Schlagwort-Archive: July Talk

I Predict A Record – 2019, Pt.1

Frohes Neues, und so! 2019 hat begonnen – da gilt es mal wieder, Prognosen aufzustellen. Neulich habe ich euch schon ein Liste meiner Newcomer-Tipps hier platziert. Heute geht’s um die Frage: Von welchen Bands erhoffe ich mir was, die nicht in die Kategorie Newcomer fallen? Teilweise sind neue Alben schon bestätigt, teilweise deuten alle Anzeichen sicher drauf hin, teilweise spekuliere ich.
Ich teile den Post auf zwei Teile auf  – heute geht’s von A-J.

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Prize and Shine – Pt. 3

augustiner-collected-2016-cAber wer hat denn jetzt gewonnen? Sorry, ich komme nicht immer dazu, mich dem Blog ausreichend zu widmen, deswegen musste ich euch ziemlich warten lassen. Aber weiter geht’s mit der Kür unseres Ein-Kasten-Augustiner-Preises. Im letzten Post hierzu haben wir die erste Runde hinter uns gebracht und die Hälfte des Teilnehmerfeldes eliminiert. Wie geht’s weiter? Wer wird gewinnen und kriegt von uns einen Kasten Münchner Bier überbracht? Prize and Shine – Pt. 3 weiterlesen

Prize and Shine – Pt2

augustiner-collected-2016-bEin mal im Jahr küren wir hier den Ein-Kasten-Augustiner-Preis. Die Idee dahinter ist, dass eine Gruppe Freunde und ich ein Lied zum „Song des Jahres“ ernennen und dann dem Sieger einen Kasten Augustiner zukommen lassen. Auch wenn wir den Kasten noch nicht oft wirklich an den Mann gebracht haben, fand doch letztes Wochenende unser entsprechendes Meeting statt. Hier nun Teil 1 unserer Zeremonie…

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Prize and Shine 2016 – It’s On!

augustiner-collected-header-2016Hey, haben wir was vergessen? Natürlich nicht! Wir haben zwar letztes Mal wieder die Trophäe nicht an den Gewinner gebracht, (jedenfalls bis dato) – aber trotzdem soll’s natürlich auch dieses Jahr auf diesem Blog wieder einen 1-Kasten-Augustiner-Preis geben!

Will heißen: Ich und eine Handvoll Freunde (Will wer mitmachen? Schreibt einen Kommentar or PM me on facebook) treffen uns in meiner Küche in München und diskutieren, welches Lied unserer Meinung nach der Song des Jahres war. Inklusive In-der-Küche-tanzen, Brezenmonster, peinlichen Gesangsversuchen und mehr. Hinterher wird das Procedere hier noch mal nacherzählt und der Sieger kriegt (so ist jedenfalls der Plan) einen Kasten Augustiner überreicht!

Und wer sind die 16 Nominierten des Jahres 2016? Das lest ihr gleich HIER: Prize and Shine 2016 – It’s On! weiterlesen

Meine Alben 2016, Pt. 5 (10-6)

header-2016-6-stickySo langsam kommen wir der Sache näher. Immer noch befinde ich mich in meinem Countdown der Platten, die mir dieses Jahr besonders viel gegeben haben und die für mich deshalb die Alben des Jahres 2016 sind. Klar, das alles ist extrem persönlich-subjektiv, aber vielleicht kann ich ja trotzdem noch den einen oder anderen nachträglich für einen der Longplayer begeistern oder jemand freut sich, dass er eine eigene Lieblingsplatte hier wiederfindet. Wir sind in den Top Ten angelangt. Platz 10 – 6 gehen an…?

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High and Dreimanis

Warum gehören eigentlich July Talk nicht zu den zehn größten Bands der Welt? Ich finde die sensationell! Vor allem live: Die Kombi aus Peter Dreimanis (smarter Typ, aber eine Stimme wie ein Presslufthammer) und Leah Fay (starke Frau, emanzipiert aber feminin) gibt’s so kein zweites Mal. Ihre Performance ist elektrisierend und ihre Songs treffen genau den Ton zwischen arty und reinfetzend. Das sind Hits mit Köpfchen! Auch July Talks zweites Album „Touch“ machte genau das Richtige: Es baute auf dem Debüt auf, die Kanadier raffinierten ihren Sound, aber wiederholten sich nicht.

Es gibt eine dritte Single aus „Touch“: „Picturing Love“ ist eine sehr gute Wahl. Im Song geht’s darum, dass die Allgegenwart von (Internet-) Pornographie Auswirkungen auf unsere menschlichen Beziehungen hat.

Wo ich schon dabei bin: Hier noch mal der Link auf mein letztes Interview mit Peter und Leah.

Vevo Hate

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole – aber wenn man bloggt und neue Videos kommentieren und weiterverbreiten möchte, dann können einen die Stöcke, die einem hierzulande in die Speichen gesteckt werden, schon extrem nerven.

Das youtube-Problem kennen wir zur Genüge. Ich will gar nicht mal gegen die GEMA haten – lieber wäre mir, youtube bezahlt die Musiker ordentlich. Anyway, ein Großteil neuer Clips ist in D gesperrt und es macht ergo keinen Sinn, wenn ich sie hier platziere,

VEVO wiederum ist auch keine Alternative. Vielleicht stelle ich mich ja einfach nur doof an, aber ich kann deren Clips hier gar nicht erst einbinden. Aber auch wenn das ginge, ich tue es nur ungern, weil immer diese ewige Werbung vorher läuft.

Bliebe als Alternative die Plattform vimeo, die von den meisten Labels und Künstlern aber ungenutzt bleibt.

Warum der Text? Weil es in den letzten Tagen ein paar neue Clips gab, die ich längst teilen wollte, die aber einfach nicht auf vimeo auftauchen. Zähneknirschend verlinke ich auf VEVO:

  1. Die DMA’s haben endlich mein Album-Lieblingslied „Step Up The Morphine“ mit einem Video ausgestattet. Song des Jahres 2016?
  2. July Talk: Vorgestern mal wieder im Strom angeschaut – was für eine Liveband! Ihr zweites Video aus „Touch“ steht online: „Beck + Call
  3. Catholic Action: Die Glasgower Durchstarter haben ihr Video nicht zu „Rita Ora„, sondern zur B-Seite „Breakfast“ gedreht. Was wohl „Breakfast“ zur Doppel-A-Seite macht?
  4. Ach, wo ich schon dabei bin: Das Video zur Rückkehr von The Preatures „I Know A Girl“ habe ich bisher auch noch nicht weiter verbreitet. Über den Song schrieb ich HIER.

 

Interview: July Talk

july-talk-headerZwei Tage noch, dann erscheint „Touch“, das zweite Album der famosen July Talk. Ich bin ja echter Fan dieses Quintetts aus Toronto. Für mich hakt die Band alles ab: Die sind arty, frech, sexy, rau und durchdacht. Peter Dreimanis und Leah Fay geben dabei ein großartiges Frontduo, das sich kontrastiert und elektrisiert.

Nachdem ich die Band zum Debüt schon ausführlich sprach (HIER und HIER), habe ich mich zur Neuen natürlich auch wieder gemeldet, als es um Interviews ging. Es folgt: Ein Telefongespräch nach Kanada mit Peter und Leah.

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July Talk to me, Dance with me

Ich habe dieses Jahr schon wiederholt die Beschwerde gehört, es habe keinen richtigen Sommerhit gegeben – der Guardian saugte sich neulich sogar einen ganzen Artikel zu dem Thema aus den Fingern.

Also ich hatte einen Sommerhit. Ich hatte ein paar. Ganz weit vorne: July Talk aus Toronto mit ihrer Comebacksingle „Push + Pull“.

Als das Debüt der Kanadier hier 2014 erschien (mit einiger Verspätung zu Kanada), da waren Peter Dreimanis, Leah Fay & Co hier so mit die ersten Stammgäste auf dem neuen Blog – ich hatte sie im Interview und machte mit ihnen unseren Fragebogen.

In einigen Tagen werde ich hier ein neues July Talk Interview platzieren, denn 9. September erscheint ihr zweites Album „Touch“ – das den Faden vom Debüt aufnimmt und weiterspinnt. Die Platte ist prima, denn die Band wiederholt sich nicht, aber sie machen schon auch weiterhin das, was sie so gut können: Knackigen Indie-Radau mit Girl/Boy-Kontrast. Die erste Single „Push + Pull“ steht dafür bezeichnend – man erkennt July Talk sofort wieder, aber so eine fast tanzbare 80s-Nummer hatten sie vorher noch nicht im Programm.

July Talk sind aber zuallererst ne famose Live-Band – und das zeigt nun der kanadische Sender „102.1 the Edge“, der sie zur Aufnahme lud. Hier nun also mein Sommerhit live:

… und hier nachträglich noch mal das offizielle Video dazu.

Coole Sache, Parker

Mal ’ne Frage: Warum hat man eigentlich nicht längst ein weltweit angeglichenes VÖ-Datum für Alben und Singles eingeführt? Da es das Internet nun mal gibt, ist ein VÖ-Datum heute eh automatisch weltweit. Außer man ist brav wie ich und geht nicht auf die illegalen Kanäle. Zum Lohn darf man dann Wochen oder Monate zum Beispiel auf die fantastische neue Single von July Talk (in CAN seit Freitag draußen – hier ist keine Release ins Sicht) oder auf das neue Album des hervorragenden alt.Country-Songwriters Parker Millsap warten. In den USA ist „The Very Last Day“, die dritte Platte des Oklahomers (wie man Leute aus Oklahoma nicht nennt), bereits seit dem 25. März draußen. Bei uns: Kein VÖ-Datum am Horizont. Dabei warte ich nägelkauend darauf, denn der Vorgänger (einfach nur „Parker Millsap“, 2014) war famos.

Auf dem „Rolling Stone Country“ hat jetzt das Video zum Song „Pining“ Premiere gefeiert. Ein Clip, der mich nicht weniger ungeduldig und gespannt aufs Album macht. Macht hin, Team Parker!