Schlagwort-Archive: Lydia Loveless

Give A Little Loveless

2014 eine der Platten des Jahres: „Somewhere Else“ von US-alt.Country-Sängerin Lydia Loveless.  Wirklich, ein absolutes Spitzenalbum.  Der Nachfolger „Real“ (2016) war auch gut, aber hey, „Somewhere Else“ enthält all die Songs, die man echt gehört haben muss. Das neue Video, das Loveless nun online gestellt hat, kommt natürlich aber von der (relativ) Neuen: „Same To You“

 

Review: Lydia Loveless

Lydia Loveless RealLydia Loveless – „Real“

Eine Platte, mit der ich erst noch richtig warm werden muss. Aber ich werde mir Mühe und Lydia Loveless mehrere Chancen geben, denn der Vorgänger „Somewhere Else“ war fantastisch.

Wer ist Lydia Loveless? Eine Singer/Songwriterin aus Columbus/Ohio, die für ihre 25 Jahre schon auf eine ganz schön lange musikalische Karriere zurück blicken kann. Sie war 15, als sie ihr erstes Album aufnahm und als nu.Country-Wunderkind präsentiert werden sollte. Allerdings, die Platte erschien nach Komplikationen dann erst vier Jahre später, im Jahr 2010. Da hatte Lydia sich von ihrem Produzententeam freigeschwommen und erkannte sich in den Aufnahmen nicht mehr wieder (man macht nun mal zwischen 15 und 19 einen Entwicklungssprung). Als nächstes legte Lydia daher mit „Indestructable Machine“ eine umso frechere Platte hin, auf der sie sich als aufmüpfige Göre präsentierte, die dem Feiern mit Alkohol und Jungs zugetan war.

Die folgende „Boy Crazy“ EP (2013) und vor allem das angesprochene „Somewhere Else“ (2014) verbreiteten dagegen eher Katerstimmung. Lydia war sehr unverblümt in ihren Texten: Auf „Really Wanna See You“ ruft sie betrunken einen verheirateten Ex an, „Head“ feiert die Freuden des Cunnilingus, „Wine Lips“ erzählt eine kecke Anmache beim Schulball. Review: Lydia Loveless weiterlesen

Come Give Me Loveless

Gestern erschienen: „Real“, das neue Album von Lydia Loveless. Der Nachfolger von „Somewhere Else“, was eine meiner Lieblingsplatten des Jahres 2014 war. Ich habe mir vorgenommen, in diesen Tagen eine Review zur Neuen der Songwriterin aus Ohio zu schreiben, muss aber gestehen, dass „Real“ mich noch nicht so gepackt hat, wie es der Vorgänger tat.

Naja, erst mal gibt’s ein neues Video: „Clumps“. Schon schön, keine Frage.

All you need is Loveless

Seit Lydia Loveless als Teenager in der erweiterten Americana-Szene auftauchte, hat sich das Verhältnis zwischen Country und Indierock auf ihren Alben immer mehr in Richtung von letzterem verschoben. Das ist auch auf dem kommenden Album „Real“ der Fall – eine Platte, die es nicht leicht haben wird bei mir. Warum? Weil Lydias 2014er-Album „Somewhere Else“ mir total die Schuhe auszog und zu meinen Platten des Jahres gehörte. Das zu wiederholen, wird schwer, es zu toppen vielleicht sogar unmöglich.

Anyway. Zu „Longer“, der ersten Single von „Real“, hat Lydia nun ein Video geteilt.

2016 – 16 Reasons to cheer

Blog Opener DMAsDas neue Jahr hat begonnen – und ich glaube, es wird gut. Man darf mit einigen tollen Platten rechnen – ein paar davon stehen bereits fest. Und weil man auf Blogs Listen macht, gibt es hier die 16 Gründe, sich auf’s Indie-Jahr 2016 zu freuen.

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Race For the Prize – Pt. 4

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So, meine Lieben! Ihr habt verdient, zu erfahren, wer den 1-Kasten-Augustiner-Preis für den Song des Jahres 2014 bekommen wird!
Was das ist? Das erkläre ich noch mal HIER!
Wer dieses Jahr nominiert war: HIER!
Teil 1 der Auswertung: HIER!
Jetzt aber ohne Umschweife zur Kür der Sieger! Race For the Prize – Pt. 4 weiterlesen

Race For The Prize 2014 – Pt 2

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So, weiter geht’s in Sachen Ein-Kasten-Augustiner-Preis 2014. (Was das ist, steht einen Beitrag weiter unten.)

Jedes Jahr picke ich eine Shortlist aus 16 Songs, aus denen gewählt wird. Wer bei mir zur Kür des Siegers vorbei schaut, darf einen Kandidaten zur Shortlist hinzu fügen.

Micha schimpft immer, das sei unfair. Ich sollte weniger Songs kriegen und/oder die Anderen mehr. Wozu ich dann immer sage: „Micha, ich bin auch der, dem der Quatsch eingefallen ist, der das Ganze organisiert, der drüber im Blog schreibt, der Gäste bewirtet, das Bier besorgt, sich um die Übergabe kümmert. Niemand hindert dich, deinen eigenen Preis nach deinen Regeln auf die Beine zu stellen. Aber dieser läuft nun halt mal so, Punkt.“

Anyway. Das bedeutet, ihr kriegt nach dem Klick die 16 Lieder, die sich aus welchem Grund auch immer als meine Lieblingssongs des Jahres 2014 qualifizieren.  Race For The Prize 2014 – Pt 2 weiterlesen