotzdem, schön, dass so eine coole Type wie Marlon so eine Chance kriegte.

Anyway. Marlon hat ein neues Video aus seinem traumhaften Album „Make Way For Love“ online gestellt. Wer mein letztes Interview mit Neuseelands Traumstimme lesen will: HIER

Cheer, man, Maori!

Als ich Anfang des Jahres mit Marlon Williams sprach, da ging’s im Interview auch um den Titelsong seines Albums „Make Way For Love“. Marlon, der Neuseeländer mit Maori-Wurzeln, hat die Melodie des Liedes bewusst an traditionelle Maori-Songs angelehnt und wollte eigentlich auch einen Text auf Maori verfassen, weil er die Sprach aber nicht gut genug beherrscht, hat er es sich anders überlegt.

Das als Einführung zum Video, das Marlon nun geteilt hat: „Make Way For Love“ gemeinsam mit den Pou Tiriao Singers, einem Maori-Chor aus West Christchurch.

Har! Marlon Superstar

Ha! Marlon Williams hat einen sehr neuseeländischen Humor: Er nimmt von allen Dingen auf der Welt sich selbst am wenigsten ernst. (siehe auch: Flight of The Conchords, Taika Waititi)

Ich meine: Fürs neue Video von „Party Boy“ in die Rolle eine stoischen Goth–Laptop-DJs zu schlüpfen, das muss einem erst mal einfallen. Was werden Leute denken, für die dies die erste Berührung mit dem Ausnahmesongwriter ist? Man kriegt ein sehr verzerrtes Bild von Marlon und seinen Fans.

Mehr über Marlon: Mein Interview mit dem guten Mann zum letzten Album „Make Way For Love“ gibt’s: HIER

Interview: Marlon Williams

Gestern (16.02.) erschienen: Das zweite Album von Marlon Williams. Wer hier regelmäßig auf dem Blog vorbei schaut, kennt den Namen – schon Marlons erstes Album hat mich sehr begeistert. Der Neuseeländer hat erstens eine dieser Stimmen, bei der es einem kalt den Rücken runterläuft. Zweitens setzt er diese Stimme sehr geschmackssicher ein – bevorzugt als Interpret und Sänger von Country, Folk und Americana. Auf seinem neuen Album „Make Way For Love“ kommen sogar ozeanische Klänge mit ins Spiel. Davon – und darüber, dass „Make Way For Love“ ein Trennungsalbum ist – soll uns der gute Mann aber selbst erzählen. Ein Telefongespräch von München nach Lyttelton, NZL. Interview: Marlon Williams weiterlesen

With a Lyttelton help from my friends

Freitag erscheint „Make Way For Love“, das zweite Album des meiner Meinung nach extrem guten neuseeländischen Singer/Songwriters Marlon Williams. Eine schwer melancholische Platte, die sich ausführlich mit der Trennung beschäftigt, die Marlon und seine Ex (die NZL-Songwriterin Aldous Harding) durchmachten.

Durchaus witzig finde ich daher, dass der Sänger dazu Videos dreht, die so gar nicht zu dieser Schwermut passen wollen. Bei „What’s Chasing You“  alberte er in Boxershorts am Strand rum, bei „Come To Me“ nun sehen wir ihm und drei Jungs – seiner Band, vermutlich? – beim dilettantischen 2 on 2-Basketball-Spiel zu.

Schöne Gegend. Das ist ganz offenbar Lyttelton, Marlons Heimatstadt auf der Südinsel nahe Christchurch.

Marlon del Mar

Okay. „Make Way For Love“, das im Februar kommende zweite Album des neuseeländischen Crooner/Songwriters Marlon Williams wird eine herzschmerzerfüllte Tragikplatte. Ein Dokument der Schwermut, voller Balladen, die die Trennung von seiner Liebsten aufarbeiten.

Was liegt da näher, als zur Vorab-Single „What’s Chasing You?`“ ein wunderbar beknacktes Video zu drehen, in dem Marlon sich an einem Meeresstrand in weißen Boxershorts so richtig schön zum Deppen macht? Der Mann hat mag ein gebrochenes Herz haben, aber er nimmt sich trotzdem nicht zu ernst – und das kann man nur gut finden.

What Did You Expect From 2018, Pt.3

Heute: Der dritte und letzte Teil meiner Liste „Ausgesuchte kommende Alben 2018“.  Es geht um meine persönliche Vorschau auf das anstehende Indie- Jahr. Um Platten, auf die ich gespannt warte. Alben, die entweder schon feststehen, die sicher erwartet werden oder auf die man zumindest spekulieren darf.

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That’s alright, Marlon

Kurzer Rückblick in Jahr 2016: Zu den spannendsten Newcomern gehörte ein Neuseeländer mit Maori-Wurzeln, der auf seinem Debütalbum alle möglichen Folk-Einflüsse unter einen Hut brachte und mit wunderschöner Crooner-Stimme beeindruckte.  Mitte Februar meldet sich Marlon Williams zurück mit seinem zweiten Album „Make Way For Love“.  Vorher gibt’s das Video zum Song „Nobody Gets What They Want Anymore“. Ebenfalls im Lied zu hören: Marlons Liebste, die NZL-Songwriterin Aldous Harding.

Zur Erinnerung: HIER mein Interview mit Marlon zum ersten Album.

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Interview: Marlon Williams

Marlon Williams Header

Wer letztes Jahr auf den Konzerten von Husky war, der erlebte im Vorprogramm ein echtes Ereignis. Marlon Williams, Singer/Songwriter aus Lyttelton, Neuseeland, entpuppte sich zweitens als charmanter Entertainer und erstens als Typ mit einer Wahnsinnsstimme. Er begeisterte das Publikum sofort, obwohl viele seiner Songs waschechter Country waren – und es ist ja nicht so, dass sich beim Wort „Country“ nicht vielen Leuten die Nackenhaare aufstellen. Damals schon konnte man sein Debütalbum („Marlon Williams“) am Merch-Stand kaufen. Für den Rest Deutschlands steht es nun auch endlich im Laden und ich sprach mit dem guten Mann am Telefon. Interview: Marlon Williams weiterlesen

Earth Is The Longlist Planet, Pt 5

VRYLL Header

Ich hatte meine eigene Best Ditches – Longlist für 2016 versprochen. Meine Antwort auf die Longlist der BBC. Anstatt nur über deren langweilige Newcomer zu lästern, wollte ich meine eigenen Tipps mit in den Topf werfen und prognostizieren, welche Bands nächste Saison groß rauskommen. Naja, vielleicht nicht unbedingt groß rauskommen – meine Vorhersage soll eher besagen, dass diese genannten Acts 2016 hoffentlich ein gutes bis tolles Debütalbum vorlegen können. Letztes Jahr habe ich das Gleiche gemacht, mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Also okay. Nach dem Break findet ihr meine Tipps für 2016.

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