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Review: The Coral

The Coral – „Move Through The Dawn“

Über zwei Wochen ist diese Platte schon draußen, als ich endlich dazu komme, was zu ihr zu schreiben. Aber passt das nicht irgendwie zu The Coral? Die Liverpooler sind eine Band, für die man keine Purzelbäume schlägt. Man übersieht sie fast ein bisschen, man nimmt sie für selbstverständlich. Weil sie nun mal so lange schon dabei sind und weil sie so verläßlich gute Platten machen, dass eine weitere davon niemanden überrascht.

Zugegeben, die Zeiten, als sie spektakuläre Hits wie „Dreaming Of You“ oder „Pass It On“ schrieben, als es auf ihren Alben auch Seeräuber-Popsongs wie „Spanish Main“ und lärmiges Gebell wie „Skeleton Key“ gab, die sind vorbei. Sowas gab’s noch auf ihren ersten Alben („The Coral“, 2002 / „Magic and Medicine“, 2003). Spätestens seit „Roots & Echoes“ (2007) ist die Band gemütlicher geworden und hat sich in ihrer Nische häuslich eingerichtet. Dafür ist es aber auch wirklich hübsche Nische: Klassischer, melodischer Sixties/Seventies-Gitarrensound, näher am Merseybeat-Original als am 90s-Britpop.   Review: The Coral weiterlesen

Verse Coral Verse

In den Indiediscos der Welt wird jedes Mal bis zum Sankt Nimmerleinstag „Dreaming Of You“ gespielt werden, aber zum Glück sind The Coral so viel mehr als nur ihr großer Hit.

The Coral, das ist heute ein Gütesiegel. Man weiss, James Skelly & Co treffen immer den Ton, sie können Sixties- und Britpop-Klassizismen exakt anwenden und immer auch minimal brechen, mit dem eingesprenkselten Akkordwechsel, dem unorthodoxen Instrument oder was auch immer ihnen einfällt. Am 10.08. kommt das inzwischen neunte Album der Band aus Hoylake bei Liverpool und mit „Eyes Like Pearls“ gibt’s eine zweite Vorab-Single.

Was kommt denn heut‘ im Fernweh?

„Next Time Around“ ist die inzwischen dritte Single von The Fernweh aus Liverpool – und einmal mehr wurde es eine wirklich feine folky Nu-Merseybeat-Nummer. Na, da zeichnet sich ein prima Debütalbum ab!

Ob dieses Album schon nahe ist oder wir noch Geduld haben müssen, dazu findet man auf ihrer Labelwebsite allerdings keine Angaben. Skeleton Key (die von James Skelly, The Coral, gegründete Plattenfirma) ist zwar die Heimat einiger prima Acts aus Liverpool und Umgebung, aber ihre Website haben sie seit zwei Jahren nicht upgedatet. Noch nicht mal, dass The Fernweh zu ihrem Roster gehören, ist dort verzeichnet. Naja, jeder setzt so seine eigenen Prios, i guess.

Don’t bore us, get to the Coral!

The Coral, insbesondere Sänger James Skelly,  waren zuletzt verstärkt hinter den Kulissen aktiv. Skelly hat nicht nur das Label Skeleton Key gegründet, auf dem er so prima Bands wie The Fernweh oder Rituals fördert, er ist auch einer der Entdecker, frühen Förderer und schließlich Producer der Blossoms (siehe ein Post weiter unten).

Heute meldet sich die Band, die den ewig unzerstörbaren Indiedisco-Evergreen „Dreaming Of You“ auf dem Kerbholz hat (und natürlich noch viel mehr), mit einer neuen Single zurück. „Sweet Release“ ist der Vorbote fürs kommende Album „Move Through The Dawn“, das am 17. August folgt.

Ain’t That The Weh

Erst vor fünf Tagen haben The Fernweh aus Liverpool das Video ihrer zweiten Single „Is This Man Bothering You“ geteilt, da legen sie schon nach: Auch zur B-Seite „Timepiece“ gibt es nun einen Clip. Die A-Seite (siehe ein paar Posts weiter unten) war ein wurliger 60s-Gitarrensong, die B-Seite ist ein flauschiges Psychedelia-Folk-Instrumental.
Das zeigt uns: Die Newcomer haben Bandbreite! Die behalten wir dringend im Auge! Ein dickes Entdeckerlob an James Skelly von The Coral, der The Fernweh auf seinem Label Skeleton Key veröffentlicht.

Show Me The Weh

Oha, eine neue Single von The Fernweh! Die Liverpooler Band, die auf dem von The Coral-Sänger James Skelly gegründeten Label „Skeleton Key“ unter Vertrag ist, meldet sich nach dem feinen Debüt „The Liar“ mit einer zweiten Nummer: „Is This Man Bothering You?“ Die Verwandtschaft zu The Coral ist genauso wenig von der Hand zu weisen wie der 60s-Merseybeat-Einfluss. Fein.

One Fernweh or another

Wenn das Label Skeleton Key sich meldet, heisst’s aufhorchen. Dies ist schließlich die Plattenfirma, die James Skelly, Kopf von The Coral, gegründet hat. Hier bietet er jungen Sixties-Gitarrenbands aus Nordengland und Schottland ein Forum. Morgen erscheint dort erstmals eine Single des Liverpooler Quartetts The Fernweh. Wir hören feine, zum Skeleton Key/Coral-Style passende 60s-Nostalgia.

Na, steuern wir heute auf einen Beitrags-Rekord für meinen kleinen Blog zu? Schon das fünfte teilenswerte Video heute! Mein bisheriger Rekord für einen Tag liegt bei fünf Beiträgen…

Long Listance Call – Pt 1

Es gibt nicht viele Traditionen auf diesem meinem kleinen Blog. Eine aber ist: Einmal im Jahr lege ich mich mit der BBC an. Dann nämlich, wenn die britische Rundfunkanstalt zum Jahreswechsel her geht und ihre „Longlist“ mit ihren 15 musikalischen Tipps für die kommende Saison bekannt gibt.

Wenn die BBC vorgelegt hat, reagiere ich erst mal auf ihre Vorschläge (siehe 2014/15 und 2015/16) und liefere ein paar Tage später meinen Gegenentwurf mit 15 Indie-Acts (hier 2014/15 bzw. 2015/16)
Also gar kein weiteres Geplänkel. Gestern hat die BBC ihre 15 Namen genannt. Hier erst mal ihr Kurzclip, auf der nächsten Seite geht’s dann weiter:

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Puttin‘ On The Rituals

Neulich erst spielte mein Shuffle-Modus mal wieder The Merrylees und ich fragte mich: Was ist eigentlich mit dieser Band passiert? Eine brillante Debüt-Single („Forever More“, 2014), Unterstützung durch James Skelly von The Coral (der ja nicht zuletzt die Blossoms nach vorne pushte)… alles sah so vielversprechend aus! Aber obwohl das Quintett 2015 viele wichtige Showcase-Festivals spielte und man davon ausging, dass es steil nach oben mit ihnen gehen würde, hörte man keine neuen Songs mehr von der jungen Band aus Edinburgh.

Inzwischen ist das Geheimnis gelüftet: Vier der fünf Mitglieder von The Merrylees nennen sich heute Rituals. Unter diesem neuen Namen haben sie ihre erste Single „Black River“ veröffentlicht, auf James Skellys Label „Skeleton Key“. Ein definitiver Coral-Vibe ist nicht zu überhören, ich erkenne auch ein bisschen Echo & The Bunnymen. Sehr ordentlich, oder?