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There Is A Razorlight That Never Goes Out

Ein Razorlight-Comeback, das durfte nur so aussehen: Auf keinen Fall hätte Johnny Borrell nach dem geflopptem Solo-Album mit eingeklemmtem Schwanz angewinselt kommen dürfen. Er musste mit stolz geschwellter Brust so tun, als wäre nichts passiert seit „Slipway Fires“. Als wäre wieder 2006, als wollte die Welt immer noch genau das hören, was sie zu Zeiten von „Stumble and Fall“ und „Golden Touch“ hören wollte. Und wenn er’s frech genug durchzieht, dann könnte er damit durchkommen.

Am 26.10. kommt das Comebackalbum „Olympus Sleeping“ und auch der neue Voarb-Track „Carry Yourself“, er klingt so original nach goldenen Razorlight-Zeiten, dass das klappen kann.

It’s no shame about Razorlight

Oha. Mit viel habe ich gerechnet, aber nicht damit, dass ich heute vier(!) neue Razorlight-Videos teilen würde.

Ganz schön lange her, seit Johnny Borrell seine Band so nannte (es sind außer ihm keine Ex-Mitglieder von den ersten drei Alben dabei).

In ihren letzten Monaten wurden Johnny und Co von der UK-Presse als richtige Feindbilder in Grund und Boden geschrieben. Auch sein Solo-Album wurde mit Schmackes in die Pfanne gehauen. Jetzt aber präsentiert nme.com (den NME selbst gibt’s nicht mehr…) die neuen Songs mit ausführlichem Interview. Tja, schaut ganz so aus, als hätte eine Charakterfigur wie Johnny, so polarisierend er wirken mag, der UK-Szene letztlich doch gefehlt.

Die neuen Songs? Energisch und energetisch. Sie klingen wie frühe Razorlight, so zur „Stumble and Fall“-Ära. Das ist nicht verkehrt. Ende Oktober kommt ein Album namens „Olympus Sleeping“

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