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What did you expect from 2018, Pt.2

Gestern habe ich eine Liste begonnen: „Ausgesuchte kommende Alben 2018“.

Anders gesagt: Auf welche Platten aus dem Indie-Bereich können wir uns im neuen Jahr einstellen? Ein paar Alben sind bereits bestätigt, andere sind realistische Prognosen und die eine oder andere Spekulation ist auch dabei. Hier nun Teil 2 meiner Aufstellung.

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Blackladder

Schwer, über Jack Ladder zu schreiben, ohne an Nick Cave zu denken. Denn auch Ladder ist ein langer, hagerer Australier mit marianengrabentiefer Stimme, der im Dunklen steht und feixt.
Und wo Nick Cave seine Bad Seeds hat, u.a. mit dem unorthodoxen Gitarristen Blixa Bargeld, hat Jack Ladder seine Dreamlanders, u.a. mit dem unorthodoxen Gitarristen Kirin J Callinan. (Auch Lawrence Pike von PVT ist Mitglied der Dreamlanders, übrigens.)
Um Ladder nun Kopistentum zu unterstellen, reicht das nicht – eher scheint mir, beide kommen nun mal künstlerisch von einem ähnlichen Ansatz, also ergeben sich gewisse Parallelen von selbst. Aber selbst wenn’s so wäre, ist Nick Cave ein Künstler, den gerne mehr Leute kopieren sollten. Denn das ist ein verdammt hoher Level, auf den man sich da begibt.
Auch nicht cave-isch: Auf dem vierten gemeinsamen Album entdecken Jack Ladder And The Dreamlanders die synthetischen Sounds für sich. Sicher hat Producer Kim Moyes (eine Hälfte von The Presets) seinen Teil dazu beigetragen. Zum Song „Her Hands“ gibt’s nun ein Video.