Schlagwort-Archive: Johnossi

The Class of 2017

Auch dieses Jahr wieder, eh klar: Wir vergeben den ein-Kasten-Augustiner-Preis für den Song des Jahres 2017! Hurra!Was hat es damit auf sich? Wer ist nominiert? Mehr dazu:

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Take The Longlist and walk it Pt 2

Stichwort: Longlist.
Schon ein kleines Ritual hier: Ein mal im Jahr pickt die BBC ihre Favoriten fürs neue Popjahr und sagt: „Die werden berühmt! Das ist ‚The Sound of 2018!‘
Ich höre mir den Kram dann an und gebe auf dem Blog meinen Senf dazu ab.

Der nächste Schritt folgt jetzt: Ich kontere ich mit meiner eigenen Longlist. Das sind dann aber immer Acts aus meinem Indie-Geschmacksbereich. Ich prognostiziere auch nicht den großen Durchbruch. Ich sage nur: „Ich traue denen nächstes Jahr ein ordentliches Debütalbum zu.“

Aber ganz ehrlich: Dieses Jahr war’s schwerer als je zuvor, diese Liste zusammen zu kriegen.
Dafür gibt’s bestimmt mehrere Gründe und ich habe auch eine halbe Abhandlung darüber begonnen. Ich hab’ sie aber wieder gelöscht. Wer will denn schon so Krisengerede lesen?
Zumal ich ja eh ewiger Optimist bin und glaube, dass sich das wieder einrenkt. Und ausrenkt. Und wieder einrenkt. Weil das alles zyklisch kommt und geht.

Anyway. 16 Bands und Solist(inn)en, denen ich 2018 was zutraue, findet ihr nach dem Break. Besser als die Grütze von der BBC sind sie allemal.

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Polished Sounds

Ich habe noch gar nichts über Australiens derzeitige Buzzband Polish Club geschrieben. Novak und John-Henry (genannt JH) sind, so sagt man, „the sweatiest Rockband in Sydney“ und ihr Album „Alright Already“ ist down under jetzt erscheinen. Hier jedoch noch nicht, was bedeuten kann, dass ein properes Label gefunden wurde, das es in Europa und Amerika zeitversetzt anschieben will. Nun sind verschwitzte Rockbands auf diesem Blog ja nicht meine Expertise, aber ich erkenne schon, warum Polish Club durchstarten. Als Gitarre/Drums-Duo im dirty Indiebluesrock-Style ist es nix unbedingt Neues, aber da ist Druck dahinter und die Typen kommen smart rüber. Neu: Das Video zu „Divided“. (weitere frühere Videos nach dem „Weiterlesen“-Break)


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Show me your Hands

Dies sind die Johnossi-Festwochen bei „Best Ditches“, was? Interview, Augustiner-Preis, Preisverleihung – und jetzt kommt zum vorläufigen Abschluss des Ganzen das Video zur Single „Hands“.

Dass ich den Song ziemlich prima finde, habe ich HIER neulich schon ausgebreitet. Das Video – tja, das finde ich schwieriger. Denn die Botschaft des Songs ist für mich eine positive. In Strophe zwei ruft John schließlich zu Zusammenhalt und Gemeinsamkeit auf – aber der Regisseur Magnus Renfors beschränkt sich darauf, Strophe eins, also den Konflikt, zu thematisieren. John = Feuer, Ossi = Wasser, die zwei bekämpfen sich, okay, das Konzept habe ich kapiert. Aber den Song spiegelt der Clip halt nicht wieder.

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Prize and Shine – Pt. 3

augustiner-collected-2016-cAber wer hat denn jetzt gewonnen? Sorry, ich komme nicht immer dazu, mich dem Blog ausreichend zu widmen, deswegen musste ich euch ziemlich warten lassen. Aber weiter geht’s mit der Kür unseres Ein-Kasten-Augustiner-Preises. Im letzten Post hierzu haben wir die erste Runde hinter uns gebracht und die Hälfte des Teilnehmerfeldes eliminiert. Wie geht’s weiter? Wer wird gewinnen und kriegt von uns einen Kasten Münchner Bier überbracht? Prize and Shine – Pt. 3 weiterlesen

Interview: Johnossi

johnossi-headerJetzt geht’s los. Nach der scheinbar ewigen Winterpause der Plattenfirmen ist der kommende Freitag (17.02.) ein Datum, an dem wir mit neuen Releases regelrecht überhäuft werden. Eine davon ist das fünfte Album von Johnossi. Die zwei Stockholmer haben auf „Blood Jungle“ mal alles kräftig durchgeschüttelt. Nicht nur, weil sie das nur-Drums-Gitarre-und-Stimme-Ding inzwischen endgültig hinter sich gelassen haben, auch ein neues Producerteam und Co-Autoren haben Einlass in ihre Welt gefunden. Was Ossi dazu zu erzählen hat, erfahrt ihr, indem ihr klickt…

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Prize and Shine – Pt2

augustiner-collected-2016-bEin mal im Jahr küren wir hier den Ein-Kasten-Augustiner-Preis. Die Idee dahinter ist, dass eine Gruppe Freunde und ich ein Lied zum „Song des Jahres“ ernennen und dann dem Sieger einen Kasten Augustiner zukommen lassen. Auch wenn wir den Kasten noch nicht oft wirklich an den Mann gebracht haben, fand doch letztes Wochenende unser entsprechendes Meeting statt. Hier nun Teil 1 unserer Zeremonie…

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Hands-ome sounds

Hey. Also die neue Johnossi-Single „Hands“ – ich find sie richtig, richtig gelungen.  Diese Idee, eine Parallele des Party-mäßigen „Hände in die Höhe!“ zum „Hände hoch!“ einer unterdrückenden Obrigkeit zu ziehen und einen Protestsong draus zu machen… die funktioniert.

Wir haben also in der ersten Strophe einen Polizisten, der seine Machtposition ausnutzt: „Spread your legs and shut your mouth, put your hands where I can see them!“
In der zweiten Strophe haben wir John, der die erhobenen Hände auf dem Konzert zur Geste des Trotzes und der Zusammengehörigkeit erklärt: „If you believe in love tonight, put your hands where I can see them! If you believe we could all unite, put your hands where I can see them – cause I believe that we are one and the world is a beautiful pearl in this grey universe“

Klar, die Sprache ist eher schlicht, nicht poetisch-Pulitzer-preiswürdig, aber ich mag, dass der Song quasi das Gegenteil von „Put your hands in the air like you just don’t care“ einfordert. Er ist ein Statement für den Glauben ans Gute. Eine positive Aussage, wie wir sie an einem tristen Tag wie heute, an dem Trump seinen Beutezug ungehindert beginnt, durchaus brauchen können. Es ist auch ein Hit. Dieser Song hat eine ähnliche Mitschnips-Leichtfüßigkeit wie Johnossis Fan-Favorit „Man Must Dance“ – und diese Lockerheit haben John und Ossi lange nicht mehr eingesetzt.

„Hands“ macht Laune aufs fünfte Johnossi-Album, das kommt am 17.02. und trägt den Titel „Blood Jungle“. Interessanterweise wurde die Platte produziert von Astma & Rocwell – die sind eigentlich ein schwedisches Pop-Producer-Duo, bekannt u.a. als Mitglieder von NONONO.

2017 – a few Reasons to Cheer

2017-header-temples

Erst mal ein Gutes Neues! Wir schreiben also das Jahr 2017 – und ehrlich gesagt, mir ist dieses Jahr nicht wohl zumute. Der Typ, der US-Präsident wird, hat offensichtlich einen an der Klatsche und wird die meines Erachtens nach akutesten Probleme der weltweiten Gesellschaft nicht angreifen, sondern nur verschlimmern. Aber auf diesem Blog halte ich mich in Sachen Politik normal zurück und schreibe über das, was uns happy macht: Indiepop.

Da stehen im neuen Jahr dann doch ein paar Dinge an, auf die man sich freuen darf. Ich mache mal eine kleine Liste. 2017 – a few Reasons to Cheer weiterlesen