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Review: The Fernweh

The Fernweh – The Fernweh

Ob man wohl bei der Plattenfirma Skeleton Key Records einen Vertrag unterschreiben sollte? Das Label hat seine Website seit zweieinhalb Jahren nicht upgedatet. Kein gutes Zeichen. Man findet nicht mal ein Wort über ihre aktuelle Neuerscheinung The Fernweh auf der Seite. 

Aber klar sollte man trotzdem den Stift nehmen und seine Signatur setzen, wenn Skeleton Key es anbietet! Das ist ein Ritterschlag! Dies ist die Firma von The Coral-Sänger (und Blossoms-Producer) James Skelly! Skeleton Key hat in gewisser Weise den Staffelstab von Deltasonic übernommen – hier lebt die „The Wirral“-Szene weiter, die uns in den Nullerjahren neben The Coral auch Bands wie The Zutons, The Stands, The Basement, The Bandits, The Dead 60s oder The Little Flames schenkte. Ein mal Googlen ergibt dann auch: Die Firma hat ihre Webpräsenz halt auf facebook verlegt und alles Neue liest man dort. Nicht so schlimm also, die schlafende Website.

Was bringt uns zu Skeleton Key Records? Es ist die Band The Fernweh. Die sind uns in den letzten Monaten schon mit eine starken Single nach der anderen aufgefallen. Jetzt ist ihr Album da. Ich darf verkünden: Es hält alle Versprechen!

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Review: The Coral

The Coral – „Move Through The Dawn“

Über zwei Wochen ist diese Platte schon draußen, als ich endlich dazu komme, was zu ihr zu schreiben. Aber passt das nicht irgendwie zu The Coral? Die Liverpooler sind eine Band, für die man keine Purzelbäume schlägt. Man übersieht sie fast ein bisschen, man nimmt sie für selbstverständlich. Weil sie nun mal so lange schon dabei sind und weil sie so verläßlich gute Platten machen, dass eine weitere davon niemanden überrascht.

Zugegeben, die Zeiten, als sie spektakuläre Hits wie „Dreaming Of You“ oder „Pass It On“ schrieben, als es auf ihren Alben auch Seeräuber-Popsongs wie „Spanish Main“ und lärmiges Gebell wie „Skeleton Key“ gab, die sind vorbei. Sowas gab’s noch auf ihren ersten Alben („The Coral“, 2002 / „Magic and Medicine“, 2003). Spätestens seit „Roots & Echoes“ (2007) ist die Band gemütlicher geworden und hat sich in ihrer Nische häuslich eingerichtet. Dafür ist es aber auch wirklich hübsche Nische: Klassischer, melodischer Sixties/Seventies-Gitarrensound, näher am Merseybeat-Original als am 90s-Britpop.   Review: The Coral weiterlesen

Verse Coral Verse

In den Indiediscos der Welt wird jedes Mal bis zum Sankt Nimmerleinstag „Dreaming Of You“ gespielt werden, aber zum Glück sind The Coral so viel mehr als nur ihr großer Hit.

The Coral, das ist heute ein Gütesiegel. Man weiss, James Skelly & Co treffen immer den Ton, sie können Sixties- und Britpop-Klassizismen exakt anwenden und immer auch minimal brechen, mit dem eingesprenkselten Akkordwechsel, dem unorthodoxen Instrument oder was auch immer ihnen einfällt. Am 10.08. kommt das inzwischen neunte Album der Band aus Hoylake bei Liverpool und mit „Eyes Like Pearls“ gibt’s eine zweite Vorab-Single.

Was kommt denn heut‘ im Fernweh?

„Next Time Around“ ist die inzwischen dritte Single von The Fernweh aus Liverpool – und einmal mehr wurde es eine wirklich feine folky Nu-Merseybeat-Nummer. Na, da zeichnet sich ein prima Debütalbum ab!

Ob dieses Album schon nahe ist oder wir noch Geduld haben müssen, dazu findet man auf ihrer Labelwebsite allerdings keine Angaben. Skeleton Key (die von James Skelly, The Coral, gegründete Plattenfirma) ist zwar die Heimat einiger prima Acts aus Liverpool und Umgebung, aber ihre Website haben sie seit zwei Jahren nicht upgedatet. Noch nicht mal, dass The Fernweh zu ihrem Roster gehören, ist dort verzeichnet. Naja, jeder setzt so seine eigenen Prios, i guess.

Don’t bore us, get to the Coral!

The Coral, insbesondere Sänger James Skelly,  waren zuletzt verstärkt hinter den Kulissen aktiv. Skelly hat nicht nur das Label Skeleton Key gegründet, auf dem er so prima Bands wie The Fernweh oder Rituals fördert, er ist auch einer der Entdecker, frühen Förderer und schließlich Producer der Blossoms (siehe ein Post weiter unten).

Heute meldet sich die Band, die den ewig unzerstörbaren Indiedisco-Evergreen „Dreaming Of You“ auf dem Kerbholz hat (und natürlich noch viel mehr), mit einer neuen Single zurück. „Sweet Release“ ist der Vorbote fürs kommende Album „Move Through The Dawn“, das am 17. August folgt.

Ain’t That The Weh

Erst vor fünf Tagen haben The Fernweh aus Liverpool das Video ihrer zweiten Single „Is This Man Bothering You“ geteilt, da legen sie schon nach: Auch zur B-Seite „Timepiece“ gibt es nun einen Clip. Die A-Seite (siehe ein paar Posts weiter unten) war ein wurliger 60s-Gitarrensong, die B-Seite ist ein flauschiges Psychedelia-Folk-Instrumental.
Das zeigt uns: Die Newcomer haben Bandbreite! Die behalten wir dringend im Auge! Ein dickes Entdeckerlob an James Skelly von The Coral, der The Fernweh auf seinem Label Skeleton Key veröffentlicht.

Show Me The Weh

Oha, eine neue Single von The Fernweh! Die Liverpooler Band, die auf dem von The Coral-Sänger James Skelly gegründeten Label „Skeleton Key“ unter Vertrag ist, meldet sich nach dem feinen Debüt „The Liar“ mit einer zweiten Nummer: „Is This Man Bothering You?“ Die Verwandtschaft zu The Coral ist genauso wenig von der Hand zu weisen wie der 60s-Merseybeat-Einfluss. Fein.

One Fernweh or another

Wenn das Label Skeleton Key sich meldet, heisst’s aufhorchen. Dies ist schließlich die Plattenfirma, die James Skelly, Kopf von The Coral, gegründet hat. Hier bietet er jungen Sixties-Gitarrenbands aus Nordengland und Schottland ein Forum. Morgen erscheint dort erstmals eine Single des Liverpooler Quartetts The Fernweh. Wir hören feine, zum Skeleton Key/Coral-Style passende 60s-Nostalgia.

Na, steuern wir heute auf einen Beitrags-Rekord für meinen kleinen Blog zu? Schon das fünfte teilenswerte Video heute! Mein bisheriger Rekord für einen Tag liegt bei fünf Beiträgen…