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I Predict A Record – 2019, Pt.1

Frohes Neues, und so! 2019 hat begonnen – da gilt es mal wieder, Prognosen aufzustellen. Neulich habe ich euch schon ein Liste meiner Newcomer-Tipps hier platziert. Heute geht’s um die Frage: Von welchen Bands erhoffe ich mir was, die nicht in die Kategorie Newcomer fallen? Teilweise sind neue Alben schon bestätigt, teilweise deuten alle Anzeichen sicher drauf hin, teilweise spekuliere ich.
Ich teile den Post auf zwei Teile auf  – heute geht’s von A-J.

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Meine Alben 2016, Pt. 5 (10-6)

header-2016-6-stickySo langsam kommen wir der Sache näher. Immer noch befinde ich mich in meinem Countdown der Platten, die mir dieses Jahr besonders viel gegeben haben und die für mich deshalb die Alben des Jahres 2016 sind. Klar, das alles ist extrem persönlich-subjektiv, aber vielleicht kann ich ja trotzdem noch den einen oder anderen nachträglich für einen der Longplayer begeistern oder jemand freut sich, dass er eine eigene Lieblingsplatte hier wiederfindet. Wir sind in den Top Ten angelangt. Platz 10 – 6 gehen an…?

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High and Dreimanis

Warum gehören eigentlich July Talk nicht zu den zehn größten Bands der Welt? Ich finde die sensationell! Vor allem live: Die Kombi aus Peter Dreimanis (smarter Typ, aber eine Stimme wie ein Presslufthammer) und Leah Fay (starke Frau, emanzipiert aber feminin) gibt’s so kein zweites Mal. Ihre Performance ist elektrisierend und ihre Songs treffen genau den Ton zwischen arty und reinfetzend. Das sind Hits mit Köpfchen! Auch July Talks zweites Album „Touch“ machte genau das Richtige: Es baute auf dem Debüt auf, die Kanadier raffinierten ihren Sound, aber wiederholten sich nicht.

Es gibt eine dritte Single aus „Touch“: „Picturing Love“ ist eine sehr gute Wahl. Im Song geht’s darum, dass die Allgegenwart von (Internet-) Pornographie Auswirkungen auf unsere menschlichen Beziehungen hat.

Wo ich schon dabei bin: Hier noch mal der Link auf mein letztes Interview mit Peter und Leah.

Interview: July Talk

july-talk-headerZwei Tage noch, dann erscheint „Touch“, das zweite Album der famosen July Talk. Ich bin ja echter Fan dieses Quintetts aus Toronto. Für mich hakt die Band alles ab: Die sind arty, frech, sexy, rau und durchdacht. Peter Dreimanis und Leah Fay geben dabei ein großartiges Frontduo, das sich kontrastiert und elektrisiert.

Nachdem ich die Band zum Debüt schon ausführlich sprach (HIER und HIER), habe ich mich zur Neuen natürlich auch wieder gemeldet, als es um Interviews ging. Es folgt: Ein Telefongespräch nach Kanada mit Peter und Leah.

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July Talk to me, Dance with me

Ich habe dieses Jahr schon wiederholt die Beschwerde gehört, es habe keinen richtigen Sommerhit gegeben – der Guardian saugte sich neulich sogar einen ganzen Artikel zu dem Thema aus den Fingern.

Also ich hatte einen Sommerhit. Ich hatte ein paar. Ganz weit vorne: July Talk aus Toronto mit ihrer Comebacksingle „Push + Pull“.

Als das Debüt der Kanadier hier 2014 erschien (mit einiger Verspätung zu Kanada), da waren Peter Dreimanis, Leah Fay & Co hier so mit die ersten Stammgäste auf dem neuen Blog – ich hatte sie im Interview und machte mit ihnen unseren Fragebogen.

In einigen Tagen werde ich hier ein neues July Talk Interview platzieren, denn 9. September erscheint ihr zweites Album „Touch“ – das den Faden vom Debüt aufnimmt und weiterspinnt. Die Platte ist prima, denn die Band wiederholt sich nicht, aber sie machen schon auch weiterhin das, was sie so gut können: Knackigen Indie-Radau mit Girl/Boy-Kontrast. Die erste Single „Push + Pull“ steht dafür bezeichnend – man erkennt July Talk sofort wieder, aber so eine fast tanzbare 80s-Nummer hatten sie vorher noch nicht im Programm.

July Talk sind aber zuallererst ne famose Live-Band – und das zeigt nun der kanadische Sender „102.1 the Edge“, der sie zur Aufnahme lud. Hier nun also mein Sommerhit live:

… und hier nachträglich noch mal das offizielle Video dazu.

Interview: July Talk

July Talk Header 2

Zeit, hier mal wieder ein Interview zu platzieren. Kanadas July Talk waren eine feine Überraschung des Jahres 2014 – ein „normales“ Gespräch über ihre Musik mit Peter Dreimanis und Leah Fay habe ich hier ja schon vor einiger Zeit platziert. Wir machten an dem Abend auch noch on top unseren Fragebogen namens „Bloss nichts über Musik“. Ich mag das ja – Klar, die Fragen sind ein bisschen albern, aber man kriegt ja doch immer einen Eindruck von der Band über die Musik hinaus. Wir erfahren was über Leahs Performance Art, Peters Faible für Tischfußball und die bemerkenswerte Weise, wie die zwei Bücher lesen.  Interview: July Talk weiterlesen

Interview: July Talk

July Talk Header

So, es geht los. Ein paar Monate ohne Blog – da hat sich ein kleiner Stapel Interviews angestaut, die nun alle auf die Welt losgelassen werden wollen. Los geht’s mit July Talk. Das kanadische Quintett ist für mich eine der Entdeckungen des Jahres – da herrscht eine knisternde Elektrizität zwischen dem Front-Paar Leah Fay und Peter Dreimanis, die ich noch bei keiner anderen Band erlebt habe. Nach 60 Jahren Rock’n’Roll will das schon was heißen. Auch und gerade live kann man unmöglich weggucken: Peter geht ab, als stünde er unter einem Druck, dass ihm der Kopf platzt, und endlich darf er ihn entladen – immer wieder entfahren ihm kathartische Schreie. Leah, das ist das Tolle, nimmt diese Ausbrüche nicht ernst. Sie teast Peter, sie hat die Hände am Steuer, nur, um sie dann umso grinsender in die Luft zu reißen und sich auf den Crash zu freuen wie damals die Jungs von MTVs „Jackass“.

Im Juli spielten July Talk im Atomic. Ich hatte eine ganze Stunde Interview, denn wir führten erst ein „normales“ (Hüstel!) Gespräch über ihre Musik, und danach spielten wir unseren lustigen Fragebogen durch. Teil 2 wird hier in absehbarer Zeit folgen. Wir beginnen mit dem klassischen Interview, backstage im Atomic an einem der heissesten Tage 2014. Leah ist zuerst da, wir führen ein bisschen Smalltalk, als ich das Aufnahmegerät einschalte. Noch was: Wenn ihr die Aussagen von Peter lest, stellt sie euch SEHR LAUT gesprochen vor. Mit weit aufgerissenen Augen und wilden Gesten, die das Ganze untermalen. Peter ist ein intensiver Typ. Fürs Interview klickt hier:

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